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Schon zum zweiten Mal kamen die polnischen Auszubildenden und Lehrer aus der Partnerschule „Zespół Szkół nr 18 we Wrocławiu“ zum Austausch nach Bochum. Die erste Woche verbrachten sie zusammen mit den deutschen Auszubildenden in der Ausbildungswerkstatt der ThyssenKrupp Steel Europe AG. Während der zweiten Austauschwoche waren die angehenden Mechatroniker und deren Lehrer Gäste am Ostring 25.

 

 

An den ersten Tagen in der Ausbildungswerkstatt der ThyssenKrupp Steel Europe AG programmierten die polnischen und deutschen Auszubildenden mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung eine elektropneumatische Transferstrecke. Die Teilaufgaben lösten sie in gemischten Gruppen aus jeweils einem polnischen und einem deutschen Auszubildenden. Danach arbeitete man mit Lernmodulen von Lego und konnte so das Wissen im Bereich Robotertechnik erweitern.

 

 

Während der zweiten Austauschwoche haben sich die Austauschschüler/in im Elektrolabor der TBS1 zuerst einem elektronischen Projekt gewidmet. Ihre Aufgabe bestand darin, Platinen zu bestücken und anschließend zu löten. Die gebaute Schaltung wurde danach getestet. Am folgenden Tag fand für die deutsch-polnische Gruppe im Laborraum für Robotersteuerung eine Präsentation statt. Die Auszubildenden bekamen Einblicke in Programmierung eines Industrieroboters der Firma KUKA.

 

 

Am vorletzten Tag des Austausches stand die Besichtigung der Ruhr-Universität Bochum auf dem Programm. Neben einer interessanten Führung durch die Werkstätten der Uni wurde auch der Botanische Garten besichtigt. Zum Abschluss erstellten die Auszubilden eine Präsentation über die gemeinsam erstellten Projekte. Sie wurde in englischer Sprache vor Klassen der TBS 1 vorgestellt. Danach stand fest: Das soll nicht der letzte Austausch dieser Art gewesen sein.

 

Angehende Techniker, Studierende der TBS 1, besuchten jetzt wieder die Hannover Messe, um sich über die jüngsten Entwicklungen in der Elektro- und Maschinenbautechnik zu informieren.

 

 

Aufgrund der bestehenden Kooperation zwischen der Schule und der ifm-Gruppe wurde eine Klasse sowie acht begleitende Lehrer aus der Abteilung Elektrotechnik auf die Messe und den ifm-Stand eingeladen, um einen Überblick der Produkte und der Unternehmensausrichtung zu vermitteln. Nach einer kurzen Vorstellung wurden die Besucher von Herrn Christoph Schneider (Produktmanager Software), Herrn Robert Mönnig (Produktmanager Drucksensorik) und Herrn Kai Bürger (Ass. Produktmanagement Software) über den Stand geführt und ihnen die Produkte und Lösungen nähergebracht. Im Fokus lag das Thema Industrie 4.0 und, wie ifm-Produkte und -Lösungen die Zukunft mitgestalten. Besonders wurde auf die Sensorik-Neuheiten eingegangen sowie die mittlerweile acht ausgestellten Application Solutions mit ihrem Weg bis in das ERP-System.

 

 

Die Studierenden und die Lehrkräfte waren sehr interessiert und bekamen alle Fragen zu den Produkten und Lösungen ausführlich beantwortet. Nach einem kurzen Mittagssnack gab es noch ein sehr gutes Gespräch über die weitere Zusammenarbeit und die Ideen zur gegenseitigen Unterstützung bei dieser Kooperation.

Die „Pi and More“ ist ein regelmäßiges Treffen der deutschen Maker- und Bastlerszene. Sie findet ca. zweimal im Jahr an wechselnden Orten statt und widmet sich Projekten rund um den Einplatinencomputer RaspberryPi. Das „More“ im Namen lässt aber auch genug Spielraum für Projekte abseits dieser Plattform.

