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Chemieabteilung und Schülerfirma laden ein zum Tag der offenen Tür


Wer sich einmal fühlen will wie ein forensischer Ermittler bei C.S.I., der unter Verwendung von Labortechnik hilft, ein Verbrechen aufzuklären, Lust auf Chemie hat und sich für eine Ausbildung in diesem Bereich interessiert, der sollte am 10. November 2015 die Technische Berufliche Schule 1 besuchen.

 

Pia Wittenhofer und Julius Rang analysieren Wasserproben.


Dort veranstalten Schüler und Lehrer der Chemieabteilung von 15:00 bis 18:00 Uhr einen Tag der offenen Tür, um den Bildungsgang der Chemisch-technischen Assistenten vorzustellen. Da dieser sowohl zur Fachhochschulreife als auch zu einem Berufsabschluss führt, begrüßen wir besonders gerne Realschüler, Gesamtschüler, Studienabbrecher sowie interessierte Eltern und Lehrer und beantworten alle Fragen rund um diese spannende Ausbildung. Daneben ermöglichen wir unseren Besuchern, Labore und Unterricht in verschiedenen berufsspezifischen und allgemeinbildenden Fächern zu besuchen und hautnah mitzuerleben, sodass sie sich ein realistisches Bild von der Ausbildung machen können.

 

Jennifer Klinger bereitet Proben zur Analyse vor.


Als besonderes Highlight bindet die Schülerfirma RuhrChemAlytic interessierte Gäste in die chemisch-analytische Aufklärung eines Mordfalles ein. „Wir statten die Gäste mit Schutzbrille und Kittel aus. Dann geht es ab ins Labor!“, so Steffen Fiorenza, der Vorstandsvorsitzender der RCA. „Wir stellen ein Tötungsdelikt vor und die Besucher müssen mit Hilfe moderner Analysentechnik herausfinden, mit welchem Gift das Opfer umgebracht wurde.“


Also, wer wissen möchte, ob seine Neugierde an Naturwissenschaften und speziell an der Chemie von der Ausbildung zum CTA gestillt werden kann, für den gibt es nur eins: am 10. November um 15:00 Uhr zur TBS1 kommen und es herausfinden.

 

Dass der Initiativkreis Ruhr und seine Bildungsinitiative TalentMetropole Ruhr auf Dr. Ingo Tausendfreund, Lehrer an der Technischen Beruflichen Schule 1, aufmerksam wurden und ihn jetzt als besonderen Talentförderer mit dem TalentAward 2015 auszeichneten, kommt nicht von ungefähr.

In seinem Unterricht werden nicht einfach nur das Periodensystem und chemische Formeln auswendig gelernt. Nein, Ingo Tausendfreund lässt die Schülerinnen und Schüler der Abteilung Chemietechnik an der Technischen Beruflichen Schule 1 – und das seit mehreren Jahren schon - auf spannende Spurensuche gehen. Angefangen habe alles damit, dass er in seiner Didaktik chemietechnische Fragestellungen und Probleme mit spannenden Kriminalgeschichten verbunden habe, so der 42-jährige Pädagoge.

Jetzt, ein paar Jahre später, ist Ingo Tausendfreund Initiator einer überaus erfolgreichen Schülerfirma, in der schon so manches Nachwuchstalent entdeckt wurde. Dabei begann die RuhrChemAlytic, kurz RCA, bereits im Jahr 2009 mit ihrer Tätigkeit. Schon damals untersuchten die Nachwuchsforscher mit Begeisterung unter anderem den Einfluss von Haushaltsgeräten auf das Trinkwasser. Interessierte konnten Proben in den Laboren am Ostring abgeben, die dann mithilfe moderner analytischer Verfahren von den angehenden Chemisch-technischen Assistenten auf den Prüfstand gestellt wurden.

Sein Chemieprojekt und die Arbeit mit den Schülern hat Ingo Tausendfreund konsequent weiterentwickelt und ausgebaut. Und so ist die RCA, mittlerweile eine - und deutschlandweit auch die einzige - eingetragene naturwissenschaftlich-technische Schülergenossenschaft, nicht nur auf Wasser-, sondern auch auf Lebensmittelanalytik spezialisiert. Aufträge kommen in einer Vielzahl aus der Region und auch überregional herein. Auch der Bereich Forschung und Entwicklung spielt in der RCA eine große Rolle. Die jungen Nachwuchswissenschaftler nehmen dabei Themen rund um die Chemie, Physik und Analytik unter die Lupe. Dieses Forschungsengagement ist nur durch die finanzielle Unterstützung externer Partner - ganz besonders durch die RÜTGERS Stiftung - möglich. 

