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An der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) unterstützen ehrenamtliche Paten Auszubildende in den Bildungsgängen der Chemisch-technischen Assistenten und Informationstechnischen Assistenten.

 

Die Abbrecherquote in der Assistentenausbildung der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) ist sehr hoch. Das liegt oft nicht an einer Überforderung der Auszubildenden, sondern an Sprachproblemen, fehlender Motivation oder auch an der mangelnden Fähigkeit, schulischen Alltag und Privatleben strukturiert organisieren zu können.

Hier wollen die Paten mit Beginn des neuen Schuljahres helfen.

Projektleiterin Ayse Ertürk vom IFAK-Mehrgenerationenhaus in Dahlhausen organisiert das Angebot an der TBS 1 mit vier bis fünf Paten, die in Kleingruppen von maximal fünf Auszubildenden beim Erlernen der Fachsprache, bei der Unterrichtsorganisation und den Hausaufgaben, der Motivation und auch bei privaten Problemen Unterstützung leisten. Auf Wunsch ist auch eine 1:1–Betreuung möglich.

Alle Paten sind schon mit der Betreuung von Jugendlichen vertraut und bringen aus ihrer Berufswelt viel Erfahrung mit.

Ins Leben gerufen wurde die Kooperation von Chemielehrer Dieter Zimmermeyer, der am Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurde, jedoch sofort wieder mit dem Projekt als Ausbildungspate selbst an den Ostring 25 zurückkehrt. Ansprechpartner in der Schule ist Daniel Neuendorf, er kennt sich durch seine Arbeit als Schulsozialarbeiter gut mit den Problemen und Nöten der Auszubildenden aus.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch den Schulleiter der TBS1 Thomas Glaß und die Projektleiterin Ayse Ertürk wird die Ausbildungspatenschaft auf eine solide Grundlage gestellt.

Zudem will das Unterstützungsangebot nicht nur den Jugendlichen auf ihrem Weg zum Berufsabschluss helfen, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur Verminderung des Fachkräftemangels in unserer Region leisten.

 

 

 

Am Ostring wurde jetzt gefeiert, wurden harte Büffelei, intensive berufspraktische Übungen und der Prüfungsstress von 87 Schülerinnen und Schülern der zwei- und dreijährigen Berufsfachschule sowie der Fachoberschule belohnt: mit der Fachhochschulreife.

 

Die Klassen BFH 16 und FOV 17
Die Klasse ITA 15

 

Ihre Zeugnisse erarbeiteten sich die Fachoberschüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung in einem Jahr bzw. zwei Jahren – an der TBS 1 kann man den Bildungsgang vollzeitschulisch oder im Teilzeitmodell durchlaufen. Die seit jüngst Staatlich geprüften Informationstechnischen und Chemisch-technischen Assistenten erwarben durch ihre dreijährige Ausbildung am Ostring gleich eine Doppelqualifikation: einen Beruf für den Einsatz in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und zusätzlich die Fachhochschulreife als Voraussetzung zur Aufnahme eines Studiums. Den schulischen Teil der Fachhochschulreife bekamen die Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik zugesprochen. Für ein Studium an einer Hochschule einschreiben können sie sich, wenn sie während des Bildungsgangs oder auch danach eine bestimmte Anzahl von Betriebspraktika absolviert haben.

Mit Traumnoten glänzten auch in diesem Jahr wieder mehrere Schülerinnen und Schüler. Für besondere Leistungen wurden Benita Engelmann, Lars Brusis, Niklas Schütrumpf, Marcus Galinski und Tim Mühle ausgezeichnet.

 

Die Klasse CTA 15a

 

 

Die Klasse CTA 15b

 

Sie sind von nun an Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau-, Elektro- und Chemietechnik und verfügen über eine fachlich und praktisch fundierte Weiterqualifikation, die beste Aussichten auf einen beruflichen Aufstieg eröffnet.

 

 

170 junge Frauen und Männer nahmen jetzt nach intensiven Studien und erfolgreichen Prüfungen ihre Abschlusszeugnisse an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) entgegen.

