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Kreativität, Ideenreichtum und eine Menge Bewegung standen jüngst wieder beim Kennenlerntag der Internationalen Förderklassen (IFK) an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) auf dem Programm.

Erstmalig seit Bestehen des Bildungsgangs nutzten Schüler/innen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter das erlebnispädagogische Angebot des Bochumer Vereins Praxisfeld Erlebnispädagogische Programme unter der Leitung von Julian Kolbe. An der TBS1-Außenstelle am Lenneplatz (v)erlebten die insgesamt 50 Jugendlichen einen kurzweiligen Tag, der ganz im Zeichen des Teambuildings, der Förderung sozialer Kompetenzen und der Persönlichkeitsentwicklung stand.

 

 

 

Nach kurzem Aufwärmprogramm, das sowohl der Aktivierung als auch dem Abbau von Berührungsängsten diente, absolvierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene kooperativ-spielerische Übungen. Diese forderten ihnen neben Geschick und Einfallsreichtum auch immer wieder Kommunikationsfähigkeiten und Teamgeist ab, sodass sich die Klassen, die auch in diesem Jahr wieder Zuwachs erhalten haben, schnell zu eingeschworenen Gemeinschaften entwickelten. Nachdem alle Aufgabenstellungen erfolgreich gelöst und Herrn Kolbe großer Dank entgegengebracht worden war, wurden die zufriedenen Jugendlichen schließlich ins Wochenende verabschiedet.

 

Lernen, an einem Strang zu ziehen. Beim Kennenlerntag der Internationalen Förderklassen waren Geschick und Kreativität gefragt.

Im letzten Jahr hatte TBS1-Verwaltungsmitarbeiterin Katja Krug am Ostring zum ersten Mal eine laufstarke und überaus motivierte Truppe für das beliebte und bestens besuchte Sportevent am Kemnader See zusammenstellen können. Wussten die Pädagogen schon damals durch Fitness und Kondition zu bestechen, so beeindruckten sie beim diesjährigen 9. AOK-Firmenlauf in Bochum beim Laufen und Nordic Walking erst recht mit beachtlichen Einzel- und Teamleistungen. Auch in diesem Jahr gingen wieder über 2.000 Läuferinnen und Läufer an den Start. Vergeben waren 2.750 Startplätze.

 

Vom schwülwarmen Wetter und Temperaturen um die 30 Grad ließen sich die 18 Teilnehmer/innen der TBS 1 (Bild) nicht beeindrucken. In der Teamwertung der Männer erlief die Spitzengruppe Binsfeld, Hübner und Frenzel eine Gesamtzeit von 1:05:44 h und kletterte gegenüber dem Vorjahr in der Gesamtwertung um satte 51 Plätze nach oben auf Platz 66. Als schnellstes TBS1-Team bei den Frauen passierten Hanna Grzywatz, Charlotte Merkel und Katja Krug die Ziellinie. Sie kamen auf eine Gesamtzeit von 1:32:02 h und belegten in der Gesamtwertung den 129. Platz. Hanna Grzywatz sprintete dabei 2:19 min schneller als im Vorjahr. Eine deutliche Leistungssteigerung lässt sich auch bei den Walkerinnen und Walkern vom Ostring belegen: Birgit van den Berg verbesserte ihre Zeit vom Vorjahr um eine Minute, Ralf Adams ging die Strecke 8 Minuten schneller.

 

 

Am Ende siegte Berufsschule über Berufsfachschule, setzten sich die angehenden Energie- und Anlagenelektroniker der Klasse EEG 16a im Endspiel knapp gegen die Kicker der zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik (BFH 16) mit 2:1 durch. Beim erstmals veranstalteten TBS1-Fußballcup kickten jetzt acht Teams aus verschiedenen Bildungsgängen der TBS 1 auf der Sportanlage des DJK Arminia Bochum 1926 e. V. an der Wielandstraße um die Wette.

