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Zwei Jahre dauert am Ostring die Weiterbildung zum Techniker im vollzeitschulischen Modell, im Schicht- und Teilzeitmodell vier Jahre. Eine studien- und prüfungsintensive Zeit, die jetzt 183 junge Frauen und Männer erfolgreich durchlaufen haben.

 

An der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) nahmen sie jetzt ihre Abschlusszeugnisse entgegen und dürfen sich damit nun Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau-, Elektro- und Chemietechnik nennen. Auszeichnungen für Bestnoten und besonders herausragende Leistungen erhielten Domenic Richmann, Sven Adelt, Jessica Heetmann, Christian Paechnatz, Jennifer Lenartowicz, Sonja Roswitha Behl und Lukas Dominik Manger.

 

 

Ihr Abschluss qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für Tätigkeiten und Aufgabenbereiche in der mittleren Führungsebene von Dienstleistern sowie produzierenden Unternehmen und Betrieben. In der Weiterbildung wird zudem besonderes Augenmerk auf die praktisch-betriebliche Ausrichtung gelegt: Die Studierenden müssen hier groß angelegte Projekte selbstständig umsetzen. In Zusammenarbeit mit lokal und regional ansässigen Unternehmen konstruieren und bauen sie beispielsweise Maschinen und Steuerungen oder tragen dazu bei, betriebliche Abläufe zu verbessern.

Schüler/innen, Studierende und Lehrer/innen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) freuen sich sehr. Ihr langjähriges Engagement in puncto Klimaschutz und Elektromobilität wurde jetzt nicht nur gewürdigt, sondern auch ausgezeichnet und belohnt.

 

Beim Deutschen Klimapreis 2017 der Allianz Umweltstiftung konnten die erfolgreich umgesetzten Projektarbeiten vom Ostring - dazu zählen insbesondere die autarke E-Bike-Garage, die beiden TBS 1-Elektromobile, die Solartankstelle und die Photovoltaikanlage - die Juroren von ihrer Nachhaltigkeit überzeugen. Sie schafften es unter die - bundesweit - 20 engagiertesten Schulbeiträge zum Klimaschutz und sind einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro wert.

Insgesamt hatten an dem Wettbewerb 145 Schülerteams mit über 4.000 Schülerinnen und Schülern teilgenommen.

 

 

Der Mega und der Colenta: Die beiden elektrisch betriebenen Kleintransporter der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) dürfen am kommenden Samstag, dem 10. Juni, in Bochums Innenstadt natürlich nicht fehlen, wenn hier Engagement und Wissenswertes rund um die Elektromobilität aus- und vorgestellt werden.

 

 

 

Der diesjährige Elektromobilitätstag findet von 11 bis 17 Uhr wieder auf dem Dr.-Ruer-Platz und dem Husemannplatz sowie auf der Verbindungsstraße, der Huestraße, statt. Ruhrmobil-E e.V. sowie das Umweltamt der Stadt Bochum, die Wirtschaftsentwicklung und Bochum Marketing zeigen dann die bunte Vielfalt der Elektromobilität: Fahrräder mit E-Antrieb, Elektroautos, Gastronomie und Programm.

Highlights sind natürlich die Fahrzeuge von Tesla, der neue E-Golf und der elektrische Hyundai IONIQ. Aktuelle Informationen zum Thema Elektromobilität, umweltfreundliche Mobilität, Energieversorgung und Nachhaltigkeit sowie Aktionen für die ganze Familie runden diese vielseitige Veranstaltung ab. Bei den Probefahrten mit den E-Autos können die Besucher selbst erfahren, wie sich die Mobilität der Zukunft anfühlt. Erfahrungsgemäß versetzt sie das in Erstaunen - und macht jede Menge Spaß!

 

Ab Mitte Juni 2017 werden hier an dieser Stelle die Wochentage, an denen die Klassen der Berufsschul-Bildungsgänge unterrichtet werden, bekannt gegeben.