Für eine Eins vor dem Komma und besonders herausragende Leistungen wurden auch in diesem Jahr mehrere Absolventinnen und Absolventen geehrt. Auszeichnungen erhielten Johanna Margarete Hamacher, Moritz Kötter, Marius Xaver Steinhauer, Patrick Pfeiffer, Yannik Figge, Max Albustin, Vaceslav Gerber, Mirco Liebers, Stefan Wehnes, Dustin Rosemann, Marc-André Neubach und Adrian Czarnecki.

Dass die Studierenden ihren Techniker im wahrsten Sinne des Wortes konstruieren und bauen, ist nicht übertrieben. Einen wichtigen Bestandteil dieser Weiterbildung bildet die praktisch-betriebliche Ausrichtung: In Zusammenarbeit mit Unternehmen in Bochum und Umgebung entwickeln und bauen die angehenden Techniker Maschinen und Steuerungen oder verbessern betriebliche Abläufe.

Zum Staatlich geprüften Techniker kann man sich am Ostring über die Dauer von zwei Jahren im vollzeitschulischen Modell, im Schicht- und Teilzeitmodell vier Jahre lang qualifizieren.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Studierende,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
der Förderverein der TBS1 nimmt in diesem Jahr an dem Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum GmbH teil.
Wir möchten unsere Cafeteria und den Vorplatz mit Mobiliar ausstatten. Dafür ist es notwendig, dass ihr unserem Projekt 3592 eure Herzen schenkt.
Unter dem folgenden Link könnt ihr 5 Herzen vergeben. Wenn ihr zusätzlich noch Kunde bei den Stadtwerken Bochum seid, dann dürft ihr sogar 10 Herzen verschenken.
 
  
Also schnell abstimmen und so Besser bleiben! TBS1!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Der Vorstand des Fördervereins der TBS 1
 
 
 
Weitere Infos zu unserer Projektidee: Täglich halten sich rund 2000 Schülerinnen und Schüler während der Pausenzeiten und Freistunden rund um das Schulgebäude am Ostring auf. Zum Ende des vergangenen Jahres wurde die Cafeteria im renovierten Foyer im Haupteingangsbereich der TBS 1 neu eröffnet und ist mit rund 300 qm ein großzügiger und heller Bereich, der von den Schülerinnen und Schülern gerne genutzt wird. Allerdings finden sich hier zu wenige Sitzgelegenheiten, sodass die Schülerinnen und Schüler dann – abhängig von der Wetterlage – auf andere Aufenthaltsbereiche vor und hinter dem Schulgebäude ausweichen. Aber auch auf dem Pausenhof gab und gibt es bislang keine Sitzgelegenheiten. Das Problem, dass also zu viele Schülerinnen und Schüler zu wenige Sitzplätze in Anspruch nehmen können, soll durch die Umgestaltung einer etwa 250 qm großen Grünfläche zwischen den Schulgebäuden der TBS 1 und dem Walter-Gropius-Berufskolleg gelöst werden. Die Grünfläche wird derzeit nicht ausreichend genutzt. Sitzgelegenheiten für beide Aufenthaltsbereiche – für die Cafeteria und die besagte Grünfläche – sollen zum Verweilen einladen, die soziale und kommunikative Interaktion der Schülerinnen und Schüler fördern und so die Pausenbereiche zu Orten der Begegnung werden lassen.

 

Gute Fremdsprachenkenntnisse sind im Arbeitsleben mittlerweile unerlässlich, und als bekannter Standort für Ausbildung, Technik und Innovation in Nordrhein-Westfalen misst die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1) dem fremdsprachlichen Unterricht auch deshalb einen hohen Stellenwert zu. Bereits seit zwölf Jahren gehört dazu das Angebot, die international anerkannten KMK-Prüfungen abzulegen.

