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Die alte Gussstahlglocke, früher einmal als Werksglocke im Einsatz, bringt 40 Kilogramm, das Glockengestell sogar stattliche 180 Kilogramm auf die Waage. Im unteren Bereich des Aufbaus findet sich die Steuerung. Denn die Glocke kann - über einen Linearmotor - in unterschiedlichen Intervallen unterschiedlich laut angeschlagen werden.

 

 

Marcel Goncalves Castillo, Enrico Völz und Mark-Andree Kerl (Bild, v. l.), angehende Maschinenbautechniker an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1), haben das alte Schätzchen gründlich aufgemotzt, haben ihm einen frischen Anstrich verpasst und mit einem stabilen und zugleich rollbaren Gestell versehen. Künftig sollen mit der Glockenvorrichtung die zahlreichen Großveranstaltungen in der Jahrhunderthalle – deren Touristik-Abteilung ist Auftraggeber der drei Studierenden – atmosphärisch eingeläutet werden. „Die Glocke“, verrät Mark-Andree Kerl, „ist natürlich auch ein Designelement. Mit ihr lassen sich das industriell-historische Ambiente und der Charakter der Veranstaltungshalle ins moderne Foyer übertragen.“

Insgesamt 23 solcher kreativen Projekte wurden jetzt in den Räumen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) vorgestellt – vom Kamerasystem, das einen Zerspanungsprozess im Inneren einer Maschine überwachen kann, über die spezielle Filteranlage für eine Wasserstrahlschneidmaschine bis hin zur Haltevorrichtung für lasergestützte Wellenausrichtsysteme.

 

 
Dominic Herbst und Kevin Schmidt (v.l.) bauten eine Kamera zur Überwachung von Zerspanungsprozessen.

 

Ein Jahr lang haben die 65 Studierenden der Fachschule für Maschinenbautechnik getüftelt und gebaut. Die meisten Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Industrie- und Handwerksunternehmen. Dort erhoffen sich die Studierenden nach ihrer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker eine feste Anstellung oder Weiterbeschäftigung. So könnte das anstrengende Jahr so manche Tür ins – oder im – Berufsleben geöffnet haben.

 

Der gute Ruf der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS1) aus Bochum reicht inzwischen bis nach Baden-Württemberg. Dort wurde in dieser Woche in dem beschaulichen Städtchen Burladingen die Schülergenossenschaft RuhrChemAlytic eSG (RCA) der Chemieabteilung der TBS1 mit dem Labexchange Förderpreis 2017 geehrt.

 

Die Labexchange Foundation – Wolfgang-Kuster-Stiftung würdigt mit dem Förderpreis jedes Jahr ein Projekt, das sich durch Eigeninitiative auszeichnet und sich im Bereich der Forschung oder Aus- und Weiterbildung in besonderer Weise hervorhebt und die Stiftungskriterien erfüllt. „Die Auswahl des Empfängers des Labexchange - Förderpreises 2017 haben wir uns nicht leicht gemacht“, begann Dr. Wolfgang Kuster seine Laudatio an die Vertreter der RCA und an die Mitarbeiter von Labexchange. „Doch die einzigartige, sehr praxisnahe und äußerst motivierende Form der Chemieausbildung, die wir bei unserem Besuch in Bochum erleben durften, geht weit über eine schulische „Standardausbildung“ hinaus“, so Kuster weiter. „Die jungen Chemiker arbeiten neben ihrer Ausbildung freiwillig und eigenständig an Forschungsprojekten und Auftragsanalysen für örtliche Unternehmen und haben dadurch einen aktuellen und relevanten Praxisbezug, der weit über einen theoretischen Lernansatz hinausgeht und der das Gelernte gleich in die unternehmerische Praxis umsetzt.“, begründete Dr. Kuster die Entscheidung.