Die eSG – anders als bei anderen Unternehmensformen steht neben der wirtschaftlichen Ausrichtung vor allem die soziale Förderung ihrer Mitglieder im Vordergrund - zeigt dabei immer wieder eindrucksvoll, wie Wirtschaft, Technik, Unterricht und Ausbildung zusammengeführt sind und wie diese Verbindung Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung und Engagement in ihren Aufgaben aufgehen lässt.

Engagement, das auf Engagement zurückzuführen ist. Vor rund 600 Gästen wurde Ingo Tausendfreund jetzt im ThyssenKrupp-Quartier in Essen mit dem TalentAward 2015 gewürdigt – einer von fünf Preisträgern, die sich für die Aus- und Weiterbildung junger Menschen einsetzen. Mit dem Preisgeld von 5.000 Euro wird der TBS 1-Lehrer sein Projekt RCA eSG auch weiterhin unterstützen.

Die Technische Berufliche Schule 1 gratuliert recht herzlich zur Auszeichnung. Wir freuen uns sehr, dass Ingo Tausendfreund mit zum Kollegium gehört und die Schulgemeinschaft zu begeistern weiß.

 

Ende April ging Station 7167 an der Technischen Beruflichen Schule 1 in Betrieb. Seitdem können an der optisch eingängigen Stele des bekannten Fahrradverleihsystems metropolradruhr kostengünstig und bequem Zweiräder ausgeliehen und an anderen mrr-Stationen in der näheren und weiteren Umgebung wieder abgestellt werden. Der Bau der Fahrradstation wurde insbesondere durch Geld ermöglicht, das TBS 1-Schüler durch die erfolgreiche Teilnahme an mehreren Wettbewerben selbst erwirtschaftet hatten.

 

 

Grund genug für die neu eingeschulte Klasse FEV 15, das Verleihsystem jetzt einmal gründlich auf seine Vernetzung und die Alltagstauglichkeit der Räder zu prüfen. Dazu schwangen sich die 23 Studierenden der Abteilung Elektrotechnik mit ihren Lehrern auf die Drahtesel und radelten - mal in gemütlichem, mal in flottem Tempo - bis zur Eissporthalle im Herner Gysenbergpark. So mancher schweißtreibender Höhenmeter war dabei zu überwinden, bevor die Räder schließlich an der Herner Kreuzkirche – auch hier befindet sich eine mrr-Station – wieder abgegeben wurden und die Teilnehmer der Radtour den Rückweg nach Bochum mit der U-Bahn antraten.

„Eine tolle Gemeinschaftsaktion für die neue Klasse und das Teamgefühl“, befanden die Fachschüler, die gleichzeitig auch einen ersten Eindruck vom TBS 1-Konzept zur Förderung emissionsarmer Mobilität gewinnen konnten.

 

Keine Frage, optisch kommt der kleine Multitruck sicher todschick daher. Deswegen wurde aber das TBS 1-Mobil im vergangenen Jahr nicht angeschafft. Vielmehr überzeugte das Fahrzeug damals unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Es fährt elektrisch - und passt damit am Ostring genau ins schulische Großkonzept zur Förderung der Elektromobilität. Doch es kann noch mehr: Es spricht, kommuniziert, hinterlässt Spuren in Form von Daten.

 

 

Dass das gebrauchte Elektromobil im Auslieferungszustand hier und da ein paar Mängel aufwies, wurde vom Förderverein der TBS 1 bewusst in Kauf genommen. Die richtigen Lösungen dafür sollen die Schüler und Studierenden der TBS 1 in Projekten und im Unterricht erarbeiten.

So wie die drei angehenden Elektrotechniker Dominik Luszowski, Martin Ziaja und Kai Osadnik (Bild, v. l.). Sie haben gelernt, den kleinen Multitruck zu verstehen. Als Ergebnis ihrer dreimonatigen Projektarbeit präsentieren sie einen so genannten Datenlogger, ein Gerät, das Informationen über das Elektromobil auslesen und übermitteln kann.