 

 

Zweiundzwanzig Schülerinnen und Schüler der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) haben jetzt das Sprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz (KMK) in den Bereichen Metall-, Elektro-, Chemie- und Informationstechnik im Fach Englisch erworben. Für ein KMK–Zertifikat muss eine zentral gestellte Prüfung bestanden werden, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen schriftlich und mündlich abgelegt wird. Geprüft wurde vor allem berufsbezogenes Englisch, mussten beispielsweise Beschwerden und Bestellungen verfasst, Bedienungsanleitungen übersetzt oder Kundengespräche im Rollenspiel simuliert werden.

Die Leistungen zeigten, dass es sich gelohnt hat: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wiesen in den Prüfungen überdurchschnittlich gute fremdsprachliche Kenntnisse und erworbene Fähigkeiten in ihrem jeweiligen Berufsfeld nach.

„Gerade die Berufsbezogenheit des Fremdsprachenzertifikats und die konkrete Beschreibung von Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen sagen mehr aus als jede einfache Englischnote", sagt Konstantin Fresen, Fachlehrer und Koordinator der Fremdsprachenzertifizierung an der TBS 1.

 

 

Dass der Lesekopf eines 3,5“-Diskettenlaufwerkes Geräusche verursacht, dürfte PC-Besitzern bekannt sein. Ein leises Surren hier, ein zartes Rattern da. Tatsächlich „hat“ die Floppy Töne, die dem Nutzer anzeigen, dass der Datenträger gerade ausgelesen oder mit Informationen bespielt wird. Ist man in der Lage, die Bewegungsgeschwindigkeit der Laufwerke mithilfe bestimmter Soft- und Hardware zu steuern, kann man sogar unterschiedliche Tonhöhen erzeugen.

 

Für die ITA-Messe 2018 haben die angehenden Informationstechnischen Assistenten Niklas Schütrumpf, Felix Weinert und Mehmet Esvet daher gleich mehrere Diskettenlaufwerke zusammengeschaltet und so programmiert, dass sie an ihrem Stand die Titelmusik von „Star Wars“ und „Game of Thrones“ abspielen können. Eine Station weiter würfeln, nein, schütteln Mike Ploetz und Tobias Esser um die Wette. Denn ihr Würfel ist nicht etwa ein klassischer Sechsflächner, sondern ein handflächengroßer Einplatinencomputer, auf dem eine digitale Anzeige steckt. „Der Würfel ist so programmiert, dass die Augenzahlen zufällig erzeugt und angezeigt werden“, erklärt Mike Ploetz das Funktionsprinzip. „Wir können per Knopfdruck würfeln oder aber den Einplatinencomputer einfach schütteln. Letzteres mach mehr Spaß.“

 

 

Keine Frage, da blinkte, surrte und bewegte sich so manches an den Messeständen in der 4. Etage der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1), wusste man zu zeigen, was mithilfe von RaspberryPi, Arduino-Boards und verschiedenen Programmiersprachen so möglich ist. Insgesamt 12 informations- und programmiertechnisch pfiffige Projekte – von der Roboter-Ansteuerung über LED- und Beleuchtungsprojekte bis hin zum Smarthome-Heimnetzwerk – wurden von den Oberstufenschülerinnen und -schülern des Bildungsgangs „Informationstechnische Assistentin/Informationstechnischer Assistent jetzt aus- und vorgestellt. Die ITA-Messe findet regelmäßig einmal im Frühjahr in den IT-Räumen und -Laboren am Ostring statt. Doch nicht nur an den zahlreichen Messeständen, sondern auch im Rahmen von Fachvorträgen - zum Beispiel über den „Android-Trojaner“ oder einen Fingerabdrucksensor - konnten sich die Besucher informieren.

 

 

 

Und dann ist da noch die selbst gebaute E-Gitarre von Nico Barbano: Der Korpus, zugegebenermaßen ein Zukaufteil, verrät, dass das Herz des ITA-Schülers für das Modell Stratocaster des namhaften Gitarrenbauers Fender schlägt. Body, Gitarrenhals und die Elektronik – hier insbesondere die Tonabnehmer (Pickups) – hat er selbst zusammengesetzt. Der Test über den kleinen 15-Watt-Gitarrenverstärker bringt schließlich den Beweis. Die weiße E-Gitarre produziert den unverwechselbaren Sound einer typischen Stratocaster und Nico Barbano kann vorzüglich auf seinem Instrument spielen. Womit er für eine Soloeinlage im Rahmen des nächsten Schulweihnachtsgottesdienstes vorgemerkt wäre.