Vier angehende Elektroniker für Betriebstechnik erhielten am Ostring jetzt von Schulleiter Thomas Glaß den Europass Mobilität. Das ist ein aussagekräftiges Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland – zum Beispiel von Praktika oder Abschnitten der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

 

 

Sebastian Krause, Falko Koslowski, Marcel Lümmer (im Bild v. l. zusammen mit Lehrerin Heike Riedel und Schulleiter Thomas Glaß) sowie Dominik König - allesamt Auszubildende der thyssenkrupp Steel Europe AG – haben an einem intensiven und an Lernerfahrungen reichen Austauschprogramm zwischen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) und ihrer neuen Partnerschule „Zespól Szkól nr 18 we Wroclawiu“ in Breslau/Polen teilgenommen. Während ihres zweiwöchigen Besuches in Breslau bearbeiteten sie in der Schule und in deren Partnerbetrieb gleich mehrere elektrotechnische Projekte, präsentierten die Ergebnisse dann in polnischer, deutscher und englischer Sprache und lernten dabei vieles über die Arbeits- und Berufswelt der polnischen Nachbarn. Doch auch kulturelle Aktivitäten wie zum Beispiel der Besuch einer Kriegsgräber- und Gedenkstätte haben die Auszubildenden aus Bochum tief beeindruckt. Gefördert wurde der Austausch durch das EU-Programm „Erasmus+“.
Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten: Teilnehmende an Lernaufenthalten können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von großem Vorteil. 

Angehende Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik besuchten jetzt die Hannover Messe, um sich über die jüngsten Entwicklungen in der Elektro- und Maschinenbautechnik zu informieren. Ein besonderer Schwerpunkt der weltgrößten Industriemesse waren in diesem Jahr die Cobots. Dabei handelt es sich um kooperative Roboter, die mit Menschen in eine Interaktion treten, um sie bei der Arbeit zu unterstützen. Das Highlight dieser Fahrt stand aber ganz im Zeichen der Elektromobilität, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Einige Studierende der FEV 16 hatten die Gelegenheit, im Rahmen der Ausstellung mit dem „Traumwagen aller Elektroautos“, dem Tesla S, eine Probefahrt zu durchlaufen. Auf dem Bild sieht man die stolzen Studierenden nach erfolgreich absolvierter Testfahrt.

 

Die Hannover-Fahrt, unterstützt vom Förderverein der TBS 1 und der Firma Ferchau, hat bereits eine gewisse Tradition. Sie fand nun schon zum vierten Mal in Folge statt und soll den angehenden Technikern neben den technischen Schwerpunkten auch die Chance bieten, sich bei zukünftigen Arbeitgebern in persönlichen Gesprächen über mögliche Berufsperspektiven zu informieren.

 

 

 

 

Angefangen hat für Niklas Schütrumpf (17) alles mit einer schlichten Hausaufgabe. Für das Fach Solartechnik. Den Stromzähler zuhause musste der TBS1-Schüler eine Woche lang im Auge behalten und dabei die Zählerstände dokumentieren. „Wir sollten dadurch ein Gefühl für die Verbräuche zu verschiedenen Tageszeiten, für die Kilowattstunde überhaupt bekommen“, erzählt er. Dem Lehrer die Hausaufgaben in bloßer Papierform vorzulegen, war dem angehenden Informationstechnischen Assistenten allerdings doch ein bisschen zu schnöde.

 

Deswegen entwickelte und baute er gleich einen Adapter, der auf die Scheibe des Stromzählerkastens „geklebt“ werden kann. Niklas Schütrumpf: „Das Herzstück ist eine Platine, eine elektronische Schaltung. Sie nimmt die rote Farbmarkierung auf der Zählerscheibe wahr, setzt diese in computerlesbare Signale um und misst so die Anzahl der Kilowattstunden.“

 

Niklas Schütrumpf (r.) begeisterte seinen Mitschüler Mehmet Esvet (l.) für die Teilnahme an einem Workshop außerhalb des Unterrichts.