 

Tatsächlich bestand die größte Herausforderung darin, mit dem Fahrzeug zu kommunizieren. "Das Elektromobil kann wie jedes andere Fahrzeug ausgelesen werden", sagt Dominik Luszowski, "allerdings über das Hexadezimalsystem. Man sieht nur Zahlen von 0 bis 9 und Buchstaben von A bis F." Zu unübersichtlich und unverständlich, befanden die drei Fachschüler. Martin Ziaja: "Wir mussten also eine Schnittstelle schaffen, über die man die Betriebsdaten nicht nur erfassen, sondern auch übersetzen und verständlich sichtbar machen kann." Dazu war nicht nur die Einarbeitung in gängige Programmiersprachen nötig, sondern auch der Einbau besonderer Hardware. Ihr Herzstück "schossen" die drei angehenden Techniker vor der großen Premiere allerdings erst einmal gründlich ab. "Zwei Leitungen vertauscht", lacht Kai Osadnik. Kein Problem. Zum Glück ist das wichtigste Bauteil ihrer Projektarbeit mit etwa 30 Euro so erschwinglich, dass der Ersatz sofort griffbereit stand. Gemeint ist ein kreditkartengroßer, aber leistungsstarker Einplatinencomputer, ein Raspberry Pi. Mit dessen Hilfe ist es nun möglich, Informationen über die Temperatur, Reichweite, Fahrstrecke sowie den Stromverbrauch und die Batteriespannungen des Fahrzeugs anzuzeigen.

 

"Wer elektrotechnisch Innovatives entwickeln, konstruieren und fertigen möchte, muss natürlich auch Technik analysieren, verstehen und anwenden können", weiß Lehrer Wolfgang Rode, der zusammen mit dem Förderverein der TBS 1 das Projekt "Datenlogger" in Auftrag gab. Mit dem Ergebnis seiner Techniker ist Rode mehr als zufrieden. Deshalb durfte sich das Team bereits über die Bestnote für seine gelungene Projektarbeit freuen.

 

Zwei Jahre dauert am Ostring die Weiterbildung zum Techniker im vollzeitschulischen Modell, im Schicht- und Teilzeitmodell vier Jahre. Eine studien- und prüfungsintensive Zeit, die jetzt 184 junge Frauen und Männer erfolgreich durchlaufen haben.

 

 

An der Technischen Beruflichen Schule 1 nahmen sie jetzt ihre Abschlusszeugnisse entgegen und dürfen sich damit nun Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau-, Elektro- und Chemietechnik nennen. Auszeichnungen für Bestnoten und besonders herausragende Leistungen erhielten Sven Hellnigk, Guido Winter, Thomas Zimmermann, Daniel Blaschke, Holger Csunderlik, Steve Meinhold, Stefan Böhnke und Sascha Knizia.

Ihr Abschluss qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für Tätigkeiten und Aufgabenbereiche in der mittleren Führungsebene von Dienstleistern sowie produzierenden Unternehmen und Betrieben. In der Weiterbildung wird zudem besonderes Augenmerk auf die praktisch-betriebliche Ausrichtung gelegt: Die Studierenden müssen hier groß angelegte Projekte selbstständig umsetzen. In Zusammenarbeit mit lokal und regional ansässigen Unternehmen konstruieren und bauen sie beispielsweise Maschinen und Steuerungen oder tragen dazu bei, betriebliche Abläufe zu verbessern.

 

Die Ruhr-Universität Bochum wird 50. Um diesen Anlass gebührend zu würdigen, fand am Samstag, dem 06.06.2015 unter bezeichnenderweise strahlend blauem Himmel die Blaupause statt, mit Beteiligung der TBS1.

 

Der Stand der TBS1 auf der Blaupause

 

Dabei wurde die Universitätsstraße für Autos gesperrt, mit Ständen, Tischen und Bänken versehen und für Fahrradfahrer und Fußgänger geöffnet. Diese konnten sich an den besagten Ständen über eine Vielzahl unterschiedlichster Themen wissenschaftlicher und kultureller Natur informieren, die einen Bezug zur Ruhr-Uni aufweisen und einen Eindruck von der Vielseitigkeit des Bildungsangebots in Bochum gaben.


Ein Stein in diesem Bildungsmosaik war der Stand der Schülerfirma RuhrChemAlytic (RCA eSG) der Chemieabteilung der Technischen Beruflichen Schule I in Bochum. Von 11 Uhr bis 18 Uhr erläuterten angehende Chemisch-technische Assistenten, die sich ehrenamtlich für die RCA engagieren, interessierten, vornehmlich jugendlichen Besuchern die Arbeit des genossenschaftlichen Unternehmens, das unter anderem Trinkwasserproben untersucht und Bestandteile von Bier analysiert.