 

 

 

 

 

klein

Pfarrer Hagen Klein        klein@tbs1.de

 

Frau 

 

 Frau Fronzek-Wohlgemut    fronzek@tbs1.de

 

 

 

 

Neuendorf

 

Herr Neuendorf              neuendorf@tbs1.de

 

 

Das multiprofessionelle Beratungsteam an der TBS 1 wird für unsere Gemeinschaft in fünf Beratungsfeldern tätig. Diese sind:

 

Menschen stärken  - Lebensberatung durch Beratungslehrer 
   
Einander unterstützen  - Unterstützung der Schülerrechte durch Verbindungslehrer
   
Talente fördern  - Begleitung durch Studien- und Berufswahlberater 
   
Leben organisieren  - Lebenshilfe durch Schulsozialarbeiter
   
Notfälle bewältigen - Krisenintervention durch Notfallseelsorger

       

 

 

Beratung 2018 03 12

 

 

Kontaktdaten und Sprechzeiten stehen auf unseren Plakaten im Schulgebäude. Mehr Information findet Ihr in unserem Beratungskonzept. (Hier als Download)

 

Stand: 12.03.2018

 

 

 

Seit Langem engagiert sich die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1) in den Bereichen Klimaschutz und Elektromobilität. Diese Bemühungen, die sich am Ostring bereits in einer Vielzahl von Projekten ausgestaltet haben, wurden jetzt von der Stadt Bochum gewürdigt, ausgezeichnet und belohnt – mit dem Bochumer Klimaschutz-Award.

Die Auszeichnung fand im Rahmen des 1. Klimaforums im Anneliese Brost Musikforum Ruhr statt, der Klimaschutz-Award wurde von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch überreicht. Die erfolgreich umgesetzten Projektarbeiten vom Ostring - dazu zählen insbesondere die autarke E-Bike-Garage, die Photovoltaikanlage, die beiden TBS 1-Elektromobile sowie die Solartankstelle – konnten die Juroren im Bochumer Umweltamt von ihrer Nachhaltigkeit überzeugen. Damit schaffte es die TBS 1 unter die insgesamt sechs Preisträger und darf sich zudem über einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro freuen.

Auch in diesem Jahr wird die Weiterentwicklung der Elektromobilität an der TBS1 im Blickpunkt stehen: Zurzeit denkt man am Ostring – auch mit Blick auf das im Jahr 2015 in Kraft getretene Elektromobilitätsgesetz, das „Bevorrechtigungen“ für Elektromobile zum Beispiel hinsichtlich des Parkens und auch der Parkgebühren vorsieht – über eine angemessene und für die Elektromobilität zukunftsfähige Ladeinfrastruktur nach. Im Bochumer Stadtgebiet gibt es Ladeplätze, die ausschließlich von E-Mobilen genutzt werden dürfen, häufig aber durch konventionelle PKW belegt werden. Zusätzlich schränkt der allgemeine Parkraummangel die Errichtung neuer Ladeplätze weiter ein. In einem Modellversuch wandelte man daher an der TBS 1 vier bestehende Parkplätze in so genannte Kombiparkplätze um:

Vier Fachschüler der Elektrotechnik errichteten vier weitere Ladesäulen für Elektromobile. Diese funktionieren ganz nach dem Ampelprinzip: Sie erkennen, ob ein Platz belegt oder frei ist, zeigen aber auch an, dass in naher Zukunft ein Platz benötigt wird. Der jeweilige Status der Plätze kann über eine Webseite erfragt werden. E-Mobilfahrer dürfen dieselben Plätze aber auch für einen Zeitraum reservieren.

Seit jüngst lässt die Jahrhunderthalle Bochum eine bewährte Attraktion in ganz neuem Licht erscheinen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Eine ihrer begehrtesten Führungen – die Unterweltenführung – hat eine komplette Überarbeitung erfahren. Aus dunklen Ecken sind interessant ausgeleuchtete Details geworden und Audio- und Videoinstallationen ergänzen nun die Lichteffekte.