 

Preisübergabe - von links: Dr. Ingo Tausendfreund, Deniz Hartwig, Celina Kaufhold, Maximilian Kuster, Dr. Wolfgang Kuster

 

Die RCA ist ein von Auszubildenden des Bildungsganges staatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent der TBS1 selbstständig und eigenverantwortlich geleitetes junges Unternehmen mit den Kernkompetenzen auf dem Gebiet Wasser-und Lebensmittelanalytik. Die RCA bietet Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen die Möglichkeit, Wasser- und Lebensmittelproben auf verschiedene Parameter wie organische Spurenbestandteile, Schwermetalle und Mineralstoffe zur Kontrolle der Qualität untersuchen zu lassen. Zu den Auftraggebern der RCA gehören neben zahlreichen Privatpersonen auch die Privatbrauerei Moritz Fiege in Bochum. Partnergenossenschaft der RuhrChemAlytic eSG ist die GLS Bank und seit 2017 fördern die Stadtwerke Bochum die Initiative der Jugendlichen als Zukunftsprojekt.

 

Von dem Engagement der RCA profitiert die gesamte Aus- und Weiterbildung der Abteilung für Chemietechnik an der TBS1. Die Ausstattung der modernen Chemielabore wurde von der Schülergenossenschaft Schritt für Schritt erweitert und dem Stand der Technik angepasst. „Heute verfügen wir über eines der besten Ausbildungslaboratorien für Instrumentelle Analytik und Chemietechnik in NRW“, weiß Dr. Ingo Tausendfreund, Leiter der Fachschule für Chemietechnik und Aufsichtsrat der RCA.

 

Gemeinsam mit Dr. Tausendfreund sind Celina Kaufhold und Deniz Hartwig, als Vertreter des Vorstands der RCA, zum Stammsitz der Labexchange Foundation gereist um den Preis entgegen zu nehmen. Der Preis sichert den Bochumern auch in Zukunft technische Unterstützung bei der Installation und Reparatur von Messgeräten. Labexchange handelt mit gebrauchten Laborgeräten und bietet dem Kunden Serviceleistungen an, die die Lebensdauer der Maschinen verlängern. „In Zeiten unserer Wegwerfgesellschaft ein guter Schritt zur Verbesserung der Nachhaltigkeit“ findet Celina Kaufhold.

Dass Schüler/innen die gesamte Schüler- und Lehrerschaft am Ostring einmal im Jahr – auch und gerade in den Unterricht hinein - mit Waffeln versorgen, hat an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) mittlerweile herzhaft-köstliche Tradition.

Und so liefen auch jetzt die Waffeleisen wieder heiß. Einen ganzen Vormittag lang nahmen die Schüler/innen der Klasse ITA 17a Bestellungen aus den Klassenräumen entgegen, legten unermüdlich Waffelteig nach, lieferten in die Klassen, gaben das leckere Gebäck in beachtlichen Stückzahlen am Waffelstand aus. Verkauft wurde wieder zum gewohnt günstigen Kurs (1 € pro Waffel), diesmal allerdings in noch ungewohnter Räumlichkeit: Das frischrenovierte Foyer der Schulaula im Eingangsbereich der TBS 1 konnten die Waffelbäcker an diesem Tag erstmalig als neuen Schüleraufenthaltsraum nutzen und mit der Waffelbackaktion einweihen.

Nach der Schließung der „Comödie“ im Jahr 2008 war das Foyer jahrelang ungenutzt geblieben. Jetzt dürfen sich die Schüler/innen über einen rund 300 Quadratmeter großzügigen und hellen Aufenthaltsbereich freuen. Mit Beginn des nächsten Jahres soll hier dann auch das „Alibi“ – der vom Alice-Salomon-Berufskolleg betriebene Schulkiosk – geöffnet sein.

Dass übrigens der Duft der frischgebackenen Waffeln an diesem Tag den neuen Schüleraufenthaltsraum ganz schnell mit Kundschaft aus allen Teilen des TBS1-Schulgebäudes füllte, versteht sich von selbst. Der Erlös aus dem Verkauf ist für die Wattenscheider Tafel e. V. bestimmt.

 

Freuten sich über die gelungene Waffelbackaktion im neuen Schüleraufenthaltsraum der TBS 1: (v. l.) Verbindungslehrerin Melanie Lange-Hegermann, Jonas Kitzhofer (ITA 17a), Verbindungslehrer Andreas Schulze, Schülersprecher Jamie Ixert und Schulleiter Thomas Glaß. 