 

Steffen Fiorenza und Fabio Buongiorno am Stand der RCA

 
Dabei erklärten der Vorstandsvorsitzende der RCA Steffen Fiorenza und sein Mitschüler Fabio Buongiorno wortgewandt und mithilfe eines anschaulichen Versuchsaufbaus den Vorgang der volumetrischen Titration zur Bestimmung der Konzentration einer Salzsäurelösung durch Zugabe von Natronlauge. Da die Gäste den Titrationsvorgang selbst steuern durften, war das Chemie zum Anfassen, die neugierig machen sollte. Gefragt nach seinem eindrucksvollsten Erlebnis sagte Buongiorno: „Das Schönste ist zu sehen, wie sich Kinder und Jugendliche für die Chemie begeistern. Ich glaube, für einige war das wirklich ein prägendes Ereignis, das sie möglicherweise dazu bringt, später einmal etwas im Bereich der Chemie zu machen, vielleicht im Studium oder in einer Ausbildung.“

 

Fabio Buongiorno erläutert den Messaufbau


Nach erfolgreicher Durchführung der Messung konnten die Besucher ihr frisch gewecktes Interesse an der Chemie durch Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten an der TBS1 stillen, denn die Lehrerin Petra Rupprath und die Schüler Jakob Czszesny und Cagatay Gutt, die den Stand zum Zeitpunkt des Besuchs betreuten, standen Rede und Antwort zu Fragen rund um die Ausbildung zu Chemisch-technischen Assistenten und den von der RCA angebotenen Dienstleistungen.

 

Das nunmehr 12. Fußballturnier der TBS1 fand am Freitag, dem 05.06.2015 unter blauem Himmel bei strahlendem Sonnenschein statt.

 

Die Teilnehmer

 

Zahlreiche Mannschaften aus den informations- und chemietechnischen Bildungsgängen kämpften nicht nur gegeneinander um den Sieg, sondern auch mit den extremen Temperaturen auf dem Kunstrasenplatz. So war es für das erfolgreiche Abschneiden entscheidend, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Am besten gelang dies der Mannschaft der CTA 14b, die sich in der Gruppe der Vollzeitklassen den ersten Platz sicherte und die Mannschaften der CTA 13 und der CTA 14c auf den zweiten bzw. dritten Platz verwies. In der Gruppe des Dualen Systems konnte am Ende die CHK 14 vor der CHK 13 den Sieg bejubeln und bei der Pokalübergabe durch den stellvertretenden Schulleiter Ralf Adams mit der Sonne um die Wette strahlen.

 

Der stellvertretende Schulleiter Ralf Adams und Organisatorin Birgit van den Berg bei der Siegerehrung


Eine herbe Enttäuschung musste das Lehrerteam um die Stürmerstars Schmerbeck und Sievers hinnehmen, die gegen Ende des Turniers ihr Können gegen eine Schülerauswahl unter Beweis stellen sollten. Zwar gelang es dem Team bei sengender Hitze durch konzentrierte Abwehrarbeit über die reguläre Spielzeit von 10 Minuten ein Remis zu halten, doch im anschließenden Elfmeterschießen hatten die Spieler der Schülermannschaft die besseren Nerven und verwandelten ihre Chancen eiskalt in Tore, während es den hitzegeschwächten Schützen des Lehrerteams nur ein einziges Mal gelang, den Ball hinter die Torlinie zu befördern.

 

Das Elfmeterschießen

 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren Birgit van den Berg und Thomas Klinge und den vielen anderen Helfern für ein gelungenes Turnier und freuen uns schon aufs nächste Jahr.

 

 

Wie auch in den letzten Jahren konnten die Chemisch-technischen Assistentinnen und Assistenten der TBS1 in der Woche vom 22. bis zum 27. März 2015 ihre spanischen Gäste aus der Partnerschule Donapea in Empfang nehmen. Auf die spanischen Schüler sowie ihre Lehrer Rosa Caballero und Jolanda Elvira wartete ein abwechslungsreiches Programm, das neben fachlicher Arbeit auch vielfältige kulturelle Veranstaltungen bot.