 

Die Platine hatte der 17-Jährige innerhalb einer Woche mit allen dazugehörigen Widerständen, LEDs und Transistoren geätzt und fertiggelötet. Dann schaltete er einen Einplatinencomputer hinzu. „Der Raspberry Pi verarbeitet die digitalisierten Signale der Zählerscheibe und stellt eine Netzwerkverbindung her.“ Und auch die passende App für das Smartphone, die die am Stromzähler abgelesenen Stromverbräuche genau und anschaulich anzeigt, tüftelte Niklas Schütrumpf alleine aus. Um schließlich die ganze verbraucherfreundliche Soft- und Hardware - mal eben - als Ergebnis seiner Hausaufgabe im Solartechnik-Unterricht an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) vorzustellen. Seine Mitschüler jedenfalls staunten nicht schlecht - und ließen sich direkt von Niklas‘ Erfindungsgeist und der Technikbegeisterung anstecken. „Das Ganze bekam dann schnell eine Eigendynamik“, erzählt Lehrer Wolfgang Rode, der die besagte Hausaufgabe auf den Weg brachte. „Die Mitschüler in der Klasse wollten einfach wissen, wie’s geht. Also haben wir mit Niklas als Tutor einen Workshop organisiert.“ Der fand - außerhalb des Unterrichts – an zwei Nachmittagen statt. Der TBS1-Förderverein finanzierte die Bauteile für eine Sammelbestellung vor, dann ging man in Serie: Nach dem von Niklas Schütrumpf vorgelegten Platinenplan löteten und bauten hier zahlreiche Schüler und auch Lehrer so manche Messschaltung zusammen. Weiteres Know-how, etwa zur Programmierung des Einplatinencomputers oder zur Schaltungsdimensionierung, eignete man sich zudem - fächerübergreifend – in den Fächern Datenbanken und Elektrotechnik an.

Schön, wenn Technikbegeisterung und Freude an informations- und elektrotechnischer Tüftelei auf diese Weise Schule machen. Demnächst will man mit dieser Technik per App den Ladezustand der TBS1-Elektrofahrzeuge am Ostring überwachen.

 

Für die Schüler und Studierenden der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) war die Teilnahme am 34. Planspiel Börse wieder einmal überaus lohnenswert: Vier Teams schafften es jetzt mit viel Talent fürs Anlagengeschäft und ebenso pfiffiger Finanzplanung in die Gewinnzone.

 

 

Im Nachhaltigkeitswettbewerb wirtschafteten sich die Teams „Die Favoriten“ und „Salomon“ auf den ersten und dritten Platz. In der Gesamtwertung belegten die „Rosemänner“ und das Team „FCT 16“ hinter den erfolgreichen „Spielemeistern“ der Graf-Engelbert-Schule die Plätze zwei und drei.

Insgesamt 250 Schülerinnen und Schüler hatten sich am beliebten Planspiel beteiligt. Für die Jungbroker der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) reißt die Erfolgsserie damit auch nach dem 34. Durchgang nicht ab. So durften sie diesmal Preisgelder in Höhe von insgesamt 1.250 Euro von der Sparkasse Bochum und dem Sparkassenverband Westfalen-Lippe für sich verbuchen.

 

... haben zum Beispiel Mirco Liebers (30), Jens Herbst (26), Marcel Mol (29) und Björn Behring (25) im Eingangsbereich des Technologiezentrums der TBS 1 aufgestellt. Jetzt, nach ihrem erfolgreichen Fachvortrag vor den Projektlehrern und dem Messepublikum, können sie entspannt auftreten und genießen sichtlich ihre fachlichen Antworten auf die zahlreichen Nachfragen zum Aufbau und zur Funktion der gut 720 Kilo schweren Vorrichtung. Die haben sie selbst entwickelt, konstruiert und gebaut.

