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Gute Fremdsprachenkenntnisse sind im Arbeitsleben mittlerweile unerlässlich, und als bekannter Standort für Ausbildung, Technik und Innovation in Nordrhein-Westfalen misst die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1) dem fremdsprachlichen Unterricht auch deshalb einen hohen Stellenwert zu. Bereits seit zwölf Jahren gehört dazu das Angebot, die international anerkannten KMK-Prüfungen abzulegen.

 

 

Zweiundzwanzig Schülerinnen und Schüler der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) haben jetzt das Sprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz (KMK) in den Bereichen Metall-, Elektro-, Chemie- und Informationstechnik im Fach Englisch erworben. Für ein KMK–Zertifikat muss eine zentral gestellte Prüfung bestanden werden, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen schriftlich und mündlich abgelegt wird. Geprüft wurde vor allem berufsbezogenes Englisch, mussten beispielsweise Beschwerden und Bestellungen verfasst, Bedienungsanleitungen übersetzt oder Kundengespräche im Rollenspiel simuliert werden.

Die Leistungen zeigten, dass es sich gelohnt hat: Alle Kandidatinnen und Kandidaten wiesen in den Prüfungen überdurchschnittlich gute fremdsprachliche Kenntnisse und erworbene Fähigkeiten in ihrem jeweiligen Berufsfeld nach.

„Gerade die Berufsbezogenheit des Fremdsprachenzertifikats und die konkrete Beschreibung von Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen sagen mehr aus als jede einfache Englischnote", sagt Konstantin Fresen, Fachlehrer und Koordinator der Fremdsprachenzertifizierung an der TBS 1.

 

 

Dass der Lesekopf eines 3,5“-Diskettenlaufwerkes Geräusche verursacht, dürfte PC-Besitzern bekannt sein. Ein leises Surren hier, ein zartes Rattern da. Tatsächlich „hat“ die Floppy Töne, die dem Nutzer anzeigen, dass der Datenträger gerade ausgelesen oder mit Informationen bespielt wird. Ist man in der Lage, die Bewegungsgeschwindigkeit der Laufwerke mithilfe bestimmter Soft- und Hardware zu steuern, kann man sogar unterschiedliche Tonhöhen erzeugen.

 

Für die ITA-Messe 2018 haben die angehenden Informationstechnischen Assistenten Niklas Schütrumpf, Felix Weinert und Mehmet Esvet daher gleich mehrere Diskettenlaufwerke zusammengeschaltet und so programmiert, dass sie an ihrem Stand die Titelmusik von „Star Wars“ und „Game of Thrones“ abspielen können. Eine Station weiter würfeln, nein, schütteln Mike Ploetz und Tobias Esser um die Wette. Denn ihr Würfel ist nicht etwa ein klassischer Sechsflächner, sondern ein handflächengroßer Einplatinencomputer, auf dem eine digitale Anzeige steckt. „Der Würfel ist so programmiert, dass die Augenzahlen zufällig erzeugt und angezeigt werden“, erklärt Mike Ploetz das Funktionsprinzip. „Wir können per Knopfdruck würfeln oder aber den Einplatinencomputer einfach schütteln. Letzteres mach mehr Spaß.“

 

 

Keine Frage, da blinkte, surrte und bewegte sich so manches an den Messeständen in der 4. Etage der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1), wusste man zu zeigen, was mithilfe von RaspberryPi, Arduino-Boards und verschiedenen Programmiersprachen so möglich ist. Insgesamt 12 informations- und programmiertechnisch pfiffige Projekte – von der Roboter-Ansteuerung über LED- und Beleuchtungsprojekte bis hin zum Smarthome-Heimnetzwerk – wurden von den Oberstufenschülerinnen und -schülern des Bildungsgangs „Informationstechnische Assistentin/Informationstechnischer Assistent jetzt aus- und vorgestellt. Die ITA-Messe findet regelmäßig einmal im Frühjahr in den IT-Räumen und -Laboren am Ostring statt. Doch nicht nur an den zahlreichen Messeständen, sondern auch im Rahmen von Fachvorträgen - zum Beispiel über den „Android-Trojaner“ oder einen Fingerabdrucksensor - konnten sich die Besucher informieren.

 

 

 

Und dann ist da noch die selbst gebaute E-Gitarre von Nico Barbano: Der Korpus, zugegebenermaßen ein Zukaufteil, verrät, dass das Herz des ITA-Schülers für das Modell Stratocaster des namhaften Gitarrenbauers Fender schlägt. Body, Gitarrenhals und die Elektronik – hier insbesondere die Tonabnehmer (Pickups) – hat er selbst zusammengesetzt. Der Test über den kleinen 15-Watt-Gitarrenverstärker bringt schließlich den Beweis. Die weiße E-Gitarre produziert den unverwechselbaren Sound einer typischen Stratocaster und Nico Barbano kann vorzüglich auf seinem Instrument spielen. Womit er für eine Soloeinlage im Rahmen des nächsten Schulweihnachtsgottesdienstes vorgemerkt wäre.

