Bildungsgänge

BILDUNGSGÄNGE AN DER TECHNISCHEN BERUFLICHEN SCHULE 1
BERUFSKOLLEG DER STADT BOCHUM

Mit  erfolgreichem Abschluss der Fachoberschule (FOS) können Schülerinnen und Schüler an Fachhochschulen bzw. an Universitäten studieren.

Die Fachoberschule wird in der Technischen Beruflichen Schule 1 nur in folgender Fachrichtung bzw. fachlichen Schwerpunkten angeboten:

  • Technik:
    • Chemietechnik
    • Elektrotechnik
    • Metalltechnik

Die Fachoberschule gibt es in der Technischen Beruflichen Schule 1 nur als Klasse 12 B.

Ziel

Schülerinnen und Schüler können neben vertieften beruflichen Kenntnissen die Fachhochschulreife erwerben.

Voraussetzung

  • Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)
  • Eine abgeschlossene „einschlägige  Berufsausbildung“ bzw. eine mindestens vierjährige Berufserfahrung. Die Berufsausbildung muss an den schulischen Fachrichtungen bzw. fachlichen Schwerpunkten orientiert sein.

Unterricht

Im berufsbezogenen Lernbereich werden die Fächer des fachlichen Schwerpunktes sowie Mathematik, Naturwissenschaft, Englisch, Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftslehre unterrichtet.

Berufsübergreifende Fächer sind Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitserziehung und Politik/Gesellschaftslehre.

Weitere Fächer können je nach Angebot und individueller Neigung aus dem Differenzierungsbereich gewählt werden.

Der Ausbildungsgang wird in einem Vollzeitschuljahr oder alternativ in zwei Teilzeitschuljahren angeboten.

Besonderheit

Die Fachoberschule Klasse 12 B kann zugleich die erste Stufe für den Bildungsgang Fachoberschule Klasse 13 (FOS 13) sein, der berufserfahrene Schülerinnen und Schüler zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führt.

Abschluss

  • Fachhochschulreife

Anschlussmöglichkeiten

  • Fachhochschulstudium
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) (vgl. FOS 13)

 

Quelle: Bildungsportal NRW

 

Hinweis: alter Name Berufsgrundschuljahr

Ziel der Ausbildung

Die einjährige Berufsfachschule vermittelt

  • eine berufliche Grundbildung
  • unter bestimmten Voraussetzungen den mittleren Schulabschluss

 

Aufnahmebedingungen

In die Berufsfachschule kann aufgenommen werden, wer

  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat,

außerdem muss er/sie

  • mindestens den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (oder gleichwertigen Abschluss) erworben haben

 

Anmeldungen von Bochumern Schülern werden vorrangig berücksichtigt.
Eine persönliche Vorstellung bei der Anmeldung ist erforderlich.

 

Art und Dauer

Die Ausbildungsdauer beträgt 1 Jahr mit wöchentlich ca. 34 Unterrichtsstunden

 

Unterrichtsfächer Wochenstunden
berufsbezogener
Lernbereich
Theorie und Praxis *
Mathematik
Englisch
21-23
2-3
2-3
berufs-
übergreifender
Bereich
Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport
Politik
1-3
1-2
1-2
1-2
Diff.-Bereich Stützangebote ** 0-2
  Summe der Wochenstunden 34

 

*) Mindestens 50% der Stunden für Theorie und Praxis entfallen auf den praktischen Unterricht in hauseigenen Werkstätten.

**) In Stützkursen sollen Mängel bei den erforderlichen Grundkenntnissen, z.B. in Mathematik oder Fachtheorie beseitigt werden.

Wer sich nach dem Hauptschulabschluss schulisch weiterqualifizieren und zugleich eine berufliche Grundbildung erwerben möchte, kann die einjährige Berufsfachschule besuchen.

Die TBS1 bietet den Typ B2 der Berufsfachschule an, der berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten sowie den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife) vermittelt. Bei besonders guten Leistungen kann dieser Abschluss mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe verbunden sein.

Voraussetzungen

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler, die über einen Hauptschulabschluss nach der Klasse 10 oder einen gleichwertigen Abschluss verfügen.

Unterricht

Der Bildungsgang dauert ein Jahr und umfasst in der Regel 34 Wochenstunden Unterricht. An der Technischen Beruflichen Schule 1 gibt es die beiden Fachrichtungen Elektrotechnik und Metalltechnik.