 

 

Zum sportlichen Wettbewerb angetreten waren Mannschaften der Berufsschule, der ein- und zweijährigen Berufsfachschule, der Fachschule sowie der Internationalen Förderklassen. Bei angenehmen Temperaturen und niederschlagsfreiem Wetter gingen die ersten zwei Plätze an die Abteilung Elektrotechnik: Auch wenn die EEG 16a sich schließlich gegen die BFH 16 durchsetzte, so beeindruckten doch beide Teams durch Lauffreude, Kondition und hochwertige Spieltechnik. Das Spiel um den dritten und vierten Platz konnte schließlich die IFK 16 gegen die EEG 16b mit 3:2 nach Elfmeterschießen für sich entscheiden.

 

 

Bemerkenswert übrigens auch das konstant hohe Leistungsniveau, mit dem das Lehrerteam bei TBS1-Schulturnieren mittlerweile zu glänzen und so Sieg um Sieg einzufahren weiß. Beim Fußballcup bestach man im - außerhalb der Turnierwertung stattfindenden - Spiel gegen eine äußerst unbeschwert auftretende und auch sturmgefährliche Schülerauswahl nicht nur wieder durch Fitness, Kampfgeist und kunstgleiches Ballgefühl, sondern auch durch technische Versiertheit und ausgeklügelte Spieltaktik. So gelang es den eher kompakt und tief stehenden Pädagogen, durch explosives Umschalten aus der Defensive heraus mehrere Torchancen zu erspielen. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit konnte eine kurze Unachtsamkeit in der Abwehrkette der Schüler/innen zum 1:0-Vorsprung ausgenutzt und bis zum Ende des Spiels gehalten werden.

 

 

Und auch das leibliche Wohl dürfte an diesem Tag durch Getränke und Speisen keineswegs zu kurz gekommen sein. Dabei konnten sich die Spieler und Zuschauer nach den Vorrundenspielen allerdings nicht nur mit Köstlichkeiten vom Holzgrill stärken. Zwei Helfer des DRK-Kreisverbandes Herne hatten zudem noch die vereinseigene Gulaschkanone samt mobiler Küche zur Verfügung gestellt und versorgten die TBS1-Kicker im DRK-Zelt zusätzlich mit herzhaftem Chili con carne. Für den Einsatz und das Engagement an dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank.

 

Die angehende chemisch-technische Assistentin Alina Lux (17) ist nicht nur fit in Chemie, sondern hat auch die Kreiszahl π - deren Darstellung gilt als unendlich lang - fest im Griff: Sie gewann jetzt beim "Apitur", einer Aktion von Radio Bochum, den zweiten Preis. Die Schülerin wusste π (Pi) mit insgesamt 51 Nachkommastellen zu nennen. Diese hatte sie mit Hilfe einer Farbkodierung auswendig gelernt. Das Preisgeld in Höhe von 250 Euro spendete Alina Lux in die Klassenkasse - ein Beitrag, über den sich ihre Mitschüler/innen aus der CTA 16b ganz besonders freuten. Denn so ließ sich der der Ausflug zur Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen zum Abschluss des Schuljahres für die ganze Klasse komplett finanzieren.

 

 

Schüler und Lehrer der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) haben jetzt in einem speziellen Workshop rund 30 Sensoren für die Messung von Feinstaubbelastungen zusammengebaut und programmiert. Einen dieser Sensoren montierten die angehenden Informationstechnischen Assistenten dann gleich an der E-Bike-Garage der TBS 1 an der Kreuzung Ostring/Moritz-Fiege-Straße und nahmen ihn in Betrieb.

 

Wollen zuverlässige Daten zur Feinstaubbelastung in Bochum liefern: (v. l.) Can Ipek, Lehrer Reinhard Gummlich, Frederik Schwabe, Lukas Blacha und Niklas Schütrumpf.

 

Der Ostring zählt mit zu den besonders stark befahrenen Straßen in Bochum. Mithilfe der Messvorrichtung wollen die TBS1-Schüler künftig zuverlässige Daten zum Feinstaubaufkommen im Bochumer Innenstadtbereich allerdings nicht einfach nur sammeln, sondern sie auch an einen zentralen Server weiterleiten. Ausgewertet sollen die Daten dann auf einer flächendeckenden Feinstaub-Karte abgerufen werden können.

