Aktuell

Bereits zum 14. Mal fand am vergangenen Freitag das traditionelle Fußballturnier der TBS1 statt. Elf hochmotivierte Teams aus den Bildungsgängen der Chemisch-technischen Assistenten und der Informationstechnischen Assistenten lieferten sich spannende Duelle mit packenden Szene darum, den heißersehnten Pokal des Siegers in die Hände nehmen zu dürfen.

 

 

 

Dies gelang bei perfektem Fußballwetter natürlich nur einem Team, dem der ITA 14b. Am Ende einer hart umkämpften Finalrunde triumphierten die Spieler aus der ITA-Oberstufe über die Mannschaft der CTA 15b, die bei der starken Konkurrenz aber mit dem zweiten Platz durchaus zufrieden sein durfte. Auf den dritten Platz kam das Team der ITA 16b, das für seine Bemühungen ebenfalls mit einem Pokal belohnt wurde.

 

 

 

Das auf diesem Foto zu sehende hochklassig besetzte Lehrerteam stellte sich im mit Spannung erwarteten letzten Spiel des Turniers einer starken Schülerauswahl mit dem Ziel, den Erfolg des letzten Jahres zu wiederholen. Früh allerdings musste das Team um Stürmerstar Grzywatz einem Rückstand hinterherlaufen. Die Abwehrreihe war unter den strengen Augen des stellvertretenden Schulleiters Adams und der heranrollenden Angriffswelle zusammengebrochen. Dieser fand aber schnell die richtigen Worte, um seine Mannschaft wieder aufzurichten und nach vorne zu peitschen. So gelang schon kurze Zeit später der wohlverdiente Ausgleich, bei dem es trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten bis zum Schluss blieb. Wie im vorletzten Jahr also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.

 

 

 

Gewonnen haben am Ende natürlich alle. Also auch die, die gar nicht selbst gespielt haben, sondern sich stattdessen die Zeit im Abseits des Fußballplatzes mit Grillen, Plaudern und Musikhören vertrieben haben. Denn schließlich ging es bei diesem Turnier nicht zuletzt auch um diesen geselligen Austausch am Rande des fußballerischen Geschehens.


An einem sonnigen Donnerstag übergab der Schülersprecher der TBS1, Can Ipek, im Beisein des Schulleiters Herrn Glaß und der beiden Verbindungslehrer Herrn Janzik und Herrn Schulze die stolze Summe von knapp 800,- € an Herrn Manfred Baasner, den Gründer der Wattenscheider Tafel e.V.. Herr Baasner war sichtlich angetan von der Spende und versprach, das Geld gut anzulegen.


Die Wattenscheider Tafel versorgt seit 1998 mit stetig wachsendem Einsatz an Spenden aller Art bedürftige Menschen u.a. mit Nahrungsmitteln und Kleidung. Mittlerweile ist die Wattenscheider Tafel sehr gewachsen und hat Ihr Angebot kontinuierlich ausgeweitet. Über den Link www.wattenscheider-tafel.de können sich Interessierte selbst ein umfassendes Bild machen.

 

2017 Wattenscheider Tafel

Für den guten Zweck: Can Ipek übergibt die Spende der SV an Herrn Manfred Baasner (links).

 

Die Summe war auf Initiative der TBS1-Schülervertretung beim letzten Waffelbacken durch die unermüdliche Unterstützung der freiwilligen Waffelbäckerinnen und -bäcker sowie natürlich der Waffelkäuferinnen und -käufer zusammengekommen. Eine Aufstockung der Summe konnte dann noch durch die vielen Spenden anlässlich des jährlichen Weihnachtsgottesdienstes in der Pauluskirche erreicht werden.
Die Schülervertretung der TBS1 bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Spende ermöglicht haben.

Liest man die Nachrichten derzeit, könnte man meinen, es stünde schlecht um Europa. Die Briten haben sich entschieden, die EU zu verlassen und die Franzosen könnten demnächst eine Politikerin zur Präsidentin wählen, die der EU ebenfalls - gelinde gesagt - skeptisch gegenübersteht.

