Bildungsgänge

BILDUNGSGÄNGE AN DER TECHNISCHEN BERUFLICHEN SCHULE 1
BERUFSKOLLEG DER STADT BOCHUM

Die Neuordnung des traditionellen Ausbildungsberufes Industriemechaniker trat zum 1. 8. 2004 in Kraft. Die Ausbildungs- und Tätigkeitsinhalte entsprechen den Anforderungen an eine moderne Berufsausbildung. Industriemechaniker sind überwiegend in den beruflichen Handlungsfeldern Herstellen, Montieren, Instandhalten und Automatisieren von technischen Systemen eingesetzt.

Ausbildungsinhalt:

 

  • Herstellen und Bearbeiten mechanischer Einzelteile und Baugruppen
  • Montage und Demontage, Transport und Sicherung von technischen Systemen
  • Inbetriebnehmen, Instandhalten und Bedienen von Maschinen und Produktionssystemen
  • Installieren und Prüfen von pneumatischen, elektropneumatischen und hydraulischen Steuerungen
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Bewerten der Ergebnisse
  • Prüfen und Einstellen von Funktionen an Maschinen
  • Kommunikation in englischer Sprache

Tätigkeitsbereich:

Industriemechaniker können im Bereich der Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft tätig sein. Ihre Aufgaben können das Herstellen, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Inspizieren und Instandsetzen von Maschinen und Produktionssystemen sein. Besondere betriebliche Einsatzgebiete werden erst im dritten Ausbildungsjahr festgelegt.

 

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      Unterrichtsfächer während der 3½jährigen Ausbildungszeit
      berufsbezogener
      Lernbereich
      Wirtschaftsprozesse
      Fertigungsprozesse
      Montageprozesse
      Instandhaltungsprozesse
      Automatisierungsprozesse
      Fremdsprache
      berufsübergreifender
      Bereich
      Politik/Gesellschaftslehre
      Sport
      Religionslehre
      Deutsch/Kommunikation

      Differenzierungs-
      bereich
      Stützangebote

Die Aufgaben des Ausbildungsberufs Mechatroniker liegen im Schnittpunkt von Elektrotechnik, Elektronik, Mechanik, Pneumatik/Hydraulik und Informationstechnik.

Ausbildungs- und Tätigkeitsinhalte entsprechen der zunehmenden Integration und Standardisierung dieser Bereiche bei modernen Maschinen und Anlagen. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 ½ Jahre.

 

Ausbildungsinhalt:

  • Planen und Steuern der Arbeitsabläufe, Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse, Anwendungen von Qualitätsmanagementssystemen
  • Bearbeiten von mechanischen Teilen, Montage von mechanischen und elektrischen Baugruppen und Komponenten zu mechatronischen Systemen
  • Messen und Prüfen elektrischer Größen
  • Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten
  • Aufbauen und Prüfen von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen
  • Programmieren mechatronischer Systeme
  • Montieren, Demontieren, Transportieren und Sichern von Maschinen und Anlagen
  • Einstellen und Prüfen von Funktionen an mechatronischen Systemen
  • Inbetriebnehmen, Instandhalten und Bedienen von mechatronischen Systemen, Einweisen von Bedienungspersonal beim Kunden
  • Arbeiten mit englischsprachigen Unterlagen sowie Kommunikation in englischer Sprache.

 

Tätigkeitsbereich:

Mechatroniker arbeiten vorwiegend in der Montage und Instandhaltung von komplexen Maschinen und Systemen im Anlagen- und Maschinenbau bzw. bei Abnehmern und Betreibern dieser mechatronischen Systeme. Sie optimieren Systeme und führen den Probebetrieb durch. Bei Störungen suchen sie systematisch die Ursache, ggf. unter Zuhilfenahme von spezieller Testsoftware. Sie interpretieren Fehlerprotokolle und wechseln defekte Bauteile aus.

Mechatroniker üben ihre Tätigkeit an unterschiedlichen Einsatzorten, vornehmlich auf Montagebaustellen, in Werkstätten oder im Servicebereich selbstständig nach Unterlagen und Weisungen aus. Dabei arbeiten sie häufig im Team und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Sie beachten einschlägige Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.

Mechatroniker sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte!

 

    • Unterrichtsfächer während der 3 ½-jährigen Ausbildungszeit
      berufsbezogener
      Lernbereich
      Mechatronische Systeme
      Mechatronische Prozesse
      Englisch
      Wirtschaftslehre und Betriebsorganisation
      berufs-
      übergreifender
      Bereich
      Deutsch/Kommunikation
      Religionslehre
      Sport/Gesundheitsförderung
      Politik/Gesellschaftslehre
      Diff.-Bereich Stützunterricht Englisch


Klassenname für diesen Ausbildungsberuf an der TBS1: EEG

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre
Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt.

Arbeitsgebiete:

Elektroniker/Elektronikerinnen sind bei der Errichtung und im Service von elektrischen Anlagen der Energie-, Gebäude-, Infrastruktur-, Automatisierungs-, Informations- und Kommunikationstechnik tätig. Elektroniker/Elektronikerinnen üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung ökonomischer und ökologischer Aspekte sowie der einschlägigen technischen Regeln selbständig aus. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.


Allgemeine berufliche Qualifikationen:

Elektroniker/Elektronikerinnen

 

  • beraten Kunden; planen elektrische Anlagen nach Kundenanforderungen
  • installieren Anlagen und deren Komponenten, nehmen Anlagen in Betrieb
  • installieren und konfigurieren Software, Komponenten, Geräte und Netzwerke
  • prüfen elektrische Schutzmaßnahmen und andere Sicherheitseinrichtungen
  • analysieren Störungen in Anlagen und beseitigen Fehler
  • führen Inspektionen und Wartungsarbeiten durch und setzen Anlagen instand
  • betreuen Kunden und führen Serviceleistungen durch.

Spezielle berufliche Qualifikationen:

Elektroniker/Elektronikerinnen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

 

  • konzipieren Systeme der Energieversorgung und Gebäudetechnik
  • installieren Beleuchtungsanlagen, Antriebe, Schalt-, Steuer- und Regelungseinrichtungen, dezentrale Energieversorgungsanlagen, Ersatzstromversorgungsanlagen, Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen
  • installieren Datennetze; schließen Telekommunikationsendgeräte und -anlagen an Fernmeldenetze an
  • nehmen energie- und gebäudetechnische Anlagen in Betrieb
  • installieren, konfigurieren und parametrieren Gebäudeleiteinrichtungen und deren Bussysteme
  • erstellen Steuerungsprogramme und testen gebäudetechnische Systeme.

 

Unterrichtsfächer während der 3½-jährigen Ausbildungszeit
berufsbezogener
Bereich
Wirtschafts- und Betriebslehre (BWL)
Installieren und in Betrieb nehmen elektrischer Anlagen (IBeA)
Planen, Errichten und Warten gebäudetechnischer Systeme (PEWgS)
Planen, Errichten und Warten energietechnischer Anlagen (PEWeA)
Fremdsprache
berufs-
übergreifender
Bereich
Religionslehre
Politik/Gesellschaftslehre
Deutsch/Kommunikation
Sport/Gesundheitsförderung
Differenzierungs-
bereich
Besondere Kurse aus den Bereichen:
Gebäudesystemtechnik, Solartechnik, EDV- Anwendungen,
SPS-Technik (speicherprogrammierbare Steuerungen)


 

Elektroniker/-innen für Betriebstechnik üben ihre Tätigkeit in Einsatzfeldern aus, die sich aus Energieverteilungsanlagen und -netzen, Betriebsanlagen, produktions- und verfahrenstechnischen Anlagen sowie Schalt- und Steueranlagen zusammensetzen.

Sie montieren Systeme und Anlagen der Energieversorgungstechnik, der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik, der Antriebstechnik sowie der Beleuchtungstechnik, nehmen sie in Betrieb und halten sie instand.