 

Am Samstag, dem 6.4., war es wieder so weit: Die Pi and More öffnete ihre Türen an der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld. Neben Workshops, einer Ausstellung und Vorträgen bot ein Programmpunkt der Veranstaltung kreativen Freiraum für spontane Entfaltung: sogenannte LightningTalks. Bei diesem Format hat jede/r Besucher*in die Möglichkeit, spontan in drei Minuten ein eigenes Projekt vorzustellen. Diese Gelegenheit ergriffen auch die beiden Kollegen Marco Bakera und Reinhard Gummlich. Sie stellten in zwei Kurzvorträgen ein Hardwaredokumentationsprojekt mit Namen „Hardware 101“ und das an der Schule entwickelte Mikrocontrollerboard „TBS1-Board“ für die schnelle prototypische Entwicklung vor. Die Vorträge wurden aufgezeichnet und können nun bei YouTube unter den folgenden Links angeschaut werden: Marco Bakera und Reinhard Gummlich.

 

 

Die Idee, eine Imker-AG an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) ins Leben zu rufen, gibt es schon lange. Die Einrichtung einer Schulimkerei bot sich allerdings nicht nur an, da im Kollegium am Ostring auch so mancher Hobbyimker vertreten ist. Bienen sind  für die Umwelt ein wichtiger Baustein für ökologische Vielfalt und ein wichtiger Indikator für Störungen im Ökosystem. Fehlen sie, stimmt etwas nicht mit der Natur. In den letzten Jahren blieb es allerdings erst einmal beim Vorhaben, musste die Umsetzung immer wieder verschoben werden. Gerade der Umbau der Chemie und die Brandschutzsanierung nahmen Zeit und Kräfte in Anspruch. Man wollte nicht mit einem völlig neuen Projekt starten.

Jetzt aber war es endlich so weit. Voller Tatendrang ging jetzt die Imker-AG der TBS 1 an den Start. Aktiver Umweltschutz und Umwelterziehung sollen hier künftig nicht nur konzeptionell im Vordergrund stehen, sondern von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern er- und gelebt werden. Was bisher geschah und noch geschehen wird, erfahrt ihr hier.

 

 

 

Seit Februar 2019 gibt es an der TBS1 eine Imker AG; diese verfolgt folgenden Ziele:

 

1     Aktiver Naturschutz

Die TBS1 engagiert sich seit Jahren im Bereich des Umweltschutzes. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei Energieeffizienz und Elektromobilität. Grundsätzlich sind alle Projekte in diesem Bereich eher – dem Wesen unseres Berufskollegs entsprechend – technischer Natur.

Schon seit längerem besteht der Wunsch, auch nichttechnische Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes an der TBS1 zu etablieren. Zumal Schülerinnen und Schüler damit auch ganzheitlicher angesprochen werden können.

 


 

Da wir mehrere Imker im Kollegium haben, bietet sich die Einrichtung einer Imker AG an. Bienen sind für die Umwelt ein wichtiger Baustein für ökologische Vielfalt und ein Indikator für Störungen im Ökosystem.

Durch die Bestäubungsleistung der Bienen erhöht sich die Qualität und die Quantität der Pflanzensamen. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass beispielsweise für Raps und Obstanbau der Bienenflug für eine signifikante Ertragssteigerung verantwortlich ist. Im urbanen Umfeld werden Kleingärten und Wildpflanzen bestäubt, für welche sonst in diesem Habitat keine Bestäuber in ausreichender Zahl zur Verfügung stünden. So sind beispielsweise Wildbienen in Städten – bis auf wenige Ausnahmen – nicht vorhanden.

 

2     Umwelterziehung

Viele Schülerinnen und Schüler haben keinen direkten Bezug zur Natur mehr. Sie besitzen kaum noch ein Basiswissen über Pflanzen- und Tierarten. Ohne ein solches Wissen kann sich aber auch kein Schutzinstinkt für die Natur entwickeln oder es verharrt bestenfalls in faktenfreier Naturschwärmerei. Durch eine Schulimkerei werden folgende Aspekte vermittelt:

  • Die Bienen müssen über das Jahr gepflegt werden. Somit werden Grundbegriffe wie Anatomie, Fortpflanzung, Ernährung, Habitat und Krankheiten an einem konkreten Tier vermittelt. Fehler in der Pflege können anhand ihrer Folgen für das Bienenvolk erfahren und reflektiert werden. Daraus kann allgemein abgeleitet werden, dass Eingriffe in die Natur positive oder negative Konsequenzen für das Ökosystem haben können.
  • Bienen sind extrem von ihrer Umwelt abhängig. Pollen- und Nektarangebot bestimmen die Vitalität des Volkes. Die Schülerinnen und Schüler erlernen die verschiedenen Trachtpflanzen. Sie erkennen, welchen Pflanzen überhaupt in der Nähe wachsen, wann und wie sie blühen und wie diese von den Bienen abhängig sind.
  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie der Mensch durch Baumaßnahmen, Pflanzenschutzmittel und Insektizide die Lebensbasis einschränken oder zerstören. Dies kann dann auf andere Tiere übertragen werden. 

 

 

Weitere Informationen und ein laufend ergänztes Tagebuch finden Sie in Facebook unter https://www.facebook.com/tbs1imker .

 

 

 

 

 

Erfahrungen aus der Vergangenheit – Ideen für die Zukunft, unter diesem Motto beschäftigten sich gerade 45 Jugendliche der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) in einem zweitägigen Barcamp mit Fragen und Herausforderungen rund um Berufsschule, Beruf und persönliche Interessen.

 

 

Im Unperfekthaus in Essen diskutierten und bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Sessions selbstgewählte Themen. Den vollständigen Bericht auf der Seite der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) findet ihr hier.

 

Einige Studierende der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) aus Bochum besuchten jetzt die ifm-Unternehmenszentrale in Essen.

 

 

Hintergrund dieses Besuches ist die Zusammenarbeit zwischen der ifm-Unternehmensgruppe und der TBS 1, die seit Oktober 2018 besteht. ifm unterstützt die Schule durch die Ausstattung mit Geräten und Knowhow und gibt den Studierenden einen Einblick in die Welt der Industrie 4.0.

Nach einer 1,5-stündigen, sehr interessanten Führung durch das moderne Logistikzentrum, zu der zahlreiche Fragen beantwortet werden konnten, verlagerte die Gruppe ihren Aufenthalt in das Glückaufhaus in Essen. Im vorbereiteten Besprechungsraum wurden die Schüler und Schülerinnen von den ifm'lern Dirk Scheffler, ifm Senior Sales Engineer, und Kai Bürger, Assistent Produktmanagement, in Empfang genommen.

Gestartet wurde mit einer Unternehmens- und Produktpräsentation. Im Anschluss erhielten die Studierenden einen tieferen Einblick in die IO-Link-Technologie und die damit verbundenen Lösungsmöglichkeiten. Der „Y-Weg" von ifm wurde in allen Einzelheiten erläutert und bildlich dargestellt. In einem Praxisteil wurden die praktischen Funktionen von IO-Link-Geräten zusammen mit dem LR Device anschaulich präsentiert.

 

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit konstruktiven Gesprächen wurde das breite Informationsangebot rund um das ifm-Produktportfolio auf der ifm-Homepage vorgestellt. Auch wurde auf die über 100 vakanten Stellen und eine Karriere bei der ifm-Unternehmensgruppe hingewiesen, denn gerade Fachkräfte werden in der heutigen Zeit immer seltener.

Die ifm-Unternehmensgruppe bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich für den Besuch und freut sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

 

ja, man kann es unten unschwer erkennen: Auch die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1), das auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit bedachte Berufskolleg im Herzen Bochums, unlängst erst ausgezeichnet mit dem Bochumer Klimaschutz-Award, ist bei der Klima Challenge Ruhr dabei - mit dem Projekt #75 („Pack die Sonne in den Tank“). Für das große Spiel um die Fördergelder bzw. den Sonderpreis der GLS-Bank von März bis April unter www.ruhr2022.de möchte der Förderverein möglichst viele Schüler/innen, Studierende, Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Verwandte sowie mit der TBS 1 Vernetzte als Unterstützer und Mitspieler gewinnen können.