 

Europa findet jedoch nicht nur auf der großen politischen Bühne statt. In vielleicht kleinerem, aber keinesfalls unbedeutendem Rahmen, gedeiht der europäische Gedanke auch in Bochumer Schulen wie der TBS1.

 

Dort waren nämlich im Rahmen des traditionellen Schüleraustauschs zwischen der TBS1 und ihrer Partnerschule DONAPEA, aus dem spanischen Pamplona, 14 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen zu Gast. Vom 26. bis zum 31. März erlebten sie gemeinsam mit ihren Gastgebern, den  Bochumer auszubildenden chemisch-technischen Assistenten (CTA),  eine spannende und abwechslungsreiche Woche. Und wir können festhalten:  Europa hat auf dieser zwischenmenschlichen Ebene wunderbar funktioniert.

 

 

Wie in jedem Jahr wartete auf die Spanier in Bochum ein ausgewogenes Programm aus fachlichen Herausforderungen und kulturellen Höhepunkten.  Die Schüler erfuhren, wie in den anderen Ländern gearbeitet wird und wie zahlreich – bei allen Unterschieden – die Gemeinsamkeiten sind; so dauerte es nicht lange bis zur Einrichtung einer gemeinsamen deutsch-spanischen WhatsApp-Gruppe. 

 

Eines der kulturellen Highlights war – wie im Bild unten zu sehen – der Besuch im altehrwürdigen Aachener Dom. Aachen passt perfekt zur europäischen Idee, wird doch der Internationale Karlspreis zu Aachen hier verliehen. Diese bekannte Auszeichnung erinnert mit ihrem Namen an Karl den Großen, welcher als erster Einiger Europas gilt und Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte.

 

 

 

Neben weiteren kulturellen Leckerbissen, wie der berühmten Bochumer Dönninghaus-Currywurst und dem beliebten Fiege-Bier, stand natürlich auch die Arbeit im Labor auf dem Programm. In internationalen Teams nahmen die jungen Chemiker dabei Brauwasser, Würze und Bier unter die Lupe und analysierten in den modernen Laboratorien der TBS1 deren Zusammensetzung. Alle untersuchten spanischen und deutschen Biere, inklusive der selbst gebrauten Erzeugnisse, konnten mit einer guten Qualität überzeugen.

 

Birgit van den Berg, die mit vielen Helfern den Austausch organisiert, hat Recht, wenn sie die Bedeutung dieser Programme für die Idee eines geeinten Europas betont: „Auf privater Ebene müssen die Menschen sich kennen lernen und Freundschaften schließen, denn dann hat Europa die besten Chancen auf Erfolg.“

 

Nach dem erstmaligen Austauschbesuch der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) in Breslau im vergangenen November stand jüngst der Gegenbesuch in Bochum an. Für knapp zwei Wochen waren jetzt fünf Auszubildende und drei Lehrer aus Polen Gäste am Ostring 25.

 

 

Einen großen Teil des Austausches arbeiteten die polnisch-deutschen Gruppen in der Ausbildungswerkstatt der thyssenkrupp Steel Europe AG. Dort galt es, zahlreiche Steuerungsaufgaben in den gemischten Gruppen zu bearbeiten. An insgesamt vier Tagen waren die Auszubildenden aber auch in den Elektrolaboren der TBS 1 tätig und widmeten sich hier gleich mehreren elektrotechnischen Projekten: So bauten sie gemeinsam neben der Schaltung einer Alarmanlagenplatine auch die Hardware eines Bewegungsmelders mit Mikrocontroller-Steuerung auf und entwickelten für Letzteren zugleich die dazugehörige Software.

