Aktuell

Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team
 

Es ist wieder so weit: Im kommenden Januar werden unsere Studierenden der Fachschule für Maschinenbautechnik innovative Produkte bzw. Problemlösungen als Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor- und ausstellen. Das Spektrum reicht von Vorrichtungen zur Optimierung von Prozess- oder Prüfabläufen bis hin zu einer vollständig neu entwickelten Fernsteuerung für hydraulische Maschinen oder einer Montageanlage für Trockenkassetten. Als ideales Forum präsentiert sich dazu unsere Messe, die sich mittlerweile zu einer regionalen Größe etabliert hat.

 

Sie findet diesmal in der Zeit vom 14. bis 16. Januar 2019 statt.

 

 

Zu dieser Messe möchten wir Sie herzlich einladen und würden uns freuen, Sie zwischen 9.00-12.45 Uhr und 17.00-20.30 Uhr in unserer Schule begrüßen zu dürfen. 

 

Die Wirtschaftsförderung WiFö Bochum GmbH sowie die Technische Hochschule Georg Agricola, Bochum sind dieses Jahr Partner der TBS1 und werden den Techniker-Absolventen vielfältige Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihren neuen Abschluss nutzen können.

 

Dies betrifft zum einen den Weg in die Selbstständigkeit. Diese Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag um 17.30 Uhr am 14. Januar im Foyer der TBS1. Weiterführende Gespräche Interessierter können anschließend gerne am WiFö-Messestand am Montagabend oder Dienstagvormittag geführt werden.

 

Zum anderen bietet die TH Agricola am Dienstagabend und Mittwochvormittag die Möglichkeit, sich über ein Studium im Anschluss an die Techniker-Ausbildung zu informieren (Zeiten siehe oben).

 

Sofern bereits abrufbar, werden die projektbegleitenden Internetseiten im nachstehenden Veranstaltungsplan verlinkt. Dieser wird kontinuierlich aktualisiert.


Zum derzeitigen Stand des Veranstaltungsplans ...

 

Durch die sogenannte Flüchtlingskrise sahen und sehen sich viele Schulen mit der Aufgabe konfrontiert, Schülerinnen und Schüler zu unterrichten, die über wenige bis gar keine Deutschkenntnisse verfügen. Nicht einfacher wird das Unterrichten dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler verschiedene Muttersprachen sprechen und im Allgemeinen ganz unterschiedliche Vorkenntnisse mitbringen. Wie aber soll man in solchen Klassen unterrichten, in denen die Schüler und die Lehrer nicht die gleiche Sprache sprechen, Kommunikation also nur eingeschränkt möglich ist?


Die Antwort ist LieLa – kurz für Liechtenstein Languages. Hinter dem Begriff versteckt sich ein Programm, dass es den Unterrichtenden – ob nun Lehrer oder Ehrenamtliche - möglich macht, Migranten Grundkenntnisse der deutschen Sprache zu vermitteln, ohne auf gemeinsame Sprachkenntnisse zurückgreifen zu müssen. Dabei sind Unterrichtsplan und Materialien so ausgearbeitet, dass sich die Sprachtrainer ganz auf das Unterrichten konzentrieren können, da das Unterrichtskonzept bereits steht und alle Materialien – Arbeitsblätter, Poster etc. – bereits vorliegen. Trotzdem erfordert die erfolgreiche Umsetzung des Konzepts, dass die Sprachtrainer mit der Methode des „Neuen Lernens“ vertraut gemacht werden. Zu diesem Zwecke fanden im letzten und in diesem Jahr in Bochum sogenannte „Train the Trainers“-Kurse statt, in denen engagierte Lehrerinnen und Lehrer aller Bochumer Berufskollegs zu „Liela-Trainern“ ausgebildet wurden. In diesen Kursen erfuhren die Lehrer, was es heißt, eigene Grenzen zu überwinden, denn die Methode erfordert im wahrsten Sinne des Wortes den Einsatz des ganzen Körpers. Denn nur wer sich bewegt und aktiv ist – so eine der konzeptuellen Prämissen der Methode – kann erfolgreich lernen.

 

 


Circa ein Jahr nach dem die ersten Lehrer unserer Schule den „Train-the-Trainer“-Kurs absolviert haben, fand nun im äußerst pittoresken Liechtensteinischen Malbun (siehe Foto) vom 22. bis zum 24. Juni der 1. Kongress „Liechtenstein Languages“ statt. Die Ziele des Kongresses waren vielschichtig. Während im Rahmen von informativen Vorträgen beispielsweise Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen, Grundlagen der Suggestopädie und Migrationsszenarien erläutert wurden, konnten die Teilnehmer in praxisorientierten Workshops ihre Fertigkeiten im Umgang mit der Methode „Neues Lernen“ einüben, ausbauen und erweitern. Dabei war auch hier die thematische Bandbreite groß und erstreckte sich – um nur einen kleinen Auszug zu nennen - vom Mindmapping über den Einsatz von Handpuppen hin zum Umgang mit traumatisierten Schülern. Die Mutigsten konnten gar an einem Kletterturm lernen, die eigenen Grenzen zu erweitern.


Neben der thematischen Vielfalt, die jedem Teilnehmer ermöglichte, das für ihn Interessante und Nützlichste auszusuchen, und welche fachlich kompetent von durchweg sympathischen Moderatoren vermittelt wurde, muss an dieser Stelle auch der Lernort Erwähnung finden. Ein malerisches Bergdorf in ca. 1500 Metern Höhe bei Sonnenschein und Kuhglockengeläut machte so manchen Teilnehmer glauben, er oder sie sei direkt in einer Postkarte gelandet. Die Gastfreundschaft der Liechtensteiner vorgelebt und ausgedrückt von einem echten Prinzen, ein Abendessen auf 2000 Metern Höhe und ein verheißungsvolles Siegtor in letzter Sekunde sorgten ebenso für eine positive Arbeitsatmosphäre und motivierte Teilnehmer wie die beschriebene Ausgewogenheit des Kursangebots.


Zum Einsatz gebracht werden die Lerninhalte dann nach den Sommerferien, wenn eine neue Klasse mit der Methode „Neues Lernen“ an der TBS1 unterrichtet wird. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sind schon jetzt eingeladen, den Unterricht zu besuchen und sich ein Bild von der praktischen Arbeit mit „Liela“ zu machen.

 

20171011SVWahl

Als Schülervertretung für das Schuljahr 17/18 wurden gewählt:

Jamie Ixert (ITA 17a – Mitte 1. Reihe), Can Ipek (ITA 15a – 3. v. li.), Benita Engelmann (CTA 15a – 3. v. re. 1. Reihe), Lucas T. Ratay (TTF 16a – 2. Reihe 1. v. re.), Camillo Huck (EMT 17 – 2. Reihe, 2. v. li.) und Oury Balde (IFK 15 – 2.v. li.)

Als Schülersprecher wurde Jamie Ixert gewählt; sein Stellvertreter ist Can Ipek.

Kontakt zur Schülervertretung:
sv@tbs1.de

 

Verbindungslehrer sind:
Fr. Lange-Hegermann (2. v- re.), Hr. Janzik (1. v. re.) und Hr. Schulze (1. v. li.)

Kontakt zu den Verbindungslehrern per E-Mail:
lange-hegermann@tbs1.de
janzik@tbs1.de
schulze@tbs1.de

Bereits zum 14. Mal fand am vergangenen Freitag das traditionelle Fußballturnier der TBS1 statt. Elf hochmotivierte Teams aus den Bildungsgängen der Chemisch-technischen Assistenten und der Informationstechnischen Assistenten lieferten sich spannende Duelle mit packenden Szene darum, den heißersehnten Pokal des Siegers in die Hände nehmen zu dürfen.

 

 

 

Dies gelang bei perfektem Fußballwetter natürlich nur einem Team, dem der ITA 14b. Am Ende einer hart umkämpften Finalrunde triumphierten die Spieler aus der ITA-Oberstufe über die Mannschaft der CTA 15b, die bei der starken Konkurrenz aber mit dem zweiten Platz durchaus zufrieden sein durfte. Auf den dritten Platz kam das Team der ITA 16b, das für seine Bemühungen ebenfalls mit einem Pokal belohnt wurde.

 

 

 

Das auf diesem Foto zu sehende hochklassig besetzte Lehrerteam stellte sich im mit Spannung erwarteten letzten Spiel des Turniers einer starken Schülerauswahl mit dem Ziel, den Erfolg des letzten Jahres zu wiederholen. Früh allerdings musste das Team um Stürmerstar Grzywatz einem Rückstand hinterherlaufen. Die Abwehrreihe war unter den strengen Augen des stellvertretenden Schulleiters Adams und der heranrollenden Angriffswelle zusammengebrochen. Dieser fand aber schnell die richtigen Worte, um seine Mannschaft wieder aufzurichten und nach vorne zu peitschen. So gelang schon kurze Zeit später der wohlverdiente Ausgleich, bei dem es trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten bis zum Schluss blieb. Wie im vorletzten Jahr also musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.

 

 

 

Gewonnen haben am Ende natürlich alle. Also auch die, die gar nicht selbst gespielt haben, sondern sich stattdessen die Zeit im Abseits des Fußballplatzes mit Grillen, Plaudern und Musikhören vertrieben haben. Denn schließlich ging es bei diesem Turnier nicht zuletzt auch um diesen geselligen Austausch am Rande des fußballerischen Geschehens.


An einem sonnigen Donnerstag übergab der Schülersprecher der TBS1, Can Ipek, im Beisein des Schulleiters Herrn Glaß und der beiden Verbindungslehrer Herrn Janzik und Herrn Schulze die stolze Summe von knapp 800,- € an Herrn Manfred Baasner, den Gründer der Wattenscheider Tafel e.V.. Herr Baasner war sichtlich angetan von der Spende und versprach, das Geld gut anzulegen.


Die Wattenscheider Tafel versorgt seit 1998 mit stetig wachsendem Einsatz an Spenden aller Art bedürftige Menschen u.a. mit Nahrungsmitteln und Kleidung. Mittlerweile ist die Wattenscheider Tafel sehr gewachsen und hat Ihr Angebot kontinuierlich ausgeweitet. Über den Link www.wattenscheider-tafel.de können sich Interessierte selbst ein umfassendes Bild machen.

 

2017 Wattenscheider Tafel

Für den guten Zweck: Can Ipek übergibt die Spende der SV an Herrn Manfred Baasner (links).

 

Die Summe war auf Initiative der TBS1-Schülervertretung beim letzten Waffelbacken durch die unermüdliche Unterstützung der freiwilligen Waffelbäckerinnen und -bäcker sowie natürlich der Waffelkäuferinnen und -käufer zusammengekommen. Eine Aufstockung der Summe konnte dann noch durch die vielen Spenden anlässlich des jährlichen Weihnachtsgottesdienstes in der Pauluskirche erreicht werden.
Die Schülervertretung der TBS1 bedankt sich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Spende ermöglicht haben.

Nach dem erstmaligen Austauschbesuch der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) in Breslau im vergangenen November stand jüngst der Gegenbesuch in Bochum an. Für knapp zwei Wochen waren jetzt fünf Auszubildende und drei Lehrer aus Polen Gäste am Ostring 25.

 

 

Einen großen Teil des Austausches arbeiteten die polnisch-deutschen Gruppen in der Ausbildungswerkstatt der thyssenkrupp Steel Europe AG. Dort galt es, zahlreiche Steuerungsaufgaben in den gemischten Gruppen zu bearbeiten. An insgesamt vier Tagen waren die Auszubildenden aber auch in den Elektrolaboren der TBS 1 tätig und widmeten sich hier gleich mehreren elektrotechnischen Projekten: So bauten sie gemeinsam neben der Schaltung einer Alarmanlagenplatine auch die Hardware eines Bewegungsmelders mit Mikrocontroller-Steuerung auf und entwickelten für Letzteren zugleich die dazugehörige Software.

 

 

Neben der elektrotechnischen Tüftelei blieb allerdings auch Zeit für Aktivitäten außerhalb der Schule oder Lehrwerkstatt. Bei einer Stadtführung in Bochum erfuhren die Auszubildenden interessante Details und Anekdoten aus der Geschichte der Stadt Bochum. Zudem besuchte die Gruppe den Landschaftspark Duisburg Nord. Hier wurde eine stillgelegte Hochofenanlage besichtigt. Die Auszubildenden erfuhren Interessantes zum Strukturwandel im Ruhrgebiet. Dabei entdeckten sie, dass in Polen ein ähnlicher Strukturwandel stattgefunden hat und noch nicht abgeschlossen ist.

 

 

Am vorletzten Tag des Austausches stand die Besichtigung der Ruhr-Universität Bochum auf dem Programm. Neben einer interessanten Führung durch die Werkstätten der Uni wurde auch der Botanische Garten besichtigt. Nach der Präsentation der Projekte vor Klassen der TBS 1 am letzten Tag des Besuches stand fest: Das soll nicht der letzte Austausch dieser Art gewesen sein.

 

Liest man die Nachrichten derzeit, könnte man meinen, es stünde schlecht um Europa. Die Briten haben sich entschieden, die EU zu verlassen und die Franzosen könnten demnächst eine Politikerin zur Präsidentin wählen, die der EU ebenfalls - gelinde gesagt - skeptisch gegenübersteht.

 

Europa findet jedoch nicht nur auf der großen politischen Bühne statt. In vielleicht kleinerem, aber keinesfalls unbedeutendem Rahmen, gedeiht der europäische Gedanke auch in Bochumer Schulen wie der TBS1.

 

Dort waren nämlich im Rahmen des traditionellen Schüleraustauschs zwischen der TBS1 und ihrer Partnerschule DONAPEA, aus dem spanischen Pamplona, 14 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen zu Gast. Vom 26. bis zum 31. März erlebten sie gemeinsam mit ihren Gastgebern, den  Bochumer auszubildenden chemisch-technischen Assistenten (CTA),  eine spannende und abwechslungsreiche Woche. Und wir können festhalten:  Europa hat auf dieser zwischenmenschlichen Ebene wunderbar funktioniert.

 

 

Wie in jedem Jahr wartete auf die Spanier in Bochum ein ausgewogenes Programm aus fachlichen Herausforderungen und kulturellen Höhepunkten.  Die Schüler erfuhren, wie in den anderen Ländern gearbeitet wird und wie zahlreich – bei allen Unterschieden – die Gemeinsamkeiten sind; so dauerte es nicht lange bis zur Einrichtung einer gemeinsamen deutsch-spanischen WhatsApp-Gruppe. 

 

Eines der kulturellen Highlights war – wie im Bild unten zu sehen – der Besuch im altehrwürdigen Aachener Dom. Aachen passt perfekt zur europäischen Idee, wird doch der Internationale Karlspreis zu Aachen hier verliehen. Diese bekannte Auszeichnung erinnert mit ihrem Namen an Karl den Großen, welcher als erster Einiger Europas gilt und Aachen zu seiner Lieblingspfalz wählte.

 

 

 

Neben weiteren kulturellen Leckerbissen, wie der berühmten Bochumer Dönninghaus-Currywurst und dem beliebten Fiege-Bier, stand natürlich auch die Arbeit im Labor auf dem Programm. In internationalen Teams nahmen die jungen Chemiker dabei Brauwasser, Würze und Bier unter die Lupe und analysierten in den modernen Laboratorien der TBS1 deren Zusammensetzung. Alle untersuchten spanischen und deutschen Biere, inklusive der selbst gebrauten Erzeugnisse, konnten mit einer guten Qualität überzeugen.

 

Birgit van den Berg, die mit vielen Helfern den Austausch organisiert, hat Recht, wenn sie die Bedeutung dieser Programme für die Idee eines geeinten Europas betont: „Auf privater Ebene müssen die Menschen sich kennen lernen und Freundschaften schließen, denn dann hat Europa die besten Chancen auf Erfolg.“

 

Magic-Mirror
Wer kennt es nicht. Man wäscht sich morgens und wundert sich, wer einen da aus dem Badezimmerspiegel anschaut – das war gestern! Der „Magic-Mirror“ zeigt beim Zähneputzen die aktuellen Nachrichten, das Wetter oder neue Einträge in den sozialen Medien.

 

 

Dies war nur eines der spannenden Projekte, die von der Oberstufe der Informationstechnischen Assistentinnen und Assistenten am  21. März anlässlich der ITA-Messe vorgestellt wurden. Aus „Elektro-Schrott“ und Sperrmüll bastelten Schüler einen Spiegel, hinter dem ein Mini-Computer beliebige Informationen auf einen ausrangierten Monitor projiziert – lediglich die Spiegelfolie musste neu erworben werden.

 

Zwei linke Hände?
Am Messe-Stand der hauseigenen IT-Werkstatt wurden Rechner unter fachkundiger Anleitung der Oberstufenschüler von den Besuchern auseinander- und wieder zusammengebaut oder einfach nur aufgerüstet. Mit entsprechendem Spezialwerkzeug konnte, wer wollte, ein normgerechtes Netzwerk „auflegen“. Die Resultate dieser eher handwerklichen Arbeit konnten sofort  mit Messgeräten überprüft werden.

 


Eye-Catcher
Neben zahlreichen Programmierprojekten wie selbstprogrammierten Fantasy- oder Retro-Spielen, an denen sich die Besucher miteinander messen konnten, gab es weitere wahre High-Lights: Eine mannshohe LED-Matrix mit mehr als 200 LEDs diente als Equalizer, Laufband für Textnachrichten oder einfach nur für stimmungsvolle „Hintergrundbeleuchtung“. Beeindruckend waren auch die computergesteuerten „Fahrten“ einer hochauflösenden Kamera auf einem selbst konstruierten Gestell, angesteuert durch einen RaspberryPi: Gezeigt wurden eindrucksvolle Kurzfilme.


Lego Reloaded
Was mit den Basisbausätzen von Lego-MindStorms „angerichtet“ werden kann, zeigen die Ergebnisse einer anderen Schülergruppe:  Hier entstand ein Roboter mit Bewegungssensoren, der sich autonom bewegt und Hindernissen ausweicht.
 