 

 

Wie das funktioniert? Werdet unter www.ruhr2022.de/projekt/75_Pack%20die%20Sonne%20in%20den%20Tank.html zunächst Unterstützer/innen unseres Projektes der Installation eines Batteriespeichersystems am Ostring 25 (Projekt #75). Postet dann - ab dem 9. März 2019 - klimafreundliche Maßnahmen in den Bereichen Mobilität, Energie, Konsum und Freestyle auf der Gaming-Plattform der Klima Challenge Ruhr.

Wir freuen uns auf eure nachhaltig grünen Ideen und klimafreundlichen Aktionen aus dem beruflich-schulischen oder privaten Alltag, mit denen ihr Punkte für unser Projekt #75 erspielen könnt.

 

Viele Grüße

 

Lars Hübner

Förderverein der Technischen Beruflichen Schule 1 e. V.

Vorsitzender

Die Bochumer Sicherheitsfirma GData hatte am 19. Februar einen Crashkurs „Einführung in Python“ in den Räumlichkeiten der TBS 1 angeboten. Anlass war, dass bei dem letzten Treffen der Ausbildungsbetriebe für Fachinformatiker und Systemelektroniker in der TBS 1 der Schwenk der Unterrichtssprache von C# nach Python diskutiert wurde.

 

In vielen Betrieben liegen nur wenige, in manchen sogar keine Erfahrungen mit Python vor. Spontan haben Ausbilder von GData einen Crashkurs für Python angeboten. Die Rückmeldung im Plenum zeigte, dass ein großes Interesse an einem solchen Kurs besteht.

 

 

Herr Bakera (Lehrer für Anwendungsentwicklung) bereitete in der TBS 1 die Räume vor und organisierte die Einladungen und die Anmeldungen. Vorab wurden über eine einfache Umfrage Skill und Bedarf der Teilnehmer erfragt, sodass die Dozenten, Herr Manuel Beelen (GData) und Herr Stefan Decker (GData), zielgenau den Kurs vorbereiten konnten. Beide Dozenten haben als Ausbilder, Analytiker und Programmierer umfangreiche Erfahrungen mit Python gesammelt.

Im ersten Teil des Kurses wurden die Grundbausteine einer Programmiersprache eingeführt: Variablen, Verzweigungen, Schleifen und Funktionen. Danach sind Elemente der objektorientierten Programmierung vorgestellt worden. Damit dies nicht alles nur „graue Theorie“ blieb, folgte eine Praxisphase. Die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten ein Buchungssystem für eine Garage erstellen. Verschiedenartige Fahrzeuge konnten die Garage benutzen oder verlassen. Die Anwendung war schnell erstellt und demonstrierte damit eindrucksvoll eine der wesentlichen Eigenschaften von Python: Die Sprache ist leicht erlernbar.

Der Spieltrieb ist schnell erwacht und es wurden viele Eigenschaften und Features anderer bekannter Sprachen auf Python angewendet und ausprobiert.

 

 

Im letzten Teil des Kurses wurden einige Module vorgestellt. Die Dozenten Beelen und Decker zeigten die eindrucksvolle Anwendung von matplotlib. Sehr schnell konnten mit diesem Modul mathematisch basierende Graphen erstellt werden. Diese Graphen können auch in verschiedene binäre Zielformate abgespeichert werden; selbst ein Speichern in das Latex-Format ist möglich. Auch werden mit dem Modul os Datei- und Verzeichnisoperationen zur Verfügung gestellt. Somit sind auch betriebssystemnahe Anwendungen leicht zu erstellen. Wer einen kleinen, aber leitungsfähigen Web-Server braucht, für den ist das Modul flask eine mögliche Hilfe. Die Dozenten haben mit wenigen Zeilen über den Web-Browser eine Seite aufrufen können. Änderungen wurden zeitnah im Browser aktualisiert. Als letzte Module wurden solche für die Kommunikation mit einem Datenbankserver präsentiert. Mit wenigen Befehlen wurde ein lokaler Datenbestand mit sqlite erstellt und ausgewertet. Die anderen Datenbankmodule wurden nur noch erwähnt, da keine Zeit für weitere Praxis mehr blieb.