 

 

Neben der elektrotechnischen Tüftelei blieb allerdings auch Zeit für Aktivitäten außerhalb der Schule oder Lehrwerkstatt. Bei einer Stadtführung in Bochum erfuhren die Auszubildenden interessante Details und Anekdoten aus der Geschichte der Stadt Bochum. Zudem besuchte die Gruppe den Landschaftspark Duisburg Nord. Hier wurde eine stillgelegte Hochofenanlage besichtigt. Die Auszubildenden erfuhren Interessantes zum Strukturwandel im Ruhrgebiet. Dabei entdeckten sie, dass in Polen ein ähnlicher Strukturwandel stattgefunden hat und noch nicht abgeschlossen ist.

 

 

Am vorletzten Tag des Austausches stand die Besichtigung der Ruhr-Universität Bochum auf dem Programm. Neben einer interessanten Führung durch die Werkstätten der Uni wurde auch der Botanische Garten besichtigt. Nach der Präsentation der Projekte vor Klassen der TBS 1 am letzten Tag des Besuches stand fest: Das soll nicht der letzte Austausch dieser Art gewesen sein.

 

Magic-Mirror
Wer kennt es nicht. Man wäscht sich morgens und wundert sich, wer einen da aus dem Badezimmerspiegel anschaut – das war gestern! Der „Magic-Mirror“ zeigt beim Zähneputzen die aktuellen Nachrichten, das Wetter oder neue Einträge in den sozialen Medien.

 

 

Dies war nur eines der spannenden Projekte, die von der Oberstufe der Informationstechnischen Assistentinnen und Assistenten am  21. März anlässlich der ITA-Messe vorgestellt wurden. Aus „Elektro-Schrott“ und Sperrmüll bastelten Schüler einen Spiegel, hinter dem ein Mini-Computer beliebige Informationen auf einen ausrangierten Monitor projiziert – lediglich die Spiegelfolie musste neu erworben werden.

 

Zwei linke Hände?
Am Messe-Stand der hauseigenen IT-Werkstatt wurden Rechner unter fachkundiger Anleitung der Oberstufenschüler von den Besuchern auseinander- und wieder zusammengebaut oder einfach nur aufgerüstet. Mit entsprechendem Spezialwerkzeug konnte, wer wollte, ein normgerechtes Netzwerk „auflegen“. Die Resultate dieser eher handwerklichen Arbeit konnten sofort  mit Messgeräten überprüft werden.

 


Eye-Catcher
Neben zahlreichen Programmierprojekten wie selbstprogrammierten Fantasy- oder Retro-Spielen, an denen sich die Besucher miteinander messen konnten, gab es weitere wahre High-Lights: Eine mannshohe LED-Matrix mit mehr als 200 LEDs diente als Equalizer, Laufband für Textnachrichten oder einfach nur für stimmungsvolle „Hintergrundbeleuchtung“. Beeindruckend waren auch die computergesteuerten „Fahrten“ einer hochauflösenden Kamera auf einem selbst konstruierten Gestell, angesteuert durch einen RaspberryPi: Gezeigt wurden eindrucksvolle Kurzfilme.


Lego Reloaded
Was mit den Basisbausätzen von Lego-MindStorms „angerichtet“ werden kann, zeigen die Ergebnisse einer anderen Schülergruppe:  Hier entstand ein Roboter mit Bewegungssensoren, der sich autonom bewegt und Hindernissen ausweicht.
 


Lego Reloaded Teil 2
Hier dienten Lego-Bausteine als Grundlage für einen Mini-Computer-Cluster. Auf einer selbstprogrammierten Datenbank haben die Schüler während des Projekttages auf einem RaspberryPi ihre Pausenzeiten eingetragen: Klassenbuch mal ganz anders…

Komplexe Netzwerkstrukturen

Mit aktuellen und professionellen Server-Systemen wurden Software-Distribution oder die Einhaltung  firmeninterner Sicherheits-Richtlinien dargestellt. Dies umfasste heterogene Netzwerkstrukturen, die auf Windows- und Linux-Betriebssystemen aufbauten.