Bildungsgänge

BILDUNGSGÄNGE AN DER TECHNISCHEN BERUFLICHEN SCHULE 1
BERUFSKOLLEG DER STADT BOCHUM

Berufsfachschule für Elektrotechnik - Berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie schulischer Teil der Fachhochschulreife -

 

1. Ziel der Ausbildung

 

Die Berufsfachschule für Technik vermittelt sowohl eine verstärkte allgemeine Bildung als auch berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der Ausbau der beruflichen und studienqualifizierenden Kompetenz ist darauf gerichtet, ausgewählte Handlungssituationen des Arbeitsprozesses sicher zu beherrschen sowie das in den unterschiedlichen Fächern angeeignete Wissen und Können verantwortungsvoll in Studium und Beruf zu nutzen. Um dies zu unterstützen, wird am Ende des ersten Jahres ein 4-wöchiges Betriebspraktikum durchgeführt.

Damit vermittelt die Berufsfachschule einerseits Qualifikationen zum verbesserten Einstieg in eine fachbereichsbezogene Berufsausbildung. Andererseits bereitet es auf das Studium an einer Fachhochschule vor.

Die zweijährige Berufsfachschule schließt mit der staatlichen Fachhochschulreifeprüfung ab.

Mit dem Nachweis eines einschlägigen halbjährigen Praktikums oder einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung wird die volle Fachhochschulreife zuerkannt.

 

2. Art und Dauer der Ausbildung

 

Die Ausbildung findet am Berufskolleg der Stadt Bochum, Technische Berufliche Schule 1 (TBS1), statt. Die Ausbildungsstätte ist eine öffentliche Schule, der Schulträger ist die Stadt Bochum. Die Lernmittel werden im Rahmen des Lernmittelfreiheitsgesetzes NRW zur Verfügung gestellt. Die Dauer der Ausbildung beträgt zwei Jahre mit ca. 34 wöchentlichen Unterrichtsstunden.

 

3. Aufnahmebedingungen

 

In den Bildungsgang der zweijährigen Berufsfachschule kann aufgenommen werden, wer

  • den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), oder
  • die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erworben hat

Die Anmeldung erfolgt in der Regel im Februar über das Online-Anmeldeverfahren https://www.schueleranmeldung.de.

Genaue Termine entnehmen Sie bitte zeitnah unserer Homepage.
Zusätzlich reichen Sie bitte eine schriftliche Anmeldung ein.

 

Dem Anmeldeantrag sind beizufügen:

  • ein lückenloser Lebenslauf mit Angaben über den Bildungsweg
  • ein Lichtbild
  • eine Kopie des Zeugnisses des mittleren Schulabschlusses (bzw. des Halbjahreszeugnisses)

 

4. Stundentafeln und Lehrpläne

 

Der Unterricht wird nach den vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen herausgegebenen Richtlinien und Lehrplänen erteilt.

 

5. Prüfung

 

Die schriftliche und ggf. mündliche Fachhochschulreifeprüfung findet in den Fächern Deutsch/Kommunikation, Englisch, Mathematik und einem Profilfach statt.

Das Profilfach wird von der Bildungsgangkonferenz zu Beginn des letzten Ausbildungsjahres aus den Fächern

  • Elektrotechnik/Systemtechnik
  • Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik

ausgewählt.

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/innen dürfen in keinem größeren Produktionsbetrieb fehlen. Elektrik und Elektronik sind ihr tägliches Geschäft. Sie sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

Industrieelektriker/-innen der Fachrichtung Betriebstechnik sind Experten für Produktionsanlagen und Stromversorgung. Sie montieren die Systeme für Stromgewinnung und -verteilung und installieren die erforderlichen Anlagen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, der Kommunikationstechnik, der Meldetechnik der Antriebstechnik sowie die komplette Beleuchtung. Sie installieren Leitungen und verdrahten und konfigurieren Systeme. Sie sorgen für die Betriebssicherheit der Produktionseinrichtungen, nehmen die Technik in Betrieb und halten sie am Laufen. Sie üben ihre Tätigkeiten unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig aus und stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Unternehmensbereichen ab.