Lego Reloaded Teil 2
Hier dienten Lego-Bausteine als Grundlage für einen Mini-Computer-Cluster. Auf einer selbstprogrammierten Datenbank haben die Schüler während des Projekttages auf einem RaspberryPi ihre Pausenzeiten eingetragen: Klassenbuch mal ganz anders…

Komplexe Netzwerkstrukturen

Mit aktuellen und professionellen Server-Systemen wurden Software-Distribution oder die Einhaltung  firmeninterner Sicherheits-Richtlinien dargestellt. Dies umfasste heterogene Netzwerkstrukturen, die auf Windows- und Linux-Betriebssystemen aufbauten.

Die Prüfungsmühen hinter sich gebracht, blicken sie jetzt - nach erfolgreichem Abschluss einer studienintensiven Weiterbildung - mit guten Aussichten auf beruflichen Aufstieg optimistisch in die Zukunft.

 

An der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) nahmen 181 junge Frauen und Männer ihre Zeugnisse entgegen und dürfen sich künftig Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker der Fachrichtungen Maschinen-, Elektro- und Chemietechnik nennen.

 

 

Für eine Eins vor dem Komma und besonders herausragende Leistungen wurden in diesem Jahr Jonathan Fronhof, Don Marvin Voß, Alexandra Kost, Svenja Ostwald, Marius Rother, Christos Sotiropoulos, Sascha Hardemeyer und Andreas Bürgel (Foto) geehrt.

Mit dem „Techniker“ sind die Absolventinnen und Absolventen bestens qualifiziert, können Tätigkeiten und Aufgabenbereiche in der mittleren Führungsebene von Dienstleistern sowie produzierenden Unternehmen und Betrieben übernehmen.

Die Weiterbildung dazu dauert am Ostring im vollzeitschulischen Modell zwei Jahre, im Schicht- und Teilzeitmodell vier Jahre. Besonderer Wert wird dabei auf die praktisch-betriebliche Ausrichtung gelegt: In Zusammenarbeit mit lokal und regional ansässigen Unternehmen konstruieren und bauen die Studierenden Maschinen und Steuerungen oder leisten wichtige Beiträge zur Verbesserung betrieblicher Abläufe.

 

Am Dienstag, dem 07.06.2016 erhielten ca. 25 Schüler und Studierende der TBS1 ihre im Rahmen einer speziellen Prüfung wohlverdienten KMK-Fremdsprachenzertifikate.

 

 

Diese begehrten Zertifikate sind ein gutes Mittel zukünftige Bewerbungen noch attraktiver zu gestalten, da sie den Geprüften bescheinigen, dass sie in ihren jeweiligen Berufszweigen auf Englisch kommunizieren können. In diesem Jahr wurden berufsspezifische Prüfungen für die Bereiche Metalltechnik, Elektrotechnik und Informatik angeboten. Gerade international ausgerichteten Unternehmen dürften Bewerber mit einer so bescheinigten Zusatzqualifikation besonders interessant erscheinen und möglicherweise kann sie sogar den Ausschlag für einen Bewerber im Auswahlverfahren geben.


Schulleiter Thomas Glaß betonte in seiner Ansprache bei der Verleihung der Zertifikate, dass nicht nur fremdsprachliche Kompetenzen bestätigt werden, sondern auch, dass es die Teilnehmer trotz der hohen Belastung durch Schule und Beruf auf sich genommen haben, die umfangreiche Prüfung zu absolvieren. Das alleine verdiene Respekt und Anerkennung.


Was aber hat der Erwerb von KMK-Zertifikaten mit der bald beginnenden Fußball EM gemeinsam?


Dieser Frage ging Konstantin Fresen, der Organisator der KMK-Fremdsprachenprüfung an der TBS1,  in seiner Rede nach und er fand einige bemerkenswerte Parallelen. So dauerte der schriftliche Teil der Prüfung 90 Minuten, bei einigen etwas länger. Auch die von Zara Larsson gesungenen Textzeilen „we won't surrender” und „there's no standing down” aus dem aktuellen EM-Lied „This one’s for you“ eignen sich gut dazu, die Teilnehmer zu beschreiben, da auch sie nicht bereit waren, vor Erreichen ihres Zieles aufzugeben.


Das Team der an der Prüfung beteiligten Lehrerinnen und Lehrer hofft, dass sich viele der Schüler und Studierenden an der TBS1 vom Kampfgeist und Durchhaltevermögen der EM-Teilnehmer anstecken lassen und sich im nächsten Jahr dazu entscheiden, die Strapazen der Prüfung auf sich zu nehmen.