 

 

Ein Fest für alle Sinne und damit eine hervorragende Möglichkeit, die Jahrhunderthalle Bochum für Besucher aller Art zu präsentieren. Ermöglicht wurde das durch die Arbeit von vier Studierenden der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1): Sie haben den Unterwelten zu ihrem atmosphärischen Strahlen und Leuchten verholfen. Im Rahmen ihrer zweimonatigen Projektarbeit nahmen die angehenden Elektrotechniker Kai Bürger, Marcel Meuser, Fabian Schlieker und Darius Skopp Kontakt zur Bochumer Veranstaltungs-GmbH, dem Betreiber der Jahrhunderthalle Bochum, auf und gemeinsam wurde das Projekt „Überarbeitung der Medientechnik der Unterwelten“ aus der Taufe gehoben.

Projektarbeit der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1)

Im Juni 2017 fanden die ersten Treffen zwischen der Jahrhunderthalle Bochum, vertreten durch den Technischen Leiter Horst Mühlberger, der Leiterin der Touristikabteilung Heike Brauckhoff, den Projektteilnehmern sowie der Leiterin der Fachschule für Elektrotechnik Anja Liffers statt. Diese ersten Gespräche dienten dazu, den Studierenden eine Vorstellung von den Anforderungen zu geben, die für die touristischen Führungen in den Unterwelten der Jahrhunderthalle maßgeblich sind. Der Ist-Zustand wurde dokumentiert und die Projektgruppe fand bei der Firma Siemens die entsprechenden Steuerungsteile, die nicht nur einen flexiblen Einsatz der Beleuchtung gewährleisten, sondern auch bedienerfreundlich sind.

 

Brachten die Unterwelten der Jahrhunderthalle zum Leuchten: (v. l.) Fabian Schlieker, Darius Skopp, Marcel Meuser und Kai Bürger.

 

Nach der technischen Planung und der Beschaffung und Installation des Materials kann sich das Ergebnis sehen lassen: Über Schaltpanel ist nun eine Ansteuerung des Lichtes mit unterschiedlichen Effekten möglich. In bestimmten Bereichen kann man mit Tastern weitere Lichter hinzuschalten. Die vorhandenen Beamer wurden neu programmiert und das Video- und Tonmaterial eingefügt. Besucher sehen während der Unterweltenführungen nun z.B. einen Kurzfilm, der exakt die Situation hinter der Mauer, auf die projiziert wird, darstellt – einem Bereich, der für Gäste nicht zugänglich ist und die Labyrinth-Situation der Gänge unter den Hallen deutlich macht.

Besondere Anforderungen - besondere Lösungen

„Mit den Studierenden der TBS1 Bochum haben wir kompetente Partner gefunden, die auf unsere speziellen Bedürfnisse sehr detailliert eingegangen sind, z.B. die leichte Bedienbarkeit durch verschiedene Gästeführer,“ so Heike Brauckhoff zu dem Ergebnis der Projektarbeit. „Hinzu kommt, dass der Bereich unterhalb der Jahrhunderthalle im nicht zugänglichen Teil extrem dunkel, staubig und unaufgeräumt ist. Daher gilt mein Respekt und Dank den Herren Bürger, Meuser, Schlieker und Skopp, die hier ganze Arbeit unter ungewöhnlichen Bedingungen geleistet haben. Aber wir denken auch, dass wir ein spannendes Umfeld für die Projektarbeit bieten konnten. Jetzt drücken wir ganz fest die Daumen, dass die beurteilenden Lehrer genauso begeistert sind wie wir und die Bestnote vergeben.“

 

Insgesamt acht Wochen dauerte die „Modernisierung der Mediensteuerung der Jahrhunderthalle Unterwelten“ – dies war übrigens auch der Titel des Projektes, das nunmehr die ehemaligen Betriebskeller der Jahrhunderthalle Bochum neu erleuchten lässt!