 

 

Es handelt sich um eine Spannvorrichtung zur Druckprüfung von Spalttöpfen. Das sind Baugruppen in magnetgekoppelten Pumpen, die diese hermetisch abdichten. „Pumpen müssen hohen Drücken standhalten“, sagt Marcel Mol. „Daher haben sie vor Auslieferung an den Kunden mehrere Druckprüfungen zu durchlaufen.“ In diesem Fall eine Dichtheits- und eine Festigkeitsprüfung.

Das leistet nun die Spannvorrichtung der vier angehenden Maschinenbautechniker – schneller, einfacher und besser auf unterschiedliche Spalttopfgrößen ausgerichtet als bisher. Und sie kann so einiges an Spannkraft aufbringen. Mirco Liebers: „Sie schafft 105 kN. Das sind etwa sieben PKW, die als Zugkräfte hier wirken.“ Künftig wird die Vorrichtung bei einem namhaften Pumpenhersteller in Witten zum Einsatz kommen. Insgesamt 8.800 Euro mussten für das mächtige Gerät in die Hand genommen werden. Durch die Inbetriebnahme, so haben die vier Konstrukteure errechnet, werden sich allerdings vor Ort Einsparungen in Höhe von 1.055 Euro im Monat ergeben – insbesondere Zeit- und Materialersparnisse. Björn Behring: „Damit hätte sich die Spannvorrichtung nach nur neun Monaten amortisiert.“

 

Konstruierten eine seitliche Absturzsicherung für Autobetonpumpen: (v. l.) Lisa Weber und Lucretia Lassotta

 

Genau 25 dieser innovativen Projekte – von der Entwicklung, Neukonstruktion und Fertigung einer seitlichen Absturzsicherung für Autobetonpumpen über die Ertüchtigung eines Wasserbehälterzuganges für die Stadtwerke Bochum Netz GmbH bis hin zur Planung einer Taucher-Rettungsstation für den Tierpark Bochum – wurden jetzt von 78 Studierenden der Fachrichtung Maschinenbautechnik am Ostring vor- und ausgestellt. Auch in diesem Jahr stellten die angehenden Techniker der Vollzeit-, Schicht- und Teilzeitform wieder eindrucksvoll unter Beweis, dass ihre Lösungen, die sie für betriebliche Probleme und Potenziale entwickelt haben, nichts für die Schublade sind, sondern in den lokal und regional ansässigen Maschinenbauunternehmen umgesetzt werden und hier die Produktivität beachtlich zu steigern vermögen.

 

"Ertüchtigten" einen Wasserbehälterzugang für die Stadtwerke Bochum Netz GmbH: (v. l.) Linda Diekenbrock und Thomas Geesmann

 

Vier Auszubildende der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) und der thyssenkrupp Steel Europe AG waren jetzt zu Gast bei unserer Partnerschule „Zespół Szkół nr 18 we Wrocławiu“ in Breslau/Polen. Für die TBS 1 war es der erste Austausch von deutschen und polnischen Auszubildenden. Gefördert wurde dieser 14-tägige Besuch durch das EU-Programm „Erasmus+“.

 

 

Die polnische Seite hatte ein umfangreiches Programm für die Auszubildenden zusammengestellt. Während des Besuches wurden zwei Projekte von den Auszubildenden bearbeitet. Es wurden Zweierteams gebildet, und jeweils ein deutscher und ein polnischer Auszubildender hatten im ersten Projekt die Aufgabe, ein „SmartHome“ mittels einer SPS zu entwickeln und als Modell aufzubauen. Eine besondere Herausforderung war die Präsentation der Ergebnisse in polnischer, deutscher und englischer Sprache.

 

 

Das zweite Projekt fand bei einem Partner der Breslauer Schule, der Firma „Elektrotim“, statt. Hier erhielten die Auszubildenden Einblicke in die Schaltschrankproduktion und hatten Gelegenheit, ihr Können bei der praktischen Arbeit zu zeigen.