Besonderheiten

In der Fachrichtung Elektrotechnik werden theoretische und praktische Grundkenntnisse aus dem Metallbereich mit vermittelt. Ebenso werden in der Fachrichtung Metalltechnik elektrotechnische Grundkenntnisse mit vermittelt. Dadurch erhalten die Absolventen einen Einblick in den in unserer Region weit verbreiteten Fachbereich Mechatronik.

Abschluss

  • Bei einer Durchschnittsnote von mindestens 3,0 in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Englisch und Mathematik ist der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) erreicht.

Anschlussmöglichkeiten

  • Betriebliche Ausbildung (evtl. Einstieg in das zweite Ausbildungsjahr)

Quelle: Bildungsportal NRW

Die Berufsschule ist seit 1870 eine Schulform im Bereich der berufsbildenden Schulen. Die Berufsschule vermittelt den Auszubildenden während ihrer Berufsausbildung die durch den Rahmenlehrplan bzw. den Lehrplan des jeweiligen Standortes bestimmten Inhalte. Sie ist eine der beiden Säulen der dualen Ausbildung. Sie hat die Aufgabe die Allgemeinbildung und die jeweilige fachliche Bildung zu fördern.

Ziel

In den Fachklassen für die einzelnen Ausbildungsberufe wird der schulische Teil einer Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung vermittelt. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den regionalen Betrieben der jeweiligen Branchen.

Voraussetzungen

Obwohl es keine Eingangsvoraussetzungen für die einzelnen Berufe gibt, werden je nach Branche bestimmte Schulabschlüsse von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet.

Unterricht

Der Unterricht ist auf den speziellen Ausbildungsberuf ausgerichtet sowohl im berufsbezogenen Bereich als auch in den Fächern Deutsch/ Kommunikation, Sport/ Gesundheitsförderung, Politik / Gesellschaftslehre und Religionslehre (berufsübergreifender Bereich).

Im Differenzierungsbereich werden Förderunterricht und Zusatzqualifikationen oder erweiterte Zusatzqualifikationen angeboten.

Der Unterricht der Berufsschule findet in der TBS1 an ein bis zwei Berufsschultagen mit wöchentlich 8 bis 16 Unterrichtsstunden statt, abhängig vom Beruf und dem Ausbildungsjahr.

Besonderheiten

Es gibt Ausbildungsberufe mit zweijähriger, dreijähriger oder dreieinhalbjähriger Dauer. Besonders leistungsstarke Auszubildende können die Ausbildungszeit verkürzen.

Abschlüsse

Die duale Ausbildung endet mit einer Berufsabschlussprüfung vor der zuständigen Stelle. In Deutschland sind dies z. B. die Industrie- und Handelskammern (IHK) und die Handwerkskammern (HWK).

In der Berufsschule wird darüber hinaus der Berufsschulabschluss und damit der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 vergeben.

Bei einem bestimmten Notendurchschnitt kann auch der mittlere Schulabschluss erworben werden. Wenn die Berufsschule ein entsprechendes zusätzliches Unterrichtsangebot bereitstellt, kann zusätzlich die Fachhochschulreifeprüfung abgelegt werden.

Anschlussmöglichkeiten

Wer die Berufsabschlussprüfung vor der zuständigen Stelle bestanden und den Berufsschulabschluss erworben hat, kann im Berufskolleg an einer Fachschule einen Weiterbildungsabschluss erwerben.

Wer zudem den mittleren Schulabschluss besitzt, kann im Berufskolleg durch den Besuch der Fachoberschule Klasse 12 B die Fachhochschulreife und durch den weiteren Besuch der Fachoberschule Klasse 13 die allgemeine Hochschulreife erwerben.

 

Ziel der Ausbildung

 

Die Schule von heute, insbesondere die Fachschule, soll die Techniker von morgen auf die Welt von übermorgen vorbereiten. Niemand weiß, wie diese Welt aussehen wird. Nur eines ist klar: lexikalisches Wissen wird in dieser Welt von übermorgen -und auch schon in der Welt von heute- nicht weiterhelfen. Auf jeder CD-Rom, in jedem Lexikon der Welt hat mehr Wissen Platz als im klügsten Kopf der Welt.