Zu ihren Aufgaben gehört weiterhin das Betreiben dieser Anlagen. Unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen arbeiten sie selbst-ständig und stimmen sich mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Dabei arbeiten sie häufig im Team.

Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

 

Unterrichtsfächer während der 3½-jährigen Ausbildungszeit
Berufsbezogener
Lernbereich
Errichten und Betreiben von Energieverteilungs- und Gebäudeanlagen
Errichten und Betreiben automatisierter Anlagen
Wirtschafts- und Betriebslehre
Englisch
Differenzierungs-
bereich
(je nach Möglichkeiten)

Berufsübergreifender Bereich Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Politik/Gesellschaftslehre


 

Der Unterricht im berufsbezogenen Lernbereich findet in Lernfeldern statt.

Ziel

Schülerinnen und Schüler erlernen in diesen vollzeitschulischen Bildungsgängen einen Beruf nach Landesrecht und können gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben.

Dies erfolgt in einem praktisch und theoretisch eng verzahnten Unterricht. Das Klassenzimmer ist hier ein Lernort unter anderen. Daneben ermöglichen Labors, Werkstätten und spezielle Fachräume praxisnahes Arbeiten, das durch integrierte Betriebspraktika vertieft wird.

Voraussetzung

Mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife)

Berufsabschlüsse

Folgende Berufsabschlüsse können in der Technischen Beruflichen Schule 1 erworben werden:

Unterricht

Die Bildungsgänge dauern drei Jahre.

Im berufsbezogenen Lernbereich werden die Fächer des fachlichen Schwerpunktes sowie Mathematik, Englisch und in der Regel Wirtschaftslehre unterrichtet.

Berufsübergreifende Fächer sind Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitserziehung und Politik/Gesellschaftslehre.

Weitere Fächer können je nach Angebot und individueller Neigung im Differenzierungsbereich gewählt werden.

In den Jahrgangsstufen 12 und 13 werden in der Regel Betriebspraktika von insgesamt mindestens acht Wochen durchgeführt.

Besonderheiten

  • Wer bereits eine berufliche Grundbildung im Berufskolleg erworben hat, kann in das zweite Jahr eines fachlich entsprechenden dreijährigen Assistenten-Bildungsgangs eintreten.

Abschluss

  • Berufsabschluss nach Landesrecht
  • Fachhochschulreife

Anschlussmöglichkeiten

  • Einstieg in die Berufstätigkeit
  • Fachhochschulstudium
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife

 

Quelle: Bildungsportal NRW

Was machen IT-System-Elektroniker?

"Wir wollen ins Internet, gleichzeitig faxen und jeder Mitarbeiter soll E-Mails verschicken können. Außerdem brauchen wir 25 Telefone mit eigenen Rufnummern." Kundenwünsche wie diese sind für IT-System-Elektroniker kein Problem. Sie entwickeln individuelle Informations- und Telekommunikationssysteme für ihre Kunden. Dazu installieren sie alle notwendigen Geräte und Netzwerke einschließlich der Software. Als Profis kennen sie die neuesten Entwicklungen in der IT-Branche und wissen, was Unternehmen heutzutage an moderner IT-Technologie benötigen.

IT-System-Elektroniker ...

  • sind mit verschiedenen Informations- und Telekommunikations-Systemen (IT-Systemen) vertraut und können ihre Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Erweiterungsmöglichkeit bewerten
  • wählen Komponenten (Bestandteil eines Gesamtsystems) aus und bauen sie zusammen
  • kennen Produkte, Prozesse und Verfahren
  • kennen Anforderungen an IT-Systeme
  • stellen fest, welche Hard- und Softwareausstattung ein Arbeitsplatz benötigt
  • ermitteln Arbeitsabläufe und Datenflüsse im Unternehmen
  • können Betriebssysteme für Netzwerke und Software (Computerprogramme) und Hardwarekomponenten (Bestandteile von Computersystemen) installieren, in bestehende Systeme einpassen und in Betrieb nehmen
  • beurteilen, welche Stromversorgung die IT-Geräte benötigen
  • kennen Aufgaben und Strategien des Vertriebs (Verkaufsabteilung eines Unternehmens)
  • arbeiten in Projekten von der Zielsetzung, Planung, Durchführung bis zur Qualitätssicherung
  • schlagen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsgestaltung vor
  • können Aufgaben im Team planen und verteilen
  • führen Instandhaltungen und Wartungen an Komponenten von IT-Systemen durch
  • können Aufträge kundengerecht ausführen und beachten dabei wirtschaftliche Vorgaben und Terminabsprachen
  • können auch Laien technische Zusammenhänge erklären und dabei englische und deutsche Fachbegriffe anwenden

IT-System-Elektroniker arbeiten für ...

  • Anbieter von Hardwaresystemen
  • Betreiber von Festnetzen (z.B. Telekom AG, Arcor, netcologne)

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

 

Quelle: BMWi

 

An der TBS 1 besuchen die IT-Systemelektroniker/innen der Städte Bochum und Herne sowie des Ennepe-Ruhr-Kreises die Berufsschule in Teilzeitform an ein bzw. zwei Tagen je Woche.

 

Unterrichtsfächer der 3-jährigen Ausbildungszeit
berufsbezogener Bereich Informations- und Telekommunikationssysteme
Anwendungsentwicklung
Wirtschafts- u. Geschäftsprozesse
Englisch
berufsübergreifender Bereich Politik/Gesellschaftslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Religionslehre
Deutsch/Kommunikation
Differenzierungsbereich Stützangebote, Zusatzqualifikationen


Ausbildungsziel

Mit der Ausbildung erlangen die Absolventen nach erfolgreicher Prüfung eine Doppelqualifikation: sie erlernen einen Beruf mit einem staatlich anerkannten Abschluss und bekommen gleichzeitig die Fachhochschulreife, die zum Studium sämtlicher Fächer an allen deutschen Fachhochschulen und zum naturwissenschaftlichen Studium an vielen Universitäten berechtigt.

Dauer

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre mit jeweils 40 Unterrichtswochen pro Jahr und ca. 36 wöchentlichen Unterrichtsstunden. Die Unterrichtsfächer sind in der Stundentafel aufgeführt.

Ausbildungsinhalte

Neben den berufsübergreifenden Fächern wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaftslehre und Politik gehören zur CTA-Ausbildung viele berufsbezogene Fächer. Dies sind unter anderem:

  • Analytische und anorganische Chemie
  • Physikalische Mess- und Prüftechnik
  • Organische Chemie
  • Biotechnologie & Biochemie
  • Chemische Technologie
  • Qualitätsmanagement
  • instrumentelle Analytik

Der Anteil der Laborpraxis beträgt bei den Chemiefächern zwischen 50 und 100 %. Die TBS1 verfügt über mehrere neue (Baujahr Ende 2012), gut ausgestattete Laboratorien. Dort lernen die Auszubildenden den richtigen Umgang mit Chemikalien und Laborgeräten, das Durchführen von chemischen Analysen, die Herstellung organischer Präparate und die Qualitätsprüfung mit Hilfe physikalischer Mess- und Prüfmethoden.

Kosten

Die Ausbildungsstätte ist eine öffentliche Schule. Der Schulträger ist die Stadt Bochum. Die Lernmittel werden im Rahmen des Lernmittelfreiheitsgesetztes NRW zur Verfügung gestellt. Ein Schulgeld wird nicht erhoben. Im Bedarfsfall ist eine finanzielle Unterstützung nach dem Bundes-Ausbildungsförderungs-Gesetz (Schüler-BaFöG) möglich.

Aufnahmebedingungen

Die Voraussetzung für die Zulassung zur CTA-Ausbildung ist der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife,  z.B. Realschulabschluss). Die Anmeldung zur CTA-Ausbildung erfolgt seit 2011 im online-Verfahren im Februar eines jeden Jahres. Weitere Informationen finden Sie zeitnah auf dieser Homepage.