 

 

Neben der Arbeit gehörten auch einige kulturelle Aktivitäten zum Programm. Ein ausführlicher Stadtrundgang ist in einer Stadt wie Breslau Pflicht. Nachdenklich ließ ein Besuch der Kriegsgräberstätte Groß Nädlitz/Nadolice Wielkie zurück. Allein die Anzahl der dort begrabenen Soldaten und die Tatsache, dass die meisten der Gefallenen nicht älter als die Auszubildenden selber waren, beeindruckte alle nachhaltig.

 

 

Als besondere Überraschung luden die polnischen Auszubildenden ihre deutschen Kollegen zu einem Besuch im „Escape-Room“ ein. Welche Gruppe sich dort schneller befreien konnte, war bis heute nicht zu erfahren.

Ende März wird der Gegenbesuch in Bochum stattfinden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen und die gemeinsamen Aktivitäten.

 

Die Behaglichkeit für den Nachwuchs im Papageienpark Bochum dürfte langfristig gesichert sein. Dank der Idee von drei Studierenden der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1). Sie haben einen modularen Inkubator, eine – salopp gesagt – Heizung mit Luftfeuchtigkeitsregler gebaut. Für Papageieneier und gerade geschlüpfte Papageien.

 

Ausgebrütet wurde das Ganze von den drei angehenden Elektrotechnikern Fabian Mundt (29), Daniel Soistmann (27) und Patrick Voos (24). Insbesondere Fabian Mundt weiß bestens um die Ansprüche der exotischen und buntgefiederten Vögel. Er hat im Papageienpark am Gersteinring quasi seine Kindheit verbracht. Mutter Heike Mundt betreibt hier seit mehr als 20 Jahren unter anderem die Aufzucht von Jung- und pflegebedürftigen Tieren.

 

  

Daher auch die Idee mit der Entwicklung eines modularen Inkubators. Ein solcher Wärmeschrank, bestehend aus Steuerung und Gehäuse, kostet schon mal bis zu 3500 Euro. Im Papageienpark befinden sich zurzeit mehr als zehn dieser Geräte im Dauereinsatz. „Die Vorrichtungen sind sehr wartungsintensiv“, weiß Daniel Soistmann. „Wenn etwas defekt ist, dann meistens die Elektronik. Da kann man auch gleich ein komplett neues Gerät kaufen. Und das sind keine kleinen Ausgaben.“

 

Vielseitig einsetzbar durch modularen Aufbau

 

Damit ist es jetzt vorbei. Der von den drei angehenden Elektrotechnikern entwickelte und gebaute Prototyp ist mit allen technischen Finessen ausgestattet. Durch Einsatz neuer Mikrocontroller-Technik lassen sich die Wärme bis zu 40 Grad und auch die Luftfeuchtigkeit punktgenau regeln. Dazu kommen Füllstandsüberwachung, Zeitfunktionen und WLAN-Zugriff.

Besonders stolz ist das Team allerdings auf den modularen Aufbau seiner Erfindung. Patrick Voos: „Das Modul ist in der Lage, defekte Altgeräte weiterzubetreiben. Wir können es beliebig in Behältnisse verschiedenster Bauformen einsetzen und anschließen.“ Das spart Wartungsaufwand und Geld. Auf etwa 350 Euro belaufen sich die Materialkosten für den Prototyp. Über ihre investierten Arbeitsstunden verraten die drei Konstrukteure nur so viel: „Da kommt schon was zusammen.“

 

 

Umso mehr freute sich Auftraggeberin Heike Mundt jetzt über das Ergebnis, das künftig im Papageienpark zum Einsatz kommen wird. Und auch die Lehrer an der TBS 1 ließen bereits durchblicken, dass das Team mit der Traumnote für sein Projekt rechnen dürfe. Schließlich ist der modulare Inkubator auch ein schulisches Meisterstück: Im Rahmen der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik an der TBS 1 haben die Studierenden eine insgesamt dreimonatige Bearbeitungszeit für eine praxisnahe elektrotechnische Lösung. Und als eine solche dürfte der Inkubator zweifelsohne beeindrucken.