 


Vormittags arbeiteten die jungen Chemiker beider Länder in internationalen Kleingruppen im Labor mit präzisen analytischen Verfahren, um unter anderem die Gär- und Gärnebenprodukte verschiedener Biere zu untersuchen: „Wir messen mit unserem Team chromatographisch den Gehalt an Diacetyl in Bier“, erläutert Julius Rang. „Ein Gehalt von mehr als 0,1 Milligramm dieses Stoffes pro Liter gibt dem Bier einen unerwünschten buttrigen Geschmack.“ Fabian Krause hat mit seinen Spaniern währenddessen den Mineralstoffgehalt von Pils und alkoholfreiem Bier unter die Lupe genommen. „Das von uns untersuchte alkoholfreie Bier hat nicht nur weniger Kalorien als normales Pils, es weist auch einen geringeren Gehalt an Magnesium und Calcium auf.“

Den Abschluss der fachlichen Arbeit bildete ein Besuch der Privatbrauerei Moritz Fiege. Der für die Qualitätssicherung und Produktentwicklung dieses Bochumer Traditionsunternehmens verantwortliche Holger Kittler gewährte einen Blick hinter die Kulissen und erläuterte den Gästen fachkundig die Geheimnisse der Bierbrauerkunst: Eine spannende Reise in die Welt der Amylasen, Proteasen, Humulone, Maltosen, Ester und Diketone...

Neben der Untersuchung und Herstellung von Gerstensaft spielten aber auch pragmatische Überlegungen zur Arbeitswelt eine Rolle. So informierten Frau Rösler-Wildt und Frau Diegel von der Agentur für Arbeit die Auszubildenden aus Pamplona über die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Nicht zuletzt aufgrund der besonders für Jugendliche schwierigen Lage am spanischen Arbeitsmarkt, wurde der Vortrag von den Besuchern mit großem Interesse aufgenommen.

Auf kultureller Seite boten Ausflüge ins Bochumer Bermuda Dreieck, eine Schnitzeljagd durch die Bochumer Innenstadt und ein Besuch der Stadt Münster die Gelegenheit, Deutschland kennenzulernen. Abgerundet wurde das von Birgit van den Berg und Dr. Ingo Tausendfreund ausgewogen geplante Programm durch sportliche Aktivitäten wie Bowling und Eislaufen. Letzteres fand in der Eislaufhalle des Herner Eissport-Vereins (Herner EV) statt und bildete den Abschluss des Schüleraustauschs. Dank der Unterstützung durch Eltern der am Austausch beteiligten deutschen Schüler konnten die Spanier hier typisch deutsche Leckereien wie Weißwürste, Brezeln, Kartoffelsalat und Frikadellen genießen. Natürlich wurde dazu selbstgebrautes Bier gereicht und fachkundig analysiert: köstlich!

Wir sind am Ende dieser von einem tragischen Ereignis überschatteten Woche froh, dass unsere spanischen Gäste wieder gesund in ihrer Heimat angekommen sind. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen des Flugzeugabsturzes.


Am 10. März veranstalteten die angehenden Informationstechnischen Assistenten des Abschlussjahrgangs 12 eine Messe, auf der sie die Ergebnisse ihrer Arbeit an verschiedensten Projekten aus dem IT-Bereich präsentierten.

 

 

Die erste Messe dieser Art war ein Erfolg: Sie erfreute sich eines regen Zulaufs, denn viele Klassen aus unterschiedlichen Bildungsgängen nutzten die Gelegenheit, sich über die Projekte zu informieren und dank deren Vielseitigkeit war für jeden etwas dabei.

So zeigten sich die Elektroniker für Haus- und Gebäudetechnik besonders interessiert an dem Projekt „Smart Home: Hausautomatisierung mit dem Raspberry Pi“, bei dem sich die Beleuchtung eines Hauses über das Handy steuern ließ. Mit dem aufgebauten Muster ließ sich die Funktionsweise der Technik gut darstellen.

Beeindruckt zeigten sich insbesondere einige Fachlehrer von dem Projekt Ibrahim Ahmeds. Unter dem Projekttitel „Reverse Engineering“ schaffte er es, einen 20 Jahre alten Industrieroboter mithilfe moderner Technik anzusteuern.

Dem Oberstufenschüler Viktor Jäger dagegen ist es gelungen, lediglich mithilfe eines DVBT-Sticks Verkehrsflugzeuge im Empfangsbereich zu orten und deren Position auf einem Bildschirm anzuzeigen.