Geballte Informationen für Schüler, Studierende, Eltern, Pädagogen und Ausbilder, offene Klassenzimmer, Hörsäle oder Werkstätten – und vor allem ganz viele Mitmachangebote vom Robotik-Workshop bis zur „Mördersuche im Chemielabor“: Bei den TalentTagen Ruhr 2017 stellt vom 3. bis 13. Oktober eine ganze Region unter Beweis, was sie in Sachen Bildung drauf hat. Unter dem Motto „11 Tage für Talente im Ruhrgebiet“ zeigen in diesem Jahr insgesamt 115 Initiativen, Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Kammern, Vereine und Kommunen bei 137 Einzelveranstaltungen in 26 Städten, wo Talente zu finden sind und wie Nachwuchsförderung gelingt. Die TalentTage Ruhr werden organisiert von der TalentMetropole Ruhr (TMR), dem Bildungsleitprojekt des Initiativkreises Ruhr.

 

Auch die Technische Berufliche Schule 1 (TBS1) öffnet während der TalentTage Ruhr am 10. Oktober ab 13:00 Uhr ihre Chemie-Laboratorien. Chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler können sich vor Ort über die berufliche Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten (CTA) und den Erwerb der Hochschulreife informieren. Seit mehr als 40 Jahren werden am Bochumer Ostring äußerst erfolgreich junge Menschen für den Laborberuf ausgebildet. Die Absolventen werden gut in den Arbeitsmarkt vermittelt oder nehmen ein naturwissenschaftliches Studium an einer Universität oder Fachhochschule auf.

 

Zwei Besucherinnen der TalentTage 2016 untersuchen ihre Probe mit einem Hochleistungsspektrometer auf das Gift Antimon.

 

Doch nicht nur Berufseinsteiger können sich bei den TalentTagen Ruhr an der TBS1 beraten lassen. Auch das Weiterbildungsangebot zum Chemietechniker wird präsentiert. „Das Studium an der Fachschule für Chemietechnik qualifiziert für die Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben im mittleren Management“, erläutert Dr. Ingo Tausendfreund, Leiter der Fachschule für Chemietechnik an der TBS1. „Chemietechniker sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, da diese Fachleute nicht nur nah an, sondern mitten in der Berufspraxis ausgebildet werden“, so Tausendfreund weiter.

 

Es gibt nicht nur Gespräche und Informationen... Die Besucher der TBS1 werden mit Kittel und Schutzbrille ausgestattet und dürfen im Labor an vielen Stationen selbst experimentieren. Ein Höhepunkt ist dabei der von der RuhrChemAlytic (RCA) organisierte Mitmachkrimi „CSI: Bochum“. „Bei uns klären die Besucher im Labor einen fiktiven Kriminalfall.“, berichtet Deniz Hartwig, der frisch gewählte Vorsitzende der RCA. Der Bochumer Großgrundbesitzer Robert C. Albrecht ist Opfer eines Giftanschlags geworden. Fünf Tatverdächtige, fünf Motive und fünf mögliche Gifte – aber wer ist der Täter? „Mit moderner Spurenanalytik untersuchen unsere Besucher das letzte Getränk des Opfers, um das Gift zu ermitteln und so den möglichen Täter zu überführen“, erzählt Laborleiter Mirko Fiene begeistert. „CSI nicht nur zum Zugucken oder Anfassen, sondern zum Mitmachen!“

 

CTA Fabio Freitag bereitet das Massenspektrometer auf die Analyse von Pflanzengiften vor.

 

Die RCA wurde von den Stadtwerken Bochum 2016 als Zukunftsprojekt ausgezeichnet und ist die von Auszubildenden CTA selbständig und eigenverantwortlich geleitete Schülergenossenschaft der TBS1 – im Bereich Chemie einzigartig in Deutschland. Das Mindestalter für die Teilnahme ist 14 Jahre. Mehr Informationen zu „CSI: Bochum“ finden Interessenten unter www.ruhrchemalytic.de. Der elftägige Veranstaltungsmarathon im Ruhrgebiet gibt allen Akteuren eine Bühne und ist Mutmacher für den Nachwuchs.