Projekte und Besonderheiten der CTA-Ausbildung an der TBS1

  • Die Auszubildenden haben die Möglichkeit, sich in der Schülergenossenschaft RuhrChemAlytic eSG (RCA) zu engagieren. Die RCA ist die Schülerfirma der CTA-Ausbildung der TBS1. Die angehenden Chemiker führen Auftragsanalysen von Privatleuten, Vereinen und Unternehmen durch, installieren, warten und reparieren Analysengeräte oder forschen an eigenen Projektthemen.
  • Zwischen dem 2. und 3. Ausbildungsjahr absolvieren die Auszubildenden ein achtwöchiges Betriebspraktikum in einem chemischen Betrieb oder Labor. Dieses Praktikum wird im dritten Ausbildungsjahr ausbildungsbegleitend an einem Tag pro Woche fortgeführt. Die dabei gesammelte Erfahrung und die guten Kontakte verhelfen vielen CTA zur Festanstellung oder zum Job in den Semesterferien für die Finanzierung ihres Studiums.
  • Schulpartnerschaft: Gemeinsam mit der spanischen Partnerschule in Pamplona und der englischen Partnerschule in London bearbeiten die Bochumer Projekte rund um die Chemie. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Bestimmung von Schadstoffen in Lebensmitteln, Trinkwasser und der Atemluft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziel der Ausbildung

Schülergruppe

Mit der Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten erwirbt der/die Schüler/in eine Doppelqualifikation: Die Schüler erlernen einen Beruf mit einem staatlich anerkannten Abschluss und erhalten gleichzeitig die Fachhochschulreife.

Das Bestehen der Prüfung berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung
Staatlich geprüfte/r Informationstechnische/r Assistent/in.

Mit der Ausbildung erlangt der/die Informationstechnische Assistent/in umfassende praktische und theoretische PC-Kenntnisse.

Nach dieser Ausbildung kann sie/er in allen IT- Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Verwaltung eingesetzt werden.

Mit der gleichzeitig erworbenen Fachhochschulreife kann auch direkt ein Studium an einer Fachhochschule oder Gesamthochschule aufgenommen werden.

Eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen können Sie hier herunterladen.

Informationen zur Ausbildung

SchülergruppeDie Ausbildung dauert drei Jahre und findet an der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS1) statt :

Entsprechend der Stundentafel werden durchschnittlich 36 Stunden pro Woche in 40 Unterrichtswochen pro Jahr unterrichtet. Zur Ausbildung gehört ein mindestens achtwöchiges Betriebspraktikum, das am Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfindet. Die angehenden Assistenten/innen lernen so schon während der Ausbildungszeit die betriebliche Praxis kennen.

Ausbildungsbeginn ist jeweils nach den Sommerferien. Eine Anmeldung ist bis Ende Februar erforderlich.

 

 

 

Schülergruppe

Kosten der Ausbildung

Die Ausbildungsstätte ist eine öffentliche Schule in der Trägerschaft der Stadt Bochum. Schulgeld wird nicht erhoben. Lernmittel werden im Rahmen des Lernmittelfreiheitsgesetzes NW zur Verfügung gestellt. Im Bedarfsfall ist eine Unterstützung nach dem Bundes-Ausbildungsförderungsgesetz (Schüler-BaFöG) möglich.

Aufnahmebedingung

In den Bildungsgang für Informationstechnische Assistenten/innen kann aufgenommen werden, wer einen mittleren Schulabschluss (z.B. die Fachoberschulreife), die Fachhochschul- oder Hochschulreife bzw. einen gleichwertigen Abschluss erworben hat.

Klicken Sie hier für Zusatzinformationen zum Mathematikunterricht.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt jeweils im Februar. Die Ausbildung beginnt nach den Sommerferien.

Unterrichtsfächer der 3-jährigen Ausbildungszeit



Gesamtstundenzahl pro Woche: 36
berufsbezogener
Lernbereich
Rechner- und Systemtechnik*
Programmierung*
Datenbanken*
Betriebssysteme/Netzwerke*
Elektrotechnik/Prozesstechnik*
Betriebspraktikum* (8 Wochen)
Mathematik
Wirtschaftlehre
Englisch
berufs-
übergreifender
Lernbereich
Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Politik/Gesellschaftslehre
Diff.-Bereich Spieleprogrammierung
Sensor-Aktor-Bussysteme
Solartechnik
EIB (Europäischer Installationsbus)
*Fächer des fachlichen Schwerpunktes

Fächer des fachlichen Schwerpunktes

Der berufsbezogene Lernbereich und der Differenzierungsbereich (s. Stundentafel) vermitteln theoretische und praktische Informatikkenntnisse.