Dies sind aber nur drei gelungene Resultate aus einer Vielzahl weiterer interessanter Projekte. Die Schüler der Abschlussklasse beantworteten geduldig Fragen zu den von ihnen gebauten ferngesteuerten Fahrzeugen, erklärten die Möglichkeiten sicherer E-Mail-Verschlüsselung, ließen die Besucher selbstprogrammierte Spiele spielen und demonstrierten, wie ein ausfallsicherer Server aufgesetzt wird. Alles in allem wurde den Besuchern ein guter Einblick in die ganze Bandbreite der IT-Technik gewährt.

Wir hoffen, dass die ITAs auch im nächsten Jahr wieder eine Messe veranstalten, um uns über aktuelle Entwicklungen aus der Welt der Informationstechnik zu informieren.

 

 

 

Eine neunköpfige Gruppe von Schülern und Lehrern des Londoner Leyton Sixth Form College aus London war jetzt vier Tage lang zu Gast in Bochum. Auf Einladung der Partnerschule TBS 1 widmeten sich die Mädchen und Jungen, die in England eine technisch-berufsorientierte Schulausbildung durchlaufen, insbesondere den neuesten Erkenntnissen und Analyseverfahren auf den Gebieten der Chemietechnik.

 

Im Chemielabor am Ostring galt es, „stimulierende Getränke“ näher unter die Lupe zu nehmen. Untersucht wurden hier nicht nur der Zucker-, Koffein- sowie Phosphorsäuregehalt in der Cola. Auch den Stoff Taurin als Bestandteil von Energydrinks wiesen die Nachwuchswissenschaftler mithilfe chemisch-technischer Analyseverfahren nach.

Neben der schulischen Arbeit kam der kulturelle Austausch natürlich nicht zu kurz. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche des Bergbaumuseums, Bermuda-Dreiecks und des Signal-Iduna-Parks in Dortmund.

Und auch der Gegenbesuch in England steht jetzt schon fest: In der nächsten Woche werden dann Schülerinnen und Schüler der TBS 1 zu Gast in London sein, um dort an ähnlich spannenden Schulprojekten teilzunehmen.

 

 

Für vier Schülergruppen der TBS1 hat sich die Teilnahme am 32. Planspiel Börse in barer Münze ausgezahlt. Das Team "FCT14TBS1" um Benjamin Rommel hat es mit dem Depotwert von 56.761,40 Euro an die Spitze in Bochum und auf den 13. Platz im Verband Westfalen-Lippe geschafft. Das wird mit 500 Euro von der Sparkasse und mit 100 Euro vom Verband belohnt.

 

In der Sparkasse Bochum wurden die Preise vergeben. Zuvor analysierte Sebastian Kehnen, Wertpapier-Experte bei der Sparkasse Bochum, das Umfeld, in dem sich das 32. Planspiel Börse bewegte. „Eine spannende Zeit, die geprägt war von einem DAX-Höchststand, einem schwachen Euro und einem sinkenden Ölpreis“, erläuterte Kehnen.

 

Die größten fiktiven Ertrag erzielte ein Team der TBS 1. Ihr klassischer Strategieansatz brachte den Erfolg, erklärte Sebastian Kehnen: Das Team hatte zu Beginn klug gekauft und die Aktien liegen gelassen. Auch Platz 2 (Prämie 250 Euro) belegte die Gruppe "Spassklassenclowns" der CTA13 der TBS 1, gefolgt von der Matthias-Claudius-Schule (Prämie 150 Euro).

 

Im Nachhaltigkeitswettbewerb machte ebenfalls die TBS 1 mit den "cashjunkies" der FEV14 (Prämie 500 Euro) mit über 3000 Euro Gewinn das Rennen, gefolgt von der Matthias-Claudius-Schule (250 Euro) und der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule (150 Euro).

 

Außerdem verloste die Sparkasse unter allen anwesenden Spielgruppen noch drei mal 50 Euro - eines der Sparschweine ging ebenfalls an die TBS1. Damit konnten die Auszubildenden und Techniker unserer Schule insgesamt 1400 Euro kassieren.

 

Die "cashjunkies" haben ihren gesamten Gewinn an eine Hilfsorganisation der Bochumer Partnerstadt Doneczk gespendet - alle anderen Gruppen unterstützen mit einem Teil ihres Preisgeldes den Förderverein der TBS1.

 

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage!