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Axialkolbenpumpen werden in Steuer- und Regelungssystemen genutzt, um hydraulische Anlagen mit Öl zu versorgen. Fabian Schmidt (25) arbeitet in einem Bochumer Betrieb für Mess- und Regeltechnik, in dem solche Pumpen mithilfe einer speziellen Vorrichtung erst überprüft und dann auf den gewünschten Durchflusswert eingestellt werden.

 

 

„Das Umbauen und Einrichten der einzelnen Pumpen auf dem Prüfstand“, erzählt der angehende Maschinenbautechniker, „war bisher mit großem Aufwand verbunden. Für die unterschiedlichen Pumpentypen mussten wir unterschiedliche Aufnahmen verwenden.“ Des Weiteren musste die Verrohrung für jeden Pumpenwechsel getauscht werden. Und: Die Arbeit unter einer in der Luft schwebenden Montageplatte barg in der Vergangenheit ein nicht unerhebliches Risiko für den Mitarbeiter.

Probleme, die im Maschinenbau gar nicht so untypisch sind, in den Betrieben aber Zeitaufwand und damit Kosten verursachen. Zusammen mit Dennis Fischer (27) und Alexander Rysi (27) hat Fabian Schmidt diese Probleme gelöst. Das Team konstruierte den Pumpenprüfstand ökonomischer und baute eine Adapterplatte für die Aufnahme der Axialkolbenpumpen so um, dass sich die Montagezeit für sämtliche Pumpentypen erheblich reduziert. Die Erhöhung der Arbeitssicherheit erzielten die drei Studierenden dadurch, dass die Montage zukünftig ohne Kraneinsatz und Überkopfarbeit möglich ist.

 

 

Insgesamt 24 solcher kreativen Projekte wurden jetzt in den Räumen der Technischen Beruflichen Schule 1 vorgestellt – vom Bau eines speziellen Transport-Montage-Wagens für Steuerschränke einer Autobetonpumpe über die Optimierung der Entleerungs- und Befüllzeiten von Dampferzeugern in einem Müllheizkraftwerk bis hin zum selbstgebauten Bandschleifgerät. Ein Jahr lang haben die Studierenden der Fachschule für Maschinenbautechnik getüftelt und gebaut. Die meisten Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Industrie- und Handwerksunternehmen. Dort erhoffen sich die Studierenden nach ihrer Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker eine feste Anstellung oder Weiterbeschäftigung. So könnte das anstrengende Jahr so manche Tür ins oder im Berufsleben geöffnet haben.

 

Konstruierten einen speziellen Transport-Montage-Wagen: (v. l.) Igor Kolert, Jessica Frerix und Markus Langmann.

(ifm) Jedes Jahr gegen Mitte/Ende November finden an der Technischen Beruflichen Schule 1 in Bochum die Projektpräsentationen statt, die ein fester Bestandteil der Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Elektrotechnik sind.

 

V. l. n. r.: Daniel Hartwich, Tim Didszunat, Kris Siemon und Martin Möller von der TBS1 in Bochum.

 

In diesem Jahr befasste sich eine Projektgruppe mit dem Thema Industrie 4.0 ganz besonders.

Ziel der Projektarbeit war es, dass die Technische Berufliche Schule 1 durch die neuen Lernträger den Unterricht zukunftsorientiert ausrichten kann. Dabei wurde eigenständig eine Unterrichtsreihe erstellt, um die erforderlichen Themengebiete zu vermitteln.

 

Gesamtaufbau

 

Die Projektarbeit bestand aus einem Förderbandmodell, an dem unterschiedliche Sensoren installiert wurden. Außerdem ist eine Ansteuerung von verschiedenen SPS-Steuerungen möglich.

Dabei wurden Hardwarekomponenten von drei unterschiedlichen Herstellern miteinander vernetzt. Verwendet wurden dabei:

  • ifm: IO-Link Starterkit ZZ1100
  • Siemens: S7-300
  • Phoenix Contact: PLCnext Starterkit (AXC F 2152)

An dem verwendeten Förderbandmodell wurde der optische Abstandssensor O5D150 von ifm eingesetzt, dessen Messwert mit WinCC an einem Touchpanel und der Runtime visualisiert wurde.

 

Förderbandmodell

 

Die Sensoren und Aktoren des Förderbandmodells wurden über den ifm IO-Link Master AL1100 angesteuert. Zusätzlich wurde eine Kommunikation zwischen der S7-Steuerung und der PLCnext-Steuerung programmiert.

 

Das Touchpanel von Siemens und der IO-Link Master AL 1100 von ifm

 

Mit dem ifm Starterkit können angehende Techniker sowohl die IO-Link-Technologie, als auch die Vernetzung via PROFINET realitätsnah erlernen. Die Konfigurationsoberfläche der Parametriersoftware LR DEVICE ist übersichtlich und war daher intuitiv bedienbar.

So werden unter anderem die Produkte von ifm als Lernträger in den Unterricht für die angehenden Techniker der Elektrotechnik ab November 2018 bereits eingesetzt.

 

Nach einem gelungenen Auftakt im letzten Jahr ging der Austausch jetzt in die zweite Runde. Zum zweiten Mal waren fünf Auszubildende der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) in der polnischen Stadt Breslau zu Gast und absolvierten dort ein zweiwöchiges Auslandspraktikum. Gemeinsam mit fünf Auszubildenden unserer Partnerschule „Zespół Szkół nr 18 we Wrocławiu“ tüftelten sie an zwei voneinander unabhängigen Projekten.

 

 

Dabei hatten die polnischen Gastgeber auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Programm für die Auszubildenden zusammengestellt. Während des Besuches waren gleich zwei elektrotechnische Projekte zu realisieren – ein schulisches und ein betriebliches Projekt. Nach der Bildung von Zweierteams hatten jeweils ein deutscher und ein polnischer Auszubildender im ersten Projekt die Aufgabe, das Modell einer Windenergieanlage nicht nur zu fertigen, sondern auch charakteristische Kennlinien einer solchen Anlage im Windkanal zu messen. Zudem übte man sich in der Umsetzung einer automatisierten, lastabhängigen Verbraucherabschaltung mittels Speicherprogrammierbarer Steuerung (SPS). Eine besondere Herausforderung war und ist dabei die Präsentation der Ergebnisse in polnischer, deutscher und englischer Sprache.

Das zweite Projekt fand in der polnischen Firma ZAE statt. Hier widmeten sich die Praktikumsteilnehmer intensiv dem Aufbau von Kleinsteuerungen nach vorgegebenen Stromlauf- und Aufbauplänen und nahmen auch entsprechende Funktionsprüfungen vor – offensichtlich so beeindruckend, dass die Auszubildenden am Ende des Praktikums ein Einstellungsangebot vom Firmeninhaber erhielten. Ihre Ausbildung möchten die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik aber doch lieber erst in Deutschland beenden.

 

 

Neben der Arbeit durften aber auch kulturelle Aktivitäten nicht fehlen. Besonders nachdenklich stimmte die Praktikanten und auch Lehrer der Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

Im März 2019 steht der Gegenbesuch in Bochum an. Ein großer Teil der Arbeit der polnisch-deutschen Gruppe wird in der Ausbildungswerkstatt der thyssenkrupp Steel Europe AG in Bochum stattfinden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen und die gemeinsamen Aktivitäten.

Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge „Chemisch-technische Assistenten“ und „Internationale Förderklassen“ haben jetzt zwei Wochen lang an einem Street Art-Projekt teilgenommen. Die kreative Aktion fand im Rahmen des Projektes „Wegbereiter - Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten“ statt und wurde durch die gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von Städten und Hochschulen aus dem Ruhrgebiet finanziert. Begleitet wurde das Projekt von den Schulsozialarbeitern der TBS1, Daniel Neuendorf und Ulrike Fronzek-Wohlgemuth, sowie dem Kunstpädagogen Martin Domagala.

 

Präsentierten gelungene Graffiti-Arbeiten: (v. l.) Matar Abdalrahmen, Daniel Neuendorf, Martin Domagala und Veronica Duh.

 

Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler haben in neun Stunden Arbeit Selbstporträts erstellt. An diesen arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen an jeweils drei Nachmittagen. Zum Abschluss des Projektes lud man im Schüleraufenthaltsraum der TBS 1 zu einer Vernissage ein. Neben dem Schulleiter Thomas Glaß, der die Ausstellung eröffnete, waren auch Vertreter des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Bochum, des Jugendamtes der Stadt Bochum und der Bildungsinitiative RuhrFutur vor Ort.

Das Erstellen der Bilder erfolgte in drei Schritten. Zunächst wurden die Schüler/-innen fotografiert und das Bild bearbeitet. Anschließend warf man das Foto per Beamer an die Wand. Die Schülerinnen und Schüler fertigten von ihrem Bild zwei Schablonen. Auf die erste Schablone zeichneten sie nur ihre Umrisse, auf die zweite wurden Details wie zum Beispiel Augen oder Zähne gezeichnet. Die beiden Schablonen wurden anschließend mit Hilfe eines Messers ausgeschnitten.

Am zweiten Nachmittag gingen die Nachwuchskünstler nach Beendigung der Schneidearbeiten zur Grundierung über. Eine kurze Trocknungsphase später konnten sie dann bereits ihre erste Schablone auf die Leinwand sprühen. Mit dem abschließenden Sprühen der zweiten Schablone kam das große Staunen. „Bis zum Abnehmen der letzten Schablone konnte ich mir gar nicht so richtig vorstellen, wie das Bild einmal aussehen würde“, sagt Veronica Duh, die sich - wie alle anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler - sehr über das gelungene Ergebnis freut.

 

In dieser Woche teilte Martina Kullack (Sparkasse Bochum) an 50 Schülerteams und 15 Azubiteams die Unterlagen zum Planspiel Börse 2018 aus. Auch Schülerinnen und Schüler vom Ostring 25 wollen es in puncto Finanzplanung und Anlagengeschäft wieder wissen: Die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1) geht in diesem Jahr mit 15 Gruppen an den Start. Christian Harder (Vermögensberater der Sparkasse Bochum) gab den jungen „Brokern" Tipps für die erfolgreiche Investition ihres Spielgeldes. Beim Planspiel Börse erweitern die Schülerinnen und Schüler spielerisch ihr wirtschaftliches Grundwissen, lernen, wie und wo man sich Informationen beschafft und wie diese zu bewerten sind.

 

 

 

Am 19. September fällt der Startschuss für die TalentTage Ruhr 2018: 11 Tage lang präsentiert die Ruhrmetropole ihre Talentschmieden und lädt zum Kommen, Staunen und Mitmachen ein.  Auch die Technische Berufliche Schule 1 (TBS1) ist wieder dabei und öffnet am Mittwoch, 26. September von 13:00 bis 18:00 Uhr ihre modernen Chemie-Laboratorien.

 

Chemiebegeisterte Schülerinnen und Schüler können sich vor Ort über die berufliche Ausbildung zum Chemisch-technischen Assistenten (CTA) und über den Erwerb der Hochschulreife informieren. Seit mehr als 40 Jahren werden am Bochumer Ostring äußerst erfolgreich junge Menschen für den Laborberuf ausgebildet. Die Absolventen werden gut in den Arbeitsmarkt vermittelt oder nehmen ein naturwissenschaftliches Studium an einer Universität oder Fachhochschule auf.

 

Diese junge Besucherin der TalentTage 2017 beweist es: Chemie macht Spaß!
Foto: Marc Albers

 

Doch nicht nur Berufseinsteiger können sich bei den TalentTagen Ruhr 2018 an der TBS1 beraten lassen. Auch das Weiterbildungsangebot zum Chemietechniker wird präsentiert. „Die Weiterbildung an der Fachschule für Chemietechnik qualifiziert für die Übernahme verantwortungsvoller Aufgaben im mittleren Management“, erläutert Dr. Ingo Tausendfreund, Leiter der Fachschule für Chemietechnik an der TBS1. „Chemietechniker sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt, da diese Fachleute nicht nur nah an, sondern mitten in der Berufspraxis ausgebildet werden“, so Tausendfreund weiter.

 

TalentTage Ruhr 2017: Mit Unterstützung der RCA-Mitarbeiterinnen Benita Engelmann (l.) und Katharina Polland (r.) führt dieser Besucher seine erste spektrometrische Schwemetallanalyse durch.
Foto: Marc Albers

 

Nicht nur Gespräche und Informationen erwarten die Besucher an der TBS1... Wer mag, wird mit Kittel und Schutzbrille ausgestattet und darf im Labor an vielen Stationen selbst experimentieren. „Eine tolle Gelegenheit, die Arbeit in einem Chemielabor kennen zu lernen.“, berichtet Nicole Müller, Ausbilderin der TBS1. Die im Jahr 2015 mit dem Talentaward Ruhr ausgezeichnete TBS1-Talentschmiede RuhrChemAlytic (RCA) hält einen besonderen Höhepunkt bereit. RCA ist Deutschlands erste und bislang einzige von Auszubildenden eigenständig und selbstverantwortlich geführte Schülergenossenschaft im Bereich Chemie. „Bei uns klären die Besucher im Labor einen fiktiven Kriminalfall.“, informiert Dennis Wagener, der frisch gewählte Vorsitzende der RCA. Der Bochumer Großgrundbesitzer Robert C. Albrecht ist Opfer eines Giftanschlags geworden. Fünf Tatverdächtige, fünf Motive und fünf mögliche Gifte – aber wer ist der Täter? „Mit moderner Spurenanalytik untersuchen unsere Gäste das letzte Getränk des Opfers, um zu überprüfen, ob dieses von einem der Verdächtigen vergiftet wurde“, erzählt Laborleiter Georgij Loptev begeistert. „CSI: Bochum. Nicht nur zum Zugucken, sondern zum Mitmachen!“ Das Mindestalter für die Teilnahme ist 14 Jahre. Mehr Informationen zu „CSI: Bochum“ und die TalentTage Ruhr an der TBS1 finden Interessenten unter www.ruhrchemalytic.de.

 

Kein Zweifel – Dalea Al Jawad (17) ist talentiert und zielstrebig. Vor zwei Jahren kam die junge Syrerin nach Deutschland und startete hier direkt durch. Die Hauptschule schloss sie mit der Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk erfolgreich ab. Deutsch in Wort und Schrift eignete sie sich in bemerkenswertem Tempo an. „Ich wollte das Vollabitur machen und dann Chemie studieren“, sagt sie selbstbewusst.

 

 

 

Jetzt absolviert sie an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) eine Ausbildung zur chemisch-technischen Assistentin, durchläuft gerade das erste von insgesamt drei Ausbildungsjahren. Dem neuen Schuljahr blickt die Schülerin bereits gespannt entgegen. Denn zusammen mit ihrem Mitschüler Jan Blocki darf sie jetzt bei der – bundesweit mehrfach ausgezeichneten - Schülerfirma der TBS 1 mitmachen.

Die RuhrChemAlytic eSG (RCA) ist ein als Schulprojekt angelegtes junges Unternehmen, spezialisiert auf dem Gebiet der Wasser- und Schwermetallanalytik. „Wir werden lernen, Wasserproben auf Schwermetalle, Mineralstoffe, organische Belastungen und Düngemittel hin zu analysieren“, freuen sich die beiden. Zu ihren Kunden werden dann Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen zählen.

Dalea Al Jawad und Jan Blocki erfahren an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) nicht nur eine fundierte Ausbildung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, sondern auch eine gute Betreuung – in erster Linie durch ihre Lehrerinnen und Lehrer.

Gezielte Beratung und Förderung – insbesondere mit Blick auf ein mögliches Hochschulstudium im Anschluss an die Ausbildung gibt es allerdings auch von außerhalb der Schule: durch das so genannte Talentscouting-Programm NRW. Luisa Kopp-Schweinsberg, Talentscout der Hochschule Bochum, hat die Motivation der beiden TBS1-Schüler jedenfalls schon früh erkannt. Seit zwei Jahren besucht sie die TBS 1 einmal im Monat, hält hier ganz bewusst nach Schülerinnen und Schülern mit Potenzial Ausschau und kommt mit ihnen ins lockere Gespräch. „Ich verstehe mich als Schnittstellenmanagerin und Wegbegleiterin“, erläutert sie ihre Aufgabe, in ganz individueller und ergebnisoffener Beratung Perspektiven auf ein Studium zu eröffnen, Fördermöglichkeiten aufzuzeigen oder über die Nutzung bestehender Netzwerke zu informieren.

 

 

Bereits seit sechs Jahren verfolgen die Technische Berufliche Schule 1 (TBS 1) und die Hochschule Bochum das gemeinsame Ziel, Schülerinnen und Schülern am Berufskolleg die Studien- und Berufswahl zu erleichtern, ihr Interesse am naturwissenschaftlich-technischen Unterricht stärken. Die Verantwortlichen beider Bildungseinrichtungen, TBS1-Schulleiter Thomas Glaß und Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum, besiegelten jetzt die bisher schon enge und gute Partnerschaft in einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung über das Talentscouting.

 

 

 

An der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) unterstützen ehrenamtliche Paten Auszubildende in den Bildungsgängen der Chemisch-technischen Assistenten und Informationstechnischen Assistenten.

 

Die Abbrecherquote in der Assistentenausbildung der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) ist sehr hoch. Das liegt oft nicht an einer Überforderung der Auszubildenden, sondern an Sprachproblemen, fehlender Motivation oder auch an der mangelnden Fähigkeit, schulischen Alltag und Privatleben strukturiert organisieren zu können.

Hier wollen die Paten mit Beginn des neuen Schuljahres helfen.

Projektleiterin Ayse Ertürk vom IFAK-Mehrgenerationenhaus in Dahlhausen organisiert das Angebot an der TBS 1 mit vier bis fünf Paten, die in Kleingruppen von maximal fünf Auszubildenden beim Erlernen der Fachsprache, bei der Unterrichtsorganisation und den Hausaufgaben, der Motivation und auch bei privaten Problemen Unterstützung leisten. Auf Wunsch ist auch eine 1:1–Betreuung möglich.

Alle Paten sind schon mit der Betreuung von Jugendlichen vertraut und bringen aus ihrer Berufswelt viel Erfahrung mit.

Ins Leben gerufen wurde die Kooperation von Chemielehrer Dieter Zimmermeyer, der am Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand verabschiedet wurde, jedoch sofort wieder mit dem Projekt als Ausbildungspate selbst an den Ostring 25 zurückkehrt. Ansprechpartner in der Schule ist Daniel Neuendorf, er kennt sich durch seine Arbeit als Schulsozialarbeiter gut mit den Problemen und Nöten der Auszubildenden aus.

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch den Schulleiter der TBS1 Thomas Glaß und die Projektleiterin Ayse Ertürk wird die Ausbildungspatenschaft auf eine solide Grundlage gestellt.

Zudem will das Unterstützungsangebot nicht nur den Jugendlichen auf ihrem Weg zum Berufsabschluss helfen, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur Verminderung des Fachkräftemangels in unserer Region leisten.

 

 

 

Am Ostring wurde jetzt gefeiert, wurden harte Büffelei, intensive berufspraktische Übungen und der Prüfungsstress von 87 Schülerinnen und Schülern der zwei- und dreijährigen Berufsfachschule sowie der Fachoberschule belohnt: mit der Fachhochschulreife.

 

Die Klassen BFH 16 und FOV 17
Die Klasse ITA 15

 

Ihre Zeugnisse erarbeiteten sich die Fachoberschüler mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung in einem Jahr bzw. zwei Jahren – an der TBS 1 kann man den Bildungsgang vollzeitschulisch oder im Teilzeitmodell durchlaufen. Die seit jüngst Staatlich geprüften Informationstechnischen und Chemisch-technischen Assistenten erwarben durch ihre dreijährige Ausbildung am Ostring gleich eine Doppelqualifikation: einen Beruf für den Einsatz in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung und zusätzlich die Fachhochschulreife als Voraussetzung zur Aufnahme eines Studiums. Den schulischen Teil der Fachhochschulreife bekamen die Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Elektrotechnik zugesprochen. Für ein Studium an einer Hochschule einschreiben können sie sich, wenn sie während des Bildungsgangs oder auch danach eine bestimmte Anzahl von Betriebspraktika absolviert haben.