Themenbereiche

  1. Rechner- und Systemtechnik
    • Digitaltechnik
    • PC-Komponenten
  2. Office-Anwendung
    • Textverarbeitung
    • Tabellenkalkulation
    • Präsentation und Dokumentation
    • Prozessvisualisierung
  3. Programmierung
    • Softwareentwicklungsprozess
    • Programmiertechniken
    • Sprachenkonzepte
    • Softwareentwicklungswerkzeuge
  4. Datenbanken
    • Datenbankkonzepte
    • Konzeptioneller Entwurf
    • Physischer Entwurf
    • SQL
    • Datenbanken im Netzwerk
  5. Betriebssysteme/Netzwerke
    • Einfache IT-Systeme
    • Vernetzte IT-Systeme
    • Öffentliche Netze
  6. Elektrotechnik/Prozesstechnik
    • Elektrotechnische Grundkenntnisse
    • Struktur von Systemkomponenten
    • Systemstruktur einer Prozesssteuerung

Der berufsbezogene Lernbereich setzt sich aus den Fächern mit fachlichem Schwerpunkt, dem Betriebspraktikum und den Fächern Mathematik, Englisch und Wirtschaftslehre zusammen.

Im berufsübergreifenden Lernbereich werden die Fächer Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung und Politik/Gesellschaftslehre unterrichtet.

Das Betriebspraktikum

Am Ende des zweiten Jahres und den anschließenden Sommerferien wird ein Betriebspraktikum absolviert. Es dauert mindestens 8 Wochen. Die angehenden Informationstechnischen Assistenten/innen haben zu diesem Zeitpunkt schon vertiefte theoretische und praktische Kenntnisse, die sie bei der Installation von Netzen, der Wartung und dem Zusammenbau von Rechnern erworben haben. Des weiteren haben die Schüler/innen Programmierkenntnisse und sind geübt in Datenbankanwendungen.

Während des Praktikums sind die Schüler durch den Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) versichert. Die Schüler werden während des Betriebspraktikums von einem Lehrer betreut.

Hinweise für Betriebe

Zusätzlich zu der bestehenden Zusammenarbeit mit Firmen und Partnerbetrieben ist die Schule an weiteren Kontakten mit Firmen interessiert, die ein Betriebspraktikum für unsere Schüler ermöglichen können.

Für den Berufsschulbildungsgang "Chemikant/-in" sind wir Ausbildungspartner der Betriebe: Die praktische Berufsausbildung erfolgt in den Betrieben, der Berufsschulunterricht findet an 1 bis 2 Tagen pro Woche in unserer Schule statt.

Was machen Fachinformatiker?

Fast jedes Unternehmen braucht heutzutage Computer. Mit dem Kauf allein ist es aber nicht getan. Computer müssen auch sinnvoll eingesetzt werden. Gut, wer hier einen Fachinformatiker fragen kann. Die Computerprofis arbeiten in Unternehmen, die Computertechnik und Informations- und Telekommunikations-Systeme (IT-Systeme) herstellen oder auch Dienstleistungen rund um diese Technik für andere Firmen anbieten. Dabei geht es fast immer um die Lösung folgender Frage: Wie können Mitarbeiter untereinander und mit ihren Kunden und Lieferanten besser kommunizieren? Fachinformatiker können bis ins kleinste Bit auf die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und werden in einer der beiden Fachrichtungen ausgebildet:

  • Systemintegration
  • Anwendungsentwicklung.

Fachinformatiker für Systemintegration ...