 

 

 

Pfarrer Hagen Klein                klein@tbs1.de

 

Frau Fronzek-Wohlgemut                      fronzek@tbs1.de

 

Herr Neuendorf                                      neuendorf@tbs1.de

 

Herr Janzik                                     janzik@tbs1.de

 

Frau Dr. Ingenhorst                       ingenhorst@tbs1.de

 

Herr Janzik                         janzik@tbs1.de

 

Frau Lange-Hegermann     lange-hergermann@tbs1.de

 

Herr Schulze                      schulze@tbs1.de

 

Frau Dr. Breil                     breil@tbs1.de

 

Frau Lange-Hegermann    lange-hegermann@tbs1.de

 

Herr Andreas Schulz         schulze@tbs1.de

 

Das multiprofessionelle Beratungsteam an der TBS 1 wird für unsere Gemeinschaft in fünf Beratungsfeldern tätig. Diese sind:

 

Menschen stärken  - Lebensberatung durch Beratungslehrer 
   
Einander unterstützen  - Unterstützung der Schülerrechte durch Verbindungslehrer
   
Talente fördern  - Begleitung durch Studien- und Berufswahlberater 
   
Leben organisieren  - Lebenshilfe durch Schulsozialarbeiter
   
Notfälle bewältigen - Krisenintervention durch Notfallseelsorger

       

 

 

Beratung 2018 03 12

 

 

Kontaktdaten und Sprechzeiten stehen auf unseren Plakaten im Schulgebäude. Mehr Information findet Ihr in unserem Beratungskonzept. (Hier als Download)

 

Stand: 12.03.2018

 

 

 

Seit Langem engagiert sich die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1) in den Bereichen Klimaschutz und Elektromobilität. Diese Bemühungen, die sich am Ostring bereits in einer Vielzahl von Projekten ausgestaltet haben, wurden jetzt von der Stadt Bochum gewürdigt, ausgezeichnet und belohnt – mit dem Bochumer Klimaschutz-Award.

Die Auszeichnung fand im Rahmen des 1. Klimaforums im Anneliese Brost Musikforum Ruhr statt, der Klimaschutz-Award wurde von Oberbürgermeister Thomas Eiskirch überreicht. Die erfolgreich umgesetzten Projektarbeiten vom Ostring - dazu zählen insbesondere die autarke E-Bike-Garage, die Photovoltaikanlage, die beiden TBS 1-Elektromobile sowie die Solartankstelle – konnten die Juroren im Bochumer Umweltamt von ihrer Nachhaltigkeit überzeugen. Damit schaffte es die TBS 1 unter die insgesamt sechs Preisträger und darf sich zudem über einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro freuen.

Auch in diesem Jahr wird die Weiterentwicklung der Elektromobilität an der TBS1 im Blickpunkt stehen: Zurzeit denkt man am Ostring – auch mit Blick auf das im Jahr 2015 in Kraft getretene Elektromobilitätsgesetz, das „Bevorrechtigungen“ für Elektromobile zum Beispiel hinsichtlich des Parkens und auch der Parkgebühren vorsieht – über eine angemessene und für die Elektromobilität zukunftsfähige Ladeinfrastruktur nach. Im Bochumer Stadtgebiet gibt es Ladeplätze, die ausschließlich von E-Mobilen genutzt werden dürfen, häufig aber durch konventionelle PKW belegt werden. Zusätzlich schränkt der allgemeine Parkraummangel die Errichtung neuer Ladeplätze weiter ein. In einem Modellversuch wandelte man daher an der TBS 1 vier bestehende Parkplätze in so genannte Kombiparkplätze um:

Vier Fachschüler der Elektrotechnik errichteten vier weitere Ladesäulen für Elektromobile. Diese funktionieren ganz nach dem Ampelprinzip: Sie erkennen, ob ein Platz belegt oder frei ist, zeigen aber auch an, dass in naher Zukunft ein Platz benötigt wird. Der jeweilige Status der Plätze kann über eine Webseite erfragt werden. E-Mobilfahrer dürfen dieselben Plätze aber auch für einen Zeitraum reservieren.

Seit jüngst lässt die Jahrhunderthalle Bochum eine bewährte Attraktion in ganz neuem Licht erscheinen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Eine ihrer begehrtesten Führungen – die Unterweltenführung – hat eine komplette Überarbeitung erfahren. Aus dunklen Ecken sind interessant ausgeleuchtete Details geworden und Audio- und Videoinstallationen ergänzen nun die Lichteffekte.