Mit Traumnoten glänzten auch in diesem Jahr wieder mehrere Schülerinnen und Schüler. Für besondere Leistungen wurden Benita Engelmann, Lars Brusis, Niklas Schütrumpf, Marcus Galinski und Tim Mühle ausgezeichnet.

 

Die Klasse CTA 15a

 

 

Die Klasse CTA 15b

 

Sie sind von nun an Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinenbau-, Elektro- und Chemietechnik und verfügen über eine fachlich und praktisch fundierte Weiterqualifikation, die beste Aussichten auf einen beruflichen Aufstieg eröffnet.

 

 

170 junge Frauen und Männer nahmen jetzt nach intensiven Studien und erfolgreichen Prüfungen ihre Abschlusszeugnisse an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) entgegen.

Für eine Eins vor dem Komma und besonders herausragende Leistungen wurden auch in diesem Jahr mehrere Absolventinnen und Absolventen geehrt. Auszeichnungen erhielten Johanna Margarete Hamacher, Moritz Kötter, Marius Xaver Steinhauer, Patrick Pfeiffer, Yannik Figge, Max Albustin, Vaceslav Gerber, Mirco Liebers, Stefan Wehnes, Dustin Rosemann, Marc-André Neubach und Adrian Czarnecki.

Dass die Studierenden ihren Techniker im wahrsten Sinne des Wortes konstruieren und bauen, ist nicht übertrieben. Einen wichtigen Bestandteil dieser Weiterbildung bildet die praktisch-betriebliche Ausrichtung: In Zusammenarbeit mit Unternehmen in Bochum und Umgebung entwickeln und bauen die angehenden Techniker Maschinen und Steuerungen oder verbessern betriebliche Abläufe.

Zum Staatlich geprüften Techniker kann man sich am Ostring über die Dauer von zwei Jahren im vollzeitschulischen Modell, im Schicht- und Teilzeitmodell vier Jahre lang qualifizieren.

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Studierende,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
der Förderverein der TBS1 nimmt in diesem Jahr an dem Bürgerprojekt der Stadtwerke Bochum GmbH teil.
Wir möchten unsere Cafeteria und den Vorplatz mit Mobiliar ausstatten. Dafür ist es notwendig, dass ihr unserem Projekt 3592 eure Herzen schenkt.
Unter dem folgenden Link könnt ihr 5 Herzen vergeben. Wenn ihr zusätzlich noch Kunde bei den Stadtwerken Bochum seid, dann dürft ihr sogar 10 Herzen verschenken.
 
  
Also schnell abstimmen und so Besser bleiben! TBS1!
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Der Vorstand des Fördervereins der TBS 1
 
 
 
Weitere Infos zu unserer Projektidee: Täglich halten sich rund 2000 Schülerinnen und Schüler während der Pausenzeiten und Freistunden rund um das Schulgebäude am Ostring auf. Zum Ende des vergangenen Jahres wurde die Cafeteria im renovierten Foyer im Haupteingangsbereich der TBS 1 neu eröffnet und ist mit rund 300 qm ein großzügiger und heller Bereich, der von den Schülerinnen und Schülern gerne genutzt wird. Allerdings finden sich hier zu wenige Sitzgelegenheiten, sodass die Schülerinnen und Schüler dann – abhängig von der Wetterlage – auf andere Aufenthaltsbereiche vor und hinter dem Schulgebäude ausweichen. Aber auch auf dem Pausenhof gab und gibt es bislang keine Sitzgelegenheiten. Das Problem, dass also zu viele Schülerinnen und Schüler zu wenige Sitzplätze in Anspruch nehmen können, soll durch die Umgestaltung einer etwa 250 qm großen Grünfläche zwischen den Schulgebäuden der TBS 1 und dem Walter-Gropius-Berufskolleg gelöst werden. Die Grünfläche wird derzeit nicht ausreichend genutzt. Sitzgelegenheiten für beide Aufenthaltsbereiche – für die Cafeteria und die besagte Grünfläche – sollen zum Verweilen einladen, die soziale und kommunikative Interaktion der Schülerinnen und Schüler fördern und so die Pausenbereiche zu Orten der Begegnung werden lassen.