  • entwickeln Hardware (Computer, Drucker etc.) und Software
  • bauen größere Informations- und Kommunikationssysteme auf (z.B. direkte Bestellverfahren zwischen Kunden und Betrieb)
  • installieren Mehrbenutzersysteme (Kollegen im Betrieb greifen auf dieselben Daten zurück oder verständigen sich untereinander per Computer)
  • installieren Großrechnersysteme (Computer, die die einzelnen Arbeitsplätze untereinander verbinden und steuern)
  • bieten den Benutzern Service und Information, helfen ihnen bei Anwendungsproblemen, erklären neue Systeme, beantworten alle Fragen zur EDV
  • haben ihre typischen Tätigkeitsfelder im Zusammenhang mit Rechenzentren, Netzwerken, Client/Server-Systemen, Festnetzen oder Funknetzen

Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung...

  • entwickeln neue kundenspezifische IuK-Systeme (Informations- und Kommunikationssysteme), indem sie bestehende Geräte und Computerprogramme erweitern, anpassen oder neue einführen
  • sind dabei vor allem für IuK-Systeme für kaufmännische, technische, mathematisch-wissenschaftliche Information und Kommunikation oder auch Multimedia zuständig
  • testen die Systeme und stellen sicher, dass die Geräte und Programme einwandfrei funktionieren
  • beheben Fehler
  • beraten und schulen Benutzer

Fachinformatiker beider Richtungen arbeiten...

  • in Unternehmen der IuK-Technik (Informations- und Kommunikations-Technik), z.B. in Softwarehäusern
  • in EDV-Abteilungen von Betrieben
  • im eigenen Büro oder beim Kunden vor Ort
  • projektbezogen (zur Lösung eines bestimmten Problems) und im Team

Fachinformatiker arbeiten für ...

  • IT-Systemhersteller
  • Hard- und Softwarehäuser
  • EDV-Abteilungen aller Branchen

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

 

Quelle: BMWi

 

An der TBS 1 besuchen die Fachinformatiker/innen der Städte Bochum und Herne sowie des Ennepe-Ruhr-Kreises die Berufsschule in Teilzeitform an ein bzw. zwei Tagen je Woche.

 

 

Unterrichtsfächer der 3-jährigen Ausbildungszeit
berufsbezogener Bereich Informations- und Telekommunikationssysteme
Anwendungsentwicklung
Wirtschafts- u. Geschäftsprozesse
Englisch
berufsübergreifender Bereich Politik/Gesellschaftslehre
Sport/Gesundheitsförderung
Religionslehre
Deutsch/Kommunikation
Differenzierungsbereich Stützangebote, Zusatzqualifikationen

Hinweis: alter Name Berufsgrundschuljahr

Ziel der Ausbildung

Die einjährige Berufsfachschule vermittelt

  • eine berufliche Grundbildung
  • unter bestimmten Voraussetzungen den mittleren Schulabschluss

 

Aufnahmebedingungen

In die Berufsfachschule kann aufgenommen werden, wer

  • die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat,

außerdem muss er/sie

  • mindestens den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (oder gleichwertigen Abschluss) erworben haben

 

Anmeldungen von Bochumern Schülern werden vorrangig berücksichtigt.

Eine persönliche Vorstellung bei der Anmeldung ist erforderlich.

 

Art und Dauer

Die Ausbildungsdauer beträgt 1 Jahr mit wöchentlich ca. 34 Unterrichtsstunden

 

Unterrichtsfächer Wochenstunden
berufsbezogener
Lernbereich
Theorie und Praxis *
Mathematik
Englisch
21-23
2-3
2-3
berufs-
übergreifender
Bereich
Deutsch/Kommunikation
Religionslehre
Sport
Politik
1-3
1-2
1-2
1-2
Diff.-Bereich Stützangebote ** 0-2
  Summe der Wochenstunden 34

 

*) Mindestens 50% der Stunden für Theorie und Praxis entfallen auf den praktischen Unterricht in hauseigenen Werkstätten.

**) In Stützkursen sollen Mängel bei den erforderlichen Grundkenntnissen, z.B. in Mathematik oder Fachtheorie beseitigt werden.