 

Frederik Schwabe und Lukas Blacha (v. l.) montierten den Feinstaubsensor an der E-Bike-Garage.

 

Initiiert werden die Workshops zum Zusammenbau der Feinstaubsensoren vom Netzwerk für Elektromobilität ruhrmobil-E. Gegen eine Spende können alle Bürgerinnen und Bürger die Sensoren bestellen und - nach ihrem Zusammenbau in den Workshops - auch selbst betreiben. Ruhrmobil-E, zu dessen Mitgliedern auch die TBS 1 mit ihrem Elektromobilitätskonzept gehört, möchte so die öffentliche Diskussion über das Thema Feinstaub mit validen und gleichfalls nachvollziehbaren Informationen unterfüttern und anfassbar machen.

Am Ostring wurde jetzt gefeiert, wurden harte Büffelei, intensive berufspraktische Übungen und der Prüfungsstress von 101 Schülerinnen und Schülern der zwei- und dreijährigen Berufsfachschule sowie der Fachoberschule belohnt: mit der Fachhochschulreife.

 

Die Klassen BFH 15 und FOV 16

 

Ihre Zeugnisse erarbeiteten sich die Fachoberschüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung in einem Jahr bzw. zwei Jahren - an der TBS 1 kann man den Bildungsgang vollzeitschulisch oder im Teilzeitmodell durchlaufen. Die seit jüngst Staatlich geprüften Informationstechnischen und Chemisch-technischen Assistenten erwarben durch ihre dreijährige Ausbildung am Ostring gleich eine Doppelqualifikation: einen Beruf für den Einsatz in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und zusätzlich die Fachhochschulreife als Voraussetzung zur Aufnahme eines Studiums.

 

Die Klasse CTA 14a

 

Die Klasse CTA 14b

 

Den schulischen Teil der Fachhochschulreife bekamen die Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik zugesprochen. Für ein Studium an einer Hochschule einschreiben können sie sich, wenn sie während des Bildungsgangs oder auch danach eine bestimmte Anzahl von Betriebspraktika absolviert haben.

Mit Traumnoten glänzten auch in diesem Jahr wieder mehrere Schülerinnen und Schüler. Für besondere Leistungen wurden Fabian Esser, Sebastian Funken und Sebastian Römbke ausgezeichnet.

 

Die Klasse ITA 14a

 

 

 

Die Klasse ITA 14b

Zwei Jahre dauert am Ostring die Weiterbildung zum Techniker im vollzeitschulischen Modell, im Schicht- und Teilzeitmodell vier Jahre. Eine studien- und prüfungsintensive Zeit, die jetzt 183 junge Frauen und Männer erfolgreich durchlaufen haben.

 

An der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) nahmen sie jetzt ihre Abschlusszeugnisse entgegen und dürfen sich damit nun Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau-, Elektro- und Chemietechnik nennen. Auszeichnungen für Bestnoten und besonders herausragende Leistungen erhielten Domenic Richmann, Sven Adelt, Jessica Heetmann, Christian Paechnatz, Jennifer Lenartowicz, Sonja Roswitha Behl und Lukas Dominik Manger.

 

 

Ihr Abschluss qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen für Tätigkeiten und Aufgabenbereiche in der mittleren Führungsebene von Dienstleistern sowie produzierenden Unternehmen und Betrieben. In der Weiterbildung wird zudem besonderes Augenmerk auf die praktisch-betriebliche Ausrichtung gelegt: Die Studierenden müssen hier groß angelegte Projekte selbstständig umsetzen. In Zusammenarbeit mit lokal und regional ansässigen Unternehmen konstruieren und bauen sie beispielsweise Maschinen und Steuerungen oder tragen dazu bei, betriebliche Abläufe zu verbessern.