 

 

Ein Fest für alle Sinne und damit eine hervorragende Möglichkeit, die Jahrhunderthalle Bochum für Besucher aller Art zu präsentieren. Ermöglicht wurde das durch die Arbeit von vier Studierenden der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1): Sie haben den Unterwelten zu ihrem atmosphärischen Strahlen und Leuchten verholfen. Im Rahmen ihrer zweimonatigen Projektarbeit nahmen die angehenden Elektrotechniker Kai Bürger, Marcel Meuser, Fabian Schlieker und Darius Skopp Kontakt zur Bochumer Veranstaltungs-GmbH, dem Betreiber der Jahrhunderthalle Bochum, auf und gemeinsam wurde das Projekt „Überarbeitung der Medientechnik der Unterwelten“ aus der Taufe gehoben.

Projektarbeit der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1)

Im Juni 2017 fanden die ersten Treffen zwischen der Jahrhunderthalle Bochum, vertreten durch den Technischen Leiter Horst Mühlberger, der Leiterin der Touristikabteilung Heike Brauckhoff, den Projektteilnehmern sowie der Leiterin der Fachschule für Elektrotechnik Anja Liffers statt. Diese ersten Gespräche dienten dazu, den Studierenden eine Vorstellung von den Anforderungen zu geben, die für die touristischen Führungen in den Unterwelten der Jahrhunderthalle maßgeblich sind. Der Ist-Zustand wurde dokumentiert und die Projektgruppe fand bei der Firma Siemens die entsprechenden Steuerungsteile, die nicht nur einen flexiblen Einsatz der Beleuchtung gewährleisten, sondern auch bedienerfreundlich sind.

 

Brachten die Unterwelten der Jahrhunderthalle zum Leuchten: (v. l.) Fabian Schlieker, Darius Skopp, Marcel Meuser und Kai Bürger.

 

Nach der technischen Planung und der Beschaffung und Installation des Materials kann sich das Ergebnis sehen lassen: Über Schaltpanel ist nun eine Ansteuerung des Lichtes mit unterschiedlichen Effekten möglich. In bestimmten Bereichen kann man mit Tastern weitere Lichter hinzuschalten. Die vorhandenen Beamer wurden neu programmiert und das Video- und Tonmaterial eingefügt. Besucher sehen während der Unterweltenführungen nun z.B. einen Kurzfilm, der exakt die Situation hinter der Mauer, auf die projiziert wird, darstellt – einem Bereich, der für Gäste nicht zugänglich ist und die Labyrinth-Situation der Gänge unter den Hallen deutlich macht.

Besondere Anforderungen - besondere Lösungen

„Mit den Studierenden der TBS1 Bochum haben wir kompetente Partner gefunden, die auf unsere speziellen Bedürfnisse sehr detailliert eingegangen sind, z.B. die leichte Bedienbarkeit durch verschiedene Gästeführer,“ so Heike Brauckhoff zu dem Ergebnis der Projektarbeit. „Hinzu kommt, dass der Bereich unterhalb der Jahrhunderthalle im nicht zugänglichen Teil extrem dunkel, staubig und unaufgeräumt ist. Daher gilt mein Respekt und Dank den Herren Bürger, Meuser, Schlieker und Skopp, die hier ganze Arbeit unter ungewöhnlichen Bedingungen geleistet haben. Aber wir denken auch, dass wir ein spannendes Umfeld für die Projektarbeit bieten konnten. Jetzt drücken wir ganz fest die Daumen, dass die beurteilenden Lehrer genauso begeistert sind wie wir und die Bestnote vergeben.“

 

Insgesamt acht Wochen dauerte die „Modernisierung der Mediensteuerung der Jahrhunderthalle Unterwelten“ – dies war übrigens auch der Titel des Projektes, das nunmehr die ehemaligen Betriebskeller der Jahrhunderthalle Bochum neu erleuchten lässt!

Die Erfolgsserie in puncto Finanzplanung und Anlagengeschäft bleibt am Ostring 25 ungebrochen. Auch in diesem Jahr konnten Schülerinnen und Schüler der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) das Planspiel Börse wieder überaus erfolgreich abschließen.

Die Gruppe „Affenbande“ der CTA 16a unter der Leitung von Georgij Loptev hat in der Wertung der Sparkasse Bochum den ersten Platz gewonnen und damit eine Siegprämie von 500 € erhalten. Die Gruppe „DAX Enforcement“ der CTA 16b unter der Leitung von Weizhi Zhuang sowie die CHK 15 mit den Teilnehmern Emilija Spirkoska und Kadir Kalender mit „Stock Hunter“ erhielten jeweils ein 50 €-Schweinchen.