 

„Die TalentTage Ruhr vereinen als bundesweit beispiellose Leistungsschau der Bildung immer mehr Städte, Veranstaltungen und Partner unter einem Dach. Insgesamt erwarten wir mehr als 20.000 Teilnehmer“, sagt Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstandes der RAG-Stiftung und Bildungsbeauftragte des Initiativkreises Ruhr. Das komplette Programm der TalentTage Ruhr im Internet: www.talentmetropoleruhr.de

 

 

Die BOGESTRA AG öffnete am Sonntag, dem 24.09.2017, von 11 bis 18 Uhr wieder ihre Tore an der Hauptverwaltung in Bochum für Besucher.

Nach wie vor sind das vielseitige Unternehmen und das bunte Programm ein großer Publikumsmagnet. Doch auch der Mega, der elektrisch betriebene Kleintransporter der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1), war an der Universitätsstraße 58 mit von der Partie. Als Mitglied des Bochumer Netzwerkes für Elektromobilität ruhrmobil-E durfte sich das Berufskolleg vom Ostring in diesem Rahmen ebenfalls einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Schüler/innen, Lehrer/innen sowie auch der Förderverein informierten nicht nur über die vielfältigen schulischen Aus- und Weiterbildungsangebote, sondern auch über die zahlreichen - an der Schule bereits umgesetzten und sich aktuell noch in Umsetzung befindlichen - Projekte zur Förderung von Elektromobilität und Nachhaltigkeit. Vorgestellt wurde z. B. ein jüngst realisiertes Projekt zur Messung der Feinstaubbelastung in Bochum.

 

 

Kreativität, Ideenreichtum und eine Menge Bewegung standen jüngst wieder beim Kennenlerntag der Internationalen Förderklassen (IFK) an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) auf dem Programm.

Erstmalig seit Bestehen des Bildungsgangs nutzten Schüler/innen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter das erlebnispädagogische Angebot des Bochumer Vereins Praxisfeld Erlebnispädagogische Programme unter der Leitung von Julian Kolbe. An der TBS1-Außenstelle am Lenneplatz (v)erlebten die insgesamt 50 Jugendlichen einen kurzweiligen Tag, der ganz im Zeichen des Teambuildings, der Förderung sozialer Kompetenzen und der Persönlichkeitsentwicklung stand.

 

 

 

Nach kurzem Aufwärmprogramm, das sowohl der Aktivierung als auch dem Abbau von Berührungsängsten diente, absolvierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene kooperativ-spielerische Übungen. Diese forderten ihnen neben Geschick und Einfallsreichtum auch immer wieder Kommunikationsfähigkeiten und Teamgeist ab, sodass sich die Klassen, die auch in diesem Jahr wieder Zuwachs erhalten haben, schnell zu eingeschworenen Gemeinschaften entwickelten. Nachdem alle Aufgabenstellungen erfolgreich gelöst und Herrn Kolbe großer Dank entgegengebracht worden war, wurden die zufriedenen Jugendlichen schließlich ins Wochenende verabschiedet.

 

Lernen, an einem Strang zu ziehen. Beim Kennenlerntag der Internationalen Förderklassen waren Geschick und Kreativität gefragt.

Im letzten Jahr hatte TBS1-Verwaltungsmitarbeiterin Katja Krug am Ostring zum ersten Mal eine laufstarke und überaus motivierte Truppe für das beliebte und bestens besuchte Sportevent am Kemnader See zusammenstellen können. Wussten die Pädagogen schon damals durch Fitness und Kondition zu bestechen, so beeindruckten sie beim diesjährigen 9. AOK-Firmenlauf in Bochum beim Laufen und Nordic Walking erst recht mit beachtlichen Einzel- und Teamleistungen. Auch in diesem Jahr gingen wieder über 2.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Vergeben waren 2.750 Startplätze.

 

Vom schwülwarmen Wetter und Temperaturen um die 30 Grad ließen sich die 18 Teilnehmer/innen der TBS 1 (Bild) nicht beeindrucken. In der Teamwertung der Männer erlief die Spitzengruppe Binsfeld, Hübner und Frenzel eine Gesamtzeit von 1:05:44 h und kletterte gegenüber dem Vorjahr in der Gesamtwertung um satte 51 Plätze nach oben auf Platz 66. Als schnellstes TBS1-Team bei den Frauen passierten Hanna Grzywatz, Charlotte Merkel und Katja Krug die Ziellinie. Sie kamen auf eine Gesamtzeit von 1:32:02 h und belegten in der Gesamtwertung den 129. Platz. Hanna Grzywatz sprintete dabei 2:19 min schneller als im Vorjahr. Eine deutliche Leistungssteigerung lässt sich auch bei den Walkerinnen und Walkern vom Ostring belegen: Birgit van den Berg verbesserte ihre Zeit vom Vorjahr um eine Minute, Ralf Adams ging die Strecke 8 Minuten schneller.

 

 

Am Ende siegte Berufsschule über Berufsfachschule, setzten sich die angehenden Energie- und Anlagenelektroniker der Klasse EEG 16a im Endspiel knapp gegen die Kicker der zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik (BFH 16) mit 2:1 durch. Beim erstmals veranstalteten TBS1-Fußballcup kickten jetzt acht Teams aus verschiedenen Bildungsgängen der TBS 1 auf der Sportanlage des DJK Arminia Bochum 1926 e. V. an der Wielandstraße um die Wette.

 

 

Zum sportlichen Wettbewerb angetreten waren Mannschaften der Berufsschule, der ein- und zweijährigen Berufsfachschule, der Fachschule sowie der Internationalen Förderklassen. Bei angenehmen Temperaturen und niederschlagsfreiem Wetter gingen die ersten zwei Plätze an die Abteilung Elektrotechnik: Auch wenn die EEG 16a sich schließlich gegen die BFH 16 durchsetzte, so beeindruckten doch beide Teams durch Lauffreude, Kondition und hochwertige Spieltechnik. Das Spiel um den dritten und vierten Platz konnte schließlich die IFK 16 gegen die EEG 16b mit 3:2 nach Elfmeterschießen für sich entscheiden.

 

 

Bemerkenswert übrigens auch das konstant hohe Leistungsniveau, mit dem das Lehrerteam bei TBS1-Schulturnieren mittlerweile zu glänzen und so Sieg um Sieg einzufahren weiß. Beim Fußballcup bestach man im - außerhalb der Turnierwertung stattfindenden - Spiel gegen eine äußerst unbeschwert auftretende und auch sturmgefährliche Schülerauswahl nicht nur wieder durch Fitness, Kampfgeist und kunstgleiches Ballgefühl, sondern auch durch technische Versiertheit und ausgeklügelte Spieltaktik. So gelang es den eher kompakt und tief stehenden Pädagogen, durch explosives Umschalten aus der Defensive heraus mehrere Torchancen zu erspielen. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit konnte eine kurze Unachtsamkeit in der Abwehrkette der Schüler/innen zum 1:0-Vorsprung ausgenutzt und bis zum Ende des Spiels gehalten werden.

 

 

Und auch das leibliche Wohl dürfte an diesem Tag durch Getränke und Speisen keineswegs zu kurz gekommen sein. Dabei konnten sich die Spieler und Zuschauer nach den Vorrundenspielen allerdings nicht nur mit Köstlichkeiten vom Holzgrill stärken. Zwei Helfer des DRK-Kreisverbandes Herne hatten zudem noch die vereinseigene Gulaschkanone samt mobiler Küche zur Verfügung gestellt und versorgten die TBS1-Kicker im DRK-Zelt zusätzlich mit herzhaftem Chili con carne. Für den Einsatz und das Engagement an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank.