In der Ausbildung zur/zum Staatlich geprüften Techniker/in steht im Vordergrund, dass Studierende mit einem umfassenden Fach- und Allgemeinwissen selbstständig Probleme erkennen, analysieren, strukturieren, Lösungsstrategien entwickeln, gefundene Lösungen auf ihre Vor- und Nachteile untersuchen und Ergebnisse dokumentieren und präsentieren. Nicht Lexikonwissen ist das Ziel, sondern Kompetenzen werden erlangt, die es dem Einzelnen ermöglichen, in einer sich ständig ändernden Arbeits- und Lebenswelt anstehende Probleme methodisch zu meistern.

 

Staatlich geprüfte Techniker/innen verfügen über ein breites Spektrum beruflicher Qualifikationen, die ihnen Wege in einer Vielzahl von beruflichen Tätigkeiten eröffnen.

Der Schwerpunkt ihres Einsatzes ist vielfach in der mittleren betrieblichen Führungsebene angesiedelt.

Staatlich geprüfte Techniker/innen setzen zum Beispiel neue Techniken in die Praxis um, sind verantwortlich für die Arbeitsvorbereitung oder die Fertigung, arbeiten im Qualitätsmanagement oder im Service.

 

 

Das Bestehen des Fachschulexamens berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung


Staatlich geprüfte Technikerin/Staatlich geprüfter Techniker.

 

Durch eine Zusatzprüfung können die Studierenden am Ende der Ausbildung die Fachhochschulreife erlangen. Damit ist ein Studium an einer Fachhochschule möglich.

 

Art und Dauer der Ausbildung

 

Die Ausbildung findet am Berufskolleg der Stadt Bochum TBS 1 statt.

Die Ausbildung wird in drei verschiedenen Formen angeboten:

  • Vollzeitform: vier Semester (zwei Ausbildungsjahre) mit wöchentlich ca. 30 Unterrichtsstunden.

  • Teilzeitform: acht Semester (vier Ausbildungsjahre) mit wöchentlich ca. 12 bis 15 Unterrichtsstunden. Hier findet der Unterricht nur abends statt.

  • Schichtform: acht Semester (vier Ausbildungsjahre) mit wöchentlich ca. 12 bis 15 Unterrichtsstunden. Die Studierenden wählen entsprechend ihres Schichtdienstes aus, ob sie morgens oder abends am Unterricht teilnehmen.

 

Aufnahmebedingungen

In die Fachschule für Technik kann aufgenommen werden, wer

1.  einen zur Fachrichtung passenden Ausbildungsberuf erfolgreich abgeschlossen und

2. den Berufsschulabschluss hat und

3. eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr nachweist.

 

Abweichend kann aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Hierauf kann der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule angerechnet werden.

 

Hinweise zum Anmeldezeitraum sowie ein Anmeldeformular werden rechtzeitig hier auf der Homepage verfügbar sein.

 

Der Anmeldung sind beizufügen:

  • Lebenslauf mit Angaben über den Bildungsweg

  • aktuelles Lichtbild

  • Kopie des Berufsabschlusszeugnisses

  • Kopie des Facharbeiterbriefes

  • Nachweis über die beruflichen Tätigkeiten

 

Stundentafeln und Lehrpläne

Der Unterricht wird nach den vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder herausgegebenen Richtlinien und Lehrplänen erteilt.

Fachrichtung Maschinenbautechnik

Unterrichtsstunden

Berufsübergreifender Lernbereich

Deutsch/Kommunikation 1, 2

Fremdsprache 1, 2

Politik/Gesellschaftslehre 1

Betriebs- und Personalwirtschaft

400 - 600

80 - 160

80 - 160

80

40 - 120

Berufsbezogener Lernbereich

Entwicklung und Konstruktion von Produkten und Betriebsmitteln 1

Herstellen von Produkten und Betriebsmitteln 1

Betriebliches Management 1

Projektarbeit

1800 - 2000

360 - 640

520 - 800

360 - 560

160 - 320

Differenzierungsbereich

Mathematik 1

0 - 200

80 - 120

 

mindestens 2400

[1] Fächer zum Erwerb der Fachhochschulreife
[2] Deutsch/Kommunikation und Fremdsprache müssen bei Erwerb der Fachhochschulreife im Umfang von zusammen mindestens 240 Unterrichtsstunden erteilt worden sein

 

Fachschulexamen

Das Fachschulexamen wird am Ende des Bildungsgangs durchgeführt. Es besteht aus einer schriftlichen Prüfung, gegebenenfalls ergänzt durch mündliche Prüfungen. Die schriftliche Prüfung besteht an der TBS1 laut Beschluss der Bildungsgangkonferenz aus drei schriftlichen Arbeiten.