Schüler/innen, Studierende und Lehrer/innen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) freuen sich sehr. Ihr langjähriges Engagement in puncto Klimaschutz und Elektromobilität wurde jetzt nicht nur gewürdigt, sondern auch ausgezeichnet und belohnt.

 

Beim Deutschen Klimapreis 2017 der Allianz Umweltstiftung konnten die erfolgreich umgesetzten Projektarbeiten vom Ostring - dazu zählen insbesondere die autarke E-Bike-Garage, die beiden TBS 1-Elektromobile, die Solartankstelle und die Photovoltaikanlage - die Juroren von ihrer Nachhaltigkeit überzeugen. Sie schafften es unter die - bundesweit - 20 engagiertesten Schulbeiträge zum Klimaschutz und sind einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro wert.

Insgesamt hatten an dem Wettbewerb 145 Schülerteams mit über 4.000 Schülerinnen und Schülern teilgenommen.

 

 

Der Mega und der Colenta: Die beiden elektrisch betriebenen Kleintransporter der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) dürfen am kommenden Samstag, dem 10. Juni, in Bochums Innenstadt natürlich nicht fehlen, wenn hier Engagement und Wissenswertes rund um die Elektromobilität aus- und vorgestellt werden.

 

 

 

Der diesjährige Elektromobilitätstag findet von 11 bis 17 Uhr wieder auf dem Dr.-Ruer-Platz und dem Husemannplatz sowie auf der Verbindungsstraße, der Huestraße, statt. Ruhrmobil-E e.V. sowie das Umweltamt der Stadt Bochum, die Wirtschaftsentwicklung und Bochum Marketing zeigen dann die bunte Vielfalt der Elektromobilität: Fahrräder mit E-Antrieb, Elektroautos, Gastronomie und Programm.

Highlights sind natürlich die Fahrzeuge von Tesla, der neue E-Golf und der elektrische Hyundai IONIQ. Aktuelle Informationen zum Thema Elektromobilität, umweltfreundliche Mobilität, Energieversorgung und Nachhaltigkeit sowie Aktionen für die ganze Familie runden diese vielseitige Veranstaltung ab. Bei den Probefahrten mit den E-Autos können die Besucher selbst erfahren, wie sich die Mobilität der Zukunft anfühlt. Erfahrungsgemäß versetzt sie das in Erstaunen - und macht jede Menge Spaß!

 

Ab Mitte Juni 2017 werden hier an dieser Stelle die Wochentage, an denen die Klassen der Berufsschul-Bildungsgänge unterrichtet werden, bekannt gegeben.

Vier angehende Elektroniker für Betriebstechnik erhielten am Ostring jetzt von Schulleiter Thomas Glaß den Europass Mobilität. Das ist ein aussagekräftiges Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland – zum Beispiel von Praktika oder Abschnitten der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

 

 

Sebastian Krause, Falko Koslowski, Marcel Lümmer (im Bild v. l. zusammen mit Lehrerin Heike Riedel und Schulleiter Thomas Glaß) sowie Dominik König - allesamt Auszubildende der thyssenkrupp Steel Europe AG – haben an einem intensiven und an Lernerfahrungen reichen Austauschprogramm zwischen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) und ihrer neuen Partnerschule „Zespól Szkól nr 18 we Wroclawiu“ in Breslau/Polen teilgenommen. Während ihres zweiwöchigen Besuches in Breslau bearbeiteten sie in der Schule und in deren Partnerbetrieb gleich mehrere elektrotechnische Projekte, präsentierten die Ergebnisse dann in polnischer, deutscher und englischer Sprache und lernten dabei vieles über die Arbeits- und Berufswelt der polnischen Nachbarn. Doch auch kulturelle Aktivitäten wie zum Beispiel der Besuch einer Kriegsgräber- und Gedenkstätte haben die Auszubildenden aus Bochum tief beeindruckt. Gefördert wurde der Austausch durch das EU-Programm „Erasmus+“.
Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten: Teilnehmende an Lernaufenthalten können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von großem Vorteil.