 

Die angehende chemisch-technische Assistentin Alina Lux (17) ist nicht nur fit in Chemie, sondern hat auch die Kreiszahl π - deren Darstellung gilt als unendlich lang - fest im Griff: Sie gewann jetzt beim "Apitur", einer Aktion von Radio Bochum, den zweiten Preis. Die Schülerin wusste π (Pi) mit insgesamt 51 Nachkommastellen zu nennen. Diese hatte sie mit Hilfe einer Farbkodierung auswendig gelernt. Das Preisgeld in Höhe von 250 Euro spendete Alina Lux in die Klassenkasse - ein Beitrag, über den sich ihre Mitschüler/innen aus der CTA 16b ganz besonders freuten. Denn so ließ sich der der Ausflug zur Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen zum Abschluss des Schuljahres für die ganze Klasse komplett finanzieren.

 

 

Schüler und Lehrer der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) haben jetzt in einem speziellen Workshop rund 30 Sensoren für die Messung von Feinstaubbelastungen zusammengebaut und programmiert. Einen dieser Sensoren montierten die angehenden Informationstechnischen Assistenten dann gleich an der E-Bike-Garage der TBS 1 an der Kreuzung Ostring/Moritz-Fiege-Straße und nahmen ihn in Betrieb.

 

Wollen zuverlässige Daten zur Feinstaubbelastung in Bochum liefern: (v. l.) Can Ipek, Lehrer Reinhard Gummlich, Frederik Schwabe, Lukas Blacha und Niklas Schütrumpf.

 

Der Ostring zählt mit zu den besonders stark befahrenen Straßen in Bochum. Mithilfe der Messvorrichtung wollen die TBS1-Schüler künftig zuverlässige Daten zum Feinstaubaufkommen im Bochumer Innenstadtbereich allerdings nicht einfach nur sammeln, sondern sie auch an einen zentralen Server weiterleiten. Ausgewertet sollen die Daten dann auf einer flächendeckenden Feinstaub-Karte abgerufen werden können.

 

Frederik Schwabe und Lukas Blacha (v. l.) montierten den Feinstaubsensor an der E-Bike-Garage.

 

Initiiert werden die Workshops zum Zusammenbau der Feinstaubsensoren vom Netzwerk für Elektromobilität ruhrmobil-E. Gegen eine Spende können alle Bürgerinnen und Bürger die Sensoren bestellen und - nach ihrem Zusammenbau in den Workshops - auch selbst betreiben. Ruhrmobil-E, zu dessen Mitgliedern auch die TBS 1 mit ihrem Elektromobilitätskonzept gehört, möchte so die öffentliche Diskussion über das Thema Feinstaub mit validen und gleichfalls nachvollziehbaren Informationen unterfüttern und anfassbar machen.

Am Ostring wurde jetzt gefeiert, wurden harte Büffelei, intensive berufspraktische Übungen und der Prüfungsstress von 101 Schülerinnen und Schülern der zwei- und dreijährigen Berufsfachschule sowie der Fachoberschule belohnt: mit der Fachhochschulreife.

 

Die Klassen BFH 15 und FOV 16

 

Ihre Zeugnisse erarbeiteten sich die Fachoberschüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung in einem Jahr bzw. zwei Jahren - an der TBS 1 kann man den Bildungsgang vollzeitschulisch oder im Teilzeitmodell durchlaufen. Die seit jüngst Staatlich geprüften Informationstechnischen und Chemisch-technischen Assistenten erwarben durch ihre dreijährige Ausbildung am Ostring gleich eine Doppelqualifikation: einen Beruf für den Einsatz in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und zusätzlich die Fachhochschulreife als Voraussetzung zur Aufnahme eines Studiums.

 

Die Klasse CTA 14a

 

Die Klasse CTA 14b

 

Den schulischen Teil der Fachhochschulreife bekamen die Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik zugesprochen. Für ein Studium an einer Hochschule einschreiben können sie sich, wenn sie während des Bildungsgangs oder auch danach eine bestimmte Anzahl von Betriebspraktika absolviert haben.

Mit Traumnoten glänzten auch in diesem Jahr wieder mehrere Schülerinnen und Schüler. Für besondere Leistungen wurden Fabian Esser, Sebastian Funken und Sebastian Römbke ausgezeichnet.

 

Die Klasse ITA 14a

 

 

 

Die Klasse ITA 14b