 

Erwerb der Fachhochschulreife

Der Erwerb der Fachhochschulreife wird an der TBS1 laut Beschluss der Bildungsgangkonferenz durch eine zusätzliche schriftliche Prüfung im mathematisch-naturwissenschaftlichen-technischen Bereich erlangt.

 

Klicken Sie hier für Zusatzinformationen zum Mathematikunterricht.

 

Vorstellung der Fachschule für Chemietechnik als eBook

 

 

Im Schuljahr 2019-20 haben über 50 Studierende die Weiterbildung zum Chemietechniker in Vollzeit bzw. Teilzeit aufgenommen. Leider konnten aufgrund begrenzter Kapazit nicht alle Bewerbungen berücksichtigt werden. Anmeldungung für das Schuljahr 2020-21 werden im neuen Jahr gerne entgegen genommen. 

 

 

 

 

 

 

Bedeutung der Chemie für Deutschland

Die chemische und pharmazeutische Industrie ist ein bedeutender Konjunkturmotor Deutschlands: Ca. 460.000 Beschäftigte erwirtschaften jährlich mehr als 210.000.000.000 € Jahresumsatz (Quelle: Chemiewirtschaft in Zahlen, 2016, VCI). Dabei gilt es, höchste Produktqualität bei optimaler Produktivität unter Einhaltung strenger Umweltauflagen und maximaler Arbeitssicherheit zu erzielen. Diese ambitionierten Ziele können nur mit qualifizierten Mitarbeitern erreicht werden, wie sie an der Fachschule für Chemietechnik der TBS1 ausgebildet werden.

 

 

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Ziel der Weiterbildung

Schon in den 60er Jahren entstand die Fachschule für Chemietechnik an der TBS1 in Bochum. Seitdem hat sich die industrielle Landschaft und damit der Arbeitsmarkt im Ruhrgebiet deutlich gewandelt. Geblieben ist jedoch der Bedarf an selbständig- und interdisziplinär agierenden, kompetenten Technikern, die als Labor- oder Produktionsleiter im mittleren Management wesentlich für den Erfolg ihres Unternehmens oder Instituts verantwortlich sind. Auf den aktuellen Bedarf von Wirtschaft, Forschung und Verwaltung hat sich das Lehrerteam der TBS1 eingestellt und die Lehrpläne der angehenden Chemietechniker entsprechend ausgestaltet. Den Fachhochschulen wird oft das Lob ausgesprochen, im Gegensatz zu den Universitäten nah an der beruflichen Praxis zu sein. Die Fachschule für Technik geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie qualifiziert mitten in der Praxis, denn ihre Studierenden kommen aus dem Beruf und wissen daher, wovon sie reden!

 

 

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Zulassung und Anmeldung zur Fachschule für Chemietechnik

Wer über eine abgeschlossene (Chemie-)Ausbildung mit Berufsschulabschluss und mindestens 12 Monate Berufserfahrung verfügt, kann in die Vollzeitform der Fachschule für Chemietechnik an der TBS1 aufgenommen werden. Für die Teilzeitform kann die Berufserfahrung auch parallel zur Weiterbildung erlangt werden. Ebenfalls kann aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Hierauf kann der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule angerechnet werden. 

Die Anmeldung ist persönlich im Sekretariat der TBS1 abzugeben oder auf dem Postweg zu senden. Der Anmeldung sind beizufügen:

  • ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular
  • Lebenslauf mit Angaben über den Bildungsweg

  • aktuelles Lichtbild

  • Kopie des Berufsabschlusszeugnisses

  • Kopie des Facharbeiterbriefes

  • Nachweis über die beruflichen Tätigkeiten

 

Der offizielle Anmeldezeitraum ist im Februar eines jeden Jahres. Über die genauen Termine wird zeitnah auf der Startseite der TBS1 unter www.tbs1.de informiert.

 

Bewerbungsanfragen sind per E-Mail an fs-chemietechnik@tbs1.de jederzeit möglich. 