 

 

Der Crashkurs war sehr spannend und intensiv. In fast drei Stunden wurden Spracheigenschaften und Anwendungsfälle vorgestellt und ausprobiert. Die Teilnehmer gaben in einer Abschlussrunde an, dass nun besser verstanden wird, warum Python derzeit so beliebt ist und gerade – aber nicht nur – junge Programmierer gerne mit dieser Sprache arbeiten.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an die Dozenten Beelen und Decker von GData, welche kurzweilig und kompetent durch den Kurs geführt haben. Diese Veranstaltung hat Appetit auf mehr geweckt.

 

Fünf angehende Elektroniker/innen für Betriebstechnik erhielten am Ostring jetzt vom Leiter der EU-Geschäftsstelle für Wirtschaft und Berufsbildung der Bezirksregierung Arnsberg, Karsten Mielke, den Europass Mobilität. Das ist ein aussagekräftiges Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland – zum Beispiel von Praktika oder Abschnitten der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

 

 

Dana Dietzinger, Samet Memis, André Berendt, Daniel Kowalczyk und Mohammad Zaeri (im Bild v. l. zusammen mit Lehrerin Heike Riedel und Karsten Mielke) haben an einem intensiven und an Lernerfahrungen reichen Austauschprogramm zwischen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) und ihrer Partnerschule „Zespól Szkól nr 18 we Wroclawiu“ in Breslau/Polen teilgenommen.

Während ihres zweiwöchigen Besuches in Breslau bearbeiteten sie in der Schule und in deren Partnerbetrieb ZAE gleich mehrere elektrotechnische Projekte, präsentierten die Ergebnisse dann in polnischer, deutscher und englischer Sprache und lernten dabei vieles über die Arbeits- und Berufswelt der polnischen Nachbarn. Der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz hat die Auszubildenden aus Bochum tief beeindruckt. Gefördert wurde der Austausch durch das EU-Programm „Erasmus+“.

Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten: Teilnehmende an Lernaufenthalten können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von großem Vorteil. Im März 2019 steht der Gegenbesuch in Bochum an. Ein großer Teil der Arbeit der polnisch-deutschen Gruppe wird in der Ausbildungswerkstatt der thyssenkrupp Steel Europe AG in Bochum stattfinden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen und die gemeinsamen Aktivitäten.

Eine turbulente Börsenzeit erlebten die Teilnehmer beim 36. Planspiel Börse. 40 Schüler-Teams mit 255 Schülern und 29 Studenten-Teams mit 33 Studenten hatten sich als „Broker“ versucht.

Jetzt  wurden die erfolgreichen Schülerteams und Studenten in der Sparkasse Bochum geehrt. Sie erhielten attraktive Geldpreise im Gesamtwert von 3000 Euro von der Sparkasse und teilweise auch vom Sparkassenverband.

 

 

Drei Schulen teilten die Preise untereinander auf: Teams der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) belegten Platz 1 in der Gesamtwertung sowie Platz 1 und 3 beim Nachhaltigkeitsertrag. Die Schülerinnen und Schüler der Graf-Engelbert-Schule kamen auf Platz 2 und 3 der Gesamtwertung und die Theodor-Körner-Schule belegte Platz 2 beim Nachhaltigkeitsertrag. RUB-Student Niklas Kister schaffte es in der Verbandswertung auf Platz 1 und im Land auf Platz 11.

Vor der Siegerehrung hatte Christian Harder von der Sparkasse Bochum die Börse während der Spielzeit vom 26. September bis 12. Dezember 2018 beleuchtet. US-Präsident Donald Trump und die Unsicherheiten rund um den Brexit hatten für große Schwankungen am Aktienmarkt gesorgt.

Deutsche Werte und der schwache Dax gehörten zu den Verlierern. „Aber das letzte, worauf die Menschen verzichten, ist der Konsum“. Damit erklärte der Vermögensexperte die gute Entwicklung dieser Branche rund um Coca Cola, McDonalds und Co.

Die nächste Spielrunde startet am 25. September 2019. Weitere Informationen können unter dem Link www.planspiel-boerse.de abgerufen werden.