 

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Studium und Abschluss

Die Weiterbildung geht in Vollzeitform über zwei und in Teilzeitform über vier Jahre. Während in der Vollzeitform wöchentlich ca. 30 Stunden Unterricht erteilt werden, erhält die Teilzeitform an drei Tagen pro Woche von 17:45 bis 21:00 Uhr Abendunterricht. Zudem wählen die Studierenden der Fachschule einen inhaltlichen Schwerpunkt für die Weiterbildung. Dieser Schwerpunkt ist entweder im Bereich der Produktion angesiedelt und wird als „Betriebstechnik“ bezeichnet oder das Hauptaugenmerk liegt auf der Arbeit im Labor, dann lautet der Zusatz „Schwerpunkt Labortechnik“. Am Ende der Weiterbildung findet eine Examensprüfung statt. Nach Bestehen dieses Examens führen die Absolventinnen und Absolventen die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Technikerin/staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Chemietechnik“ mit der Ergänzung "Schwerpunkt Betriebstechnik" oder "Schwerpunkt Labortechnik". 

 

Die Bildungsgangkonferenz der Fachschule für Chemietechnik legt immer zu Beginn des Schuljahres fest, ob das Fachschulexamen durch drei schriftliche Arbeiten oder durch zwei schriftliche Arbeiten und eine praktische Prüfung abgelegt wird.

 

Für die optionale Fachhochschulreifeprüfung hat die Bildungsgangkonferenz das Differenzierungsfach "Mathematik" festgelegt.

Klicken Sie hier für Zusatzinformationen zum Mathematikunterricht.

 

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Inhalte des Studiums an der Fachschule

Das Fachschulstudium gliedert sich in zwei Abschnitte. Im ersten Abschnitt werden die für das Studium erforderlichen Grundlagen aus der beruflichen Erstausbildung aufgefrischt und dann vertieft. Im zweiten Abschnitt kommt der interdisziplinären Arbeit besondere Bedeutung zu. Hier wird weniger scharf nach Fächern getrennt. Vielmehr werden von den Studierenden komplexe Aufgaben in Lernsituationen bearbeitet, die die Anwendung einer Vielzahl an Kompetenzen unterschiedlicher Fachdisziplinen erforderlich machen. So wundert es auch nicht, dass zwar Fächer wie Kommunikation, Englisch, Mathematik, Politik und Wirtschaftslehre auf dem Stundenplan stehen, nicht jedoch die typischen Chemiefächer wie AC, OC, CT, PC, IA oder die Technikfächer wie MSR, PLT oder PAT. Allerdings finden sich die Inhalte dieser Fächer in den sogenannten Lernfeldern wieder. Diese Lernfelder präsentieren Situationen des beruflichen Alltags – und dieser ist bekanntlich auch nur selten exakt einem Fach zuordenbar. Während im ersten Ausbildungsabschnitt noch deutlich ein geradliniger Bezug des jeweiligen Lernfelds zu einem Fach erkennbar ist, verschwimmen die Grenzen im Laufe des Fachschulstudiums mehr und mehr und die Studierenden lernen über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und interdisziplinär zu agieren. Nicht nur der Blick über den Tellerrand zeichnet den Chemietechniker aus. Auch ein wesentlicher Perspektivenwechsel vom Mitarbeiter zur Führungskraft wird vollzogen. Die Absolventen übernehmen Aufgaben des mittleren Managements und werden daher unter anderem mit Personalverantwortung, Marketing und Investitionsentscheidungen konfrontiert. Die Lernfelder des betrieblichen Managements und das Fach Wirtschaftslehre bereiten die Studierenden auf diese wichtigen Aufgaben vor.

 

 

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Einzelkämpfertum ist out

Im Beruf gehört die Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen wie selbstverständlich zum Alltag. Doch nicht jeder ist als Teamplayer geboren – viele junge Menschen müssen in diese Rolle hineinfinden. Das Fachschulstudium bietet hierzu eine Menge guter Gelegenheiten. Im Gegensatz zum Studium an einer Universität oder Fachhochschule lernen die Studierenden in der Fachschule für Technik im Klassenverband. Schnell wird dabei deutlich, dass hier viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen und Erfahrungen zusammengekommen sind. Dieser Mix stellt die Lehrenden vor eine große Herausforderung, bietet aber dann sehr schnell eine ausgezeichnete Grundlage für Teamarbeit, bei der das Team zusammen stärker ist als die Summe der Einzelspieler. Ein wesentliches Highlight ist in diesem Zusammenhang die Projektarbeit: Ähnlich wie bei einer Bachelor- oder Masterarbeit wird ein Arbeitsauftrag zum Erfolg geführt. Aber eben nicht alleine, sondern in einem Team!

 

 

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Besonderheit des Studiums an der Fachschule für Technik

Viele junge Menschen scheitern im Studium an der Universität oder Fachhochschule. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass es diesen Personen an der nötigen Intelligenz fehlt. Oft ist es die ungewohnte Freiheit des „normalen“ Studiums. Welche Lehrveranstaltung besucht, welches Praktikum absolviert und welche Klausur geschrieben wird, entscheiden die Studierenden allein. Lange Studienzeiten durch aufgeschobene Prüfungen und mäßiger Erfolg sind oft die Konsequenz. An der Fachschule für Technik bietet die Klassengemeinschaft viel Halt, Orientierung und Unterstützung. Viele Studienabbrecher belegen dies, die an der TBS1 die Weiterbildung zum Chemietechniker erfolgreich absolviert haben und jetzt in ihrem Beruf sehr erfolgreich sind.

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Fachschulexamen - eine Empfehlung für Ihre Bewerbung

Bewerbungsphrasen kennt jeder: „Ich bin leistungsstark, teamfähig, motiviert und besitze ein hohes Maß an Durchhaltevermögen.“ Sätze wie diese finden sich in fast jeder Bewerbung – jedoch fehlt oft der Beleg für diese Aussagen. Das erfolgreiche Studium an der Fachschule für Technik ist der erforderliche Beweis. Denn wer seinen Beruf aufgegeben hat, um sich in Vollzeit in zwei Jahren zum Techniker weiterbilden zu lassen oder aber parallel zum Beruf vier Jahre lang abends die Schulbank drückt, liefert den Nachweis für seine Entschlossenheit und Leistungsstärke. Absolventen der Fachschule für Chemietechnik sind in ihrem Beruf überdurchschnittlich erfolgreich und setzen sich in der Regel souverän bei internen und externen Stellenbesetzungen durch.

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Technik, die begeistert

Die TBS1 hat im Jahr 2012 moderne neue Laboratorien erhalten. Die Studierenden der Fachschule für Chemietechnik wenden hier ihre Kenntnisse aus Studium und Beruf in der laborpraktischen Weiterbildung an. Im Bereich der Labortechnik gehört eine umfangreiche Ausstattung mit leistungsstarker Analysentechnik zum Repertoire: AAS, ET-AAS, ICP-OES, FT-IR, UV-VIS, HPLC, IC, GC, GC-MS, LC-MS/MS lassen das Herz (fast) jedes Laboranten höherschlagen. Im Bereich Betriebstechnik begeistern Rührkessel, Strömungsrohre, Wärmetauscher, Extraktions- und Rektifikationsanlagen samt moderner Prozessleittechnik die Studierenden. Bekanntlich wird vieles erst durch Begreifen verstanden...

 

 LC-MS/MS API3200 von AB Sciex

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Eines der vielen instrumentellen Verfahren an der TBS1: LC-MS/MS

 

Weitere Informationen und Kontaktaufnahme

Die hier erhältlichen Informationen sollen nur einen Vorgeschmack auf das geben, was Sie in der Fachschule für Chemietechnik erwartet. Gerne dürfen Sie den Leiter der Fachschule für Chemietechnik, Herrn Dr. Ingo Tausendfreund, unter tausendfreund@tbs1.de kontaktieren. Er beantwortet Ihre Fragen und stellt Ihnen bei einem Treffen in der TBS1 die Chancen und Möglichkeiten des Fachschulstudiums vor. Gerne dürfen Sie auch Ihre Arbeitskollegen von dem Bildungsangebot begeistern.

 

In Bochum wird schon lange keine Kohle mehr gefördert. Dafür aber engagierte junge Menschen!

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Stand: 5.2.2018

 

 

 

Bedeutung der Chemie für Deutschland

Die chemische und pharmazeutische Industrie ist ein bedeutender Konjunkturmotor Deutschlands: Ca. 460.000 Beschäftigte erwirtschaften jährlich mehr als 210.000.000.000 € Jahresumsatz (Quelle: Chemiewirtschaft in Zahlen, 2016, VCI). Dabei gilt es, höchste Produktqualität bei optimaler Produktivität unter Einhaltung strenger Umweltauflagen und maximaler Arbeitssicherheit zu erzielen. Diese ambitionierten Ziele können nur mit qualifizierten Mitarbeitern erreicht werden, wie sie an der Fachschule für Chemietechnik der TBS1 ausgebildet werden.

 

Ziel der Weiterbildung

Schon in den 60er Jahren entstand die Fachschule für Chemietechnik an der TBS1 in Bochum. Seitdem hat sich die industrielle Landschaft und damit der Arbeitsmarkt im Ruhrgebiet deutlich gewandelt. Geblieben ist jedoch der Bedarf an selbständig- und interdisziplinär agierenden, kompetenten Technikern, die als Labor- oder Produktionsleiter im mittleren Management wesentlich für den Erfolg ihres Unternehmens oder Instituts verantwortlich sind. Auf den aktuellen Bedarf von Wirtschaft, Forschung und Verwaltung hat sich das Lehrerteam der TBS1 eingestellt und die Lehrpläne der angehenden Chemietechniker entsprechend ausgestaltet. Den Fachhochschulen wird oft das Lob ausgesprochen, im Gegensatz zu den Universitäten nah an der beruflichen Praxis zu sein. Die Fachschule für Technik geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie qualifiziert mitten in der Praxis, denn ihre Studierenden kommen aus dem Beruf und wissen daher, wovon sie reden!

 

GC-MS-Bestimmung von Aromastoffen, Foto Marc Albers

 

Zulassung und Anmeldung zur Fachschule für Chemietechnik

Wer über eine abgeschlossene (Chemie-)Ausbildung mit Berufsschulabschluss und mindestens 12 Monate Berufserfahrung verfügt, kann in die Fachschule für Chemietechnik an der TBS1 aufgenommen werden. Abweichend kann aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Hierauf kann der Besuch einer einschlägigen Be



Ziel der Ausbildung

Staatlich geprüfte Techniker(innen) verfügen über ein weites Spektrum beruflicher Qualifikationen, die ihnen Wege in einer Vielzahl von beruflichen Tätigkeiten eröffnen. Der Schwerpunkt ihres Einsatzes ist vielfach in der mittleren betrieblichen Führungsebene angesiedelt. Die Ausbildung vermittelt die dafür notwendigen fachtheoretischen und fachpraktischen Grundlagen, die durch projektorientierte Arbeiten vertieft werden.

 

Das Bestehen der Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung

 

Staatlich geprüfte Technikerin /
Staatlich geprüfter Techniker
.

 

Durch einen Zusatzkurs können die Studierenden am Ende der Ausbildung die Fachhochschulreife erlangen.

 

Damit ist ein Studium an einer Fachhochschule möglich.

 

 

 

Art und Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung findet am Berufskolleg der Stadt Bochum, TBS 1, statt. Die Ausbildungsstätte ist eine öffentliche Schule, der Schulträger die Stadt Bochum. Ein Schulgeld wird nicht erhoben; die Kosten für Lern- und Arbeitsmittel tragen die Studierenden selbst.

Die Ausbildung wird in zwei verschiedene Formen angeboten:

  • Vollzeitform: vier Semester (zwei Ausbildungsjahre) mit wöchentlich ca. 32 Unterrichtsstunden
  • Teilzeitform: acht Semester (vier Ausbildungsjahre) mit wöchentlich ca. 12 bis 15 Unterrichts-
    stunden. Hier findet der Unterricht nur abends statt.

 

Aufnahmebedingungen

In die Fachschule für Technik kann aufgenommen werden, wer

1.  einen zur Fachrichtung passenden Ausbildungsberuf erfolgreich abgeschlossen und

2. den Berufsschulabschluss hat und

3. eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr nachweist.

 

Abweichend kann aufgenommen werden, wer eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren nachweist. Hierauf kann der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule angerechnet werden.

 

Hinweise zum Anmeldezeitraum sowie ein Anmeldeformular werden rechtzeitig hier auf der Homepage verfügbar sein.

 

Der Anmeldung sind beizufügen:

  • Lebenslauf mit Angaben über den Bildungsweg

  • aktuelles Lichtbild

  • Kopie des Berufsabschlusszeugnisses

  • Kopie des Facharbeiterbriefes

  • Nachweis über die beruflichen Tätigkeiten

 

 

Stundentafeln und Lehrpläne

Der Unterricht wird nach den vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder herausgegebenen Stundentafeln erteilt. Die Unterrichtsinhalte sind in Rahmenlehrplänen festgelegt, die ebenfalls vom oben genannten Ministerium herausgegeben werden.

 

Den derzeit gültigen Lehrplan finden Sie auf den Seiten des Ministeriums:
Gültiger Lehrplan Fachschule für Technik, Elektrotechnik - Stand: 01.08.2014

 

Fachrichtung Elektrotechnik Unterrichtsstunden
Berufsübergreifender Lernbereich

Deutsch/Kommunikation 1, 2

Fremdsprache 1, 2

Politik/Gesellschaftslehre 1

Betriebs- und Personalwirtschaft

400 - 600

80 - 160

80 - 160

80

40 - 120

Berufsbezogener Lernbereich

Elektrische und elektronische Systeme 1

Informationstechnische Anlagen 1

Automatisierte Anlagen 1

Betriebliches Management 1

Projektarbeit

 

1800 - 2000

360 - 520

320 - 680

240 - 600

160 - 280

160 - 320

Differenzierungsbereich 3

Mathematik 1

Technische Fremdsprache

0 - 200

40 - 80

80 - 120

  mindestens 2400


[1] Fächer zum Erwerb der Fachhochschulreife
[2] Deutsch/Kommunikation und Fremdsprache müssen bei Erwerb der Fachhochschulreife
im Umfang von zusammen mindestens 240 Unterrichtsstunden erteilt werden.
[3] Die aufgeführten Kurse und Umfänge sind Beispiele.

 

Fachschulexamen/Fachhochschulreifeprüfung

Das Fachschulexamen kann am Ende der Ausbildung entweder durch drei schriftliche Arbeiten oder durch zwei schriftliche Arbeiten und eine Hausarbeit mit anschließender Präsentation abgelegt werden.

Die Fachhochschulreifeprüfung sieht eine schriftliche Prüfung in einem der drei Bereiche Deutsch/Kommunikation - Fremdsprache - Mathematik/Naturwissenschaften vor. Die Bildungsgangkonferenz hat den Bereich Mathematik/Naturwissenschaften festgelegt.

 

Stand: 01.08.2014

Die Fachschule führt zur beruflichen Weiterbildung und zur Fachhochschulreife.

In Nordrhein-Westfalen gibt es verschiedene Fachschulen in den Berufskollegs, die in unterschiedlichen Fachbereichen und Fachrichtungen weiterbilden. In der Technischen Berufliche Schule 1 gibt es die Fachschule für Technik in den Fachrichtungen Chemietechnik, Elektrotechnik und Maschinenbautechnik.

Ziel

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bereits im Berufsleben stehen, können sich in der Fachschule beruflich weiterbilden. Sie können in dem Berufsfeld des erlernten Berufes einen höher qualifizierten Berufsabschluss erwerben und mit der Fachhochschulreife eine Studienberechtigung erreichen.

Voraussetzungen

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Ein Berufsschulabschluss
  • Eine mindestens einjährige Berufserfahrung in dem erlernten Beruf

Anstelle des Berufsabschlusses und des Berufsschulabschlusses kann auch eine langjährige Berufstätigkeit anerkannt werden. Bei einem Besuch der Fachschule in Abendform können die Studierenden die geforderte einjährige Berufserfahrung  während der Fachschulzeit nachholen.

Berufsabschlüsse

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Fachschule ist die Berechtigung verbunden, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte / Staatlich geprüfter Techniker" mit Angabe des Fachbereichs, der Fachrichtung und gegebenenfalls des Schwerpunktes zu führen.

Unterricht

Die Studierenden der Fachschule erwerben in der Vollzeitform einen Abschluss nach zwei Jahren. Viele Bildungsgänge in Fachschulen werden für Berufstätige auch in vierjähriger Abendform angeboten.

Im fachrichtungsbezogenen Lernbereich werden die Fächer der fachlichen Ausrichtung unterrichtet. Fächer des fachrichtungsübergreifenden Lernbereichs sind Deutsch/Kommunikation, Politik/Gesellschaftslehre und eine Fremdsprache. Weitere Fächer können das Angebot ergänzen.

Im Differenzierungsbereich können ergänzende Fächer, z.B. zum Erwerb der Fachhochschulreife oder für beruflich orientierte Zusatzqualifikationen, angeboten werden.

Abschluss

Mit dem Bestehen des Fachschulexamens erhalten die Studierenden einen staatlichen Abschluss.

Der Erwerb der Fachhochschulreife ist von dem Besuch des entsprechenden unterrichtlichen Zusatzangebotes abhängig und wird ebenfalls mit Bestehen einer Abschlussprüfung erlangt.

Anschlussmöglichkeiten

Die Fachhochschulreife berechtigt zu einem Studium an Fachhochschulen und entsprechenden Studiengängen an Hochschulen.

Quelle: Bildungsportal NRW