 

Sie

  • ändern betriebstechnische Anlagen und erweitern sie,
  • organisieren die Materialien,
  • montieren und installieren Leitungsführungssysteme, Informationsleitungen und Energieleitungen einschließlich allgemeiner Versorgungsleitungen,
  • installieren Maschinen und Arbeitssysteme einschließlich pneumatischer/hydraulischer Komponenten und richten sie ein,
  • bauen Schaltgeräte und Automattierungssysteme zusammen und verdrahten sie,
  • konfigurieren Systeme, prüfen Funktion und Sicherheit,
  • überwachen und warten Anlagen, analysieren Störungen und setzen Anlagen instand, weisen Nutzer in die Bedienung der Anlagen ein, richten Baustellen ein und räumen sie ab.

Industrieelektriker/Industrieelektrikerinnen der Fachrichtung Betriebstechnik arbeiten insbesondere in

  • Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie
  • der Automobilindustrie
  • dem Anlagenbau
  • Energieversorgungsunternehmen

 

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet. 

 

Quelle: BMWi

Inhaltsverzeichnis:

 


 

Allgemeines zum Beruf: Technischer Produktdesigner

  • die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre
  • die Inhalte sind in Lernfeldern organisiert
  • der Rahmenlehrplan (1. Ausbildungsjahr) stimmt hinsichtlich der ersten vier Lernfelder in beiden Berufen überein.

 


Technischer Produktdesigner

Ausbildung an der TBS1-Bochum
Vom 1. bis zum 4. Ausbildungsjahr bilden wir aus in den Fachrichtungen:
  • Maschinen- und Anlagenkonstruktion
  • Produktgestaltung und -konstruktion

 

Berufsbild: Technische Produktdesigner der Fachrichtung
Maschinen- und Anlagenkonstruktion (vgl. [1])
Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion entwerfen und konstruieren Bauteile, Baugruppen oder Gesamtanlagen nach Kundenwunsch. In Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung fertigen sie an CAD-Systemen detaillierte Konstruktionspläne, beispielsweise für die Modernisierung von Werkzeugmaschinen. Dabei beachten sie die jeweils einschlägigen Zeichnungsnormen und tragen eine fertigungsgerechte Bemaßung ein. Sie berücksichtigen elektrotechnische Komponenten, wählen geeignete Normteile und den Anforderungen entsprechende Werkstoffe aus. Änderungsvorschläge, z.B. aus Fehler und Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um. Sie achten darauf, dass sich Entwicklungen wirtschaftlich umsetzen lassen. Außerdem erstellen sie Montagepläne und Stücklisten für die Fertigung. Sie pflegen Produktdokumentationen, verwalten die unterschiedlichen Entwicklungsversionen und sichern die Daten.
 
Berufsbild: Technische Produktdesigner der Fachrichtung
Produktgestaltung und -konstruktion (vgl. [1])
Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Produktgestaltung und Konstruktion entwerfen und entwickeln Produkte, Bauteile und Datenmodelle. Dabei greifen sie ggf. auf bereits bestehende Modelle und Lösungen zurück, optimieren diese und passen sie neuen Anforderungen an. Für die visuelle Darstellung nutzen sie überwiegend 3D-CAD-Softwareprogramme und spezielle Simulationsverfahren. Sie bereiten ihre Konstruktionen für unterschiedliche
Zwecke auf, z.B. durch Schnittbilder und Detail-Ausarbeitungen. Sie wählen Werkstoffe, Normteile sowie
Fertigungs- und Montagetechniken aus und beachten dabei Kostenaspekte sowie technische und gestalterische Anforderungen. Ergänzend erstellen Technische Produktdesigner/innen der Fachrichtung Produktgestaltung und Konstruktion die technische Dokumentation, die die Kriterien der Eindeutigkeit, Einhaltung von Normen und Verständlichkeit erfüllt.

 


Quelle:


[1] BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) - Stand: 01.08.2011

 


Untersuchungsprojekte

Innerhalb der Praktika wurden zum Beispiel durchgeführt:

  • Bestimmung des Bleigehaltes im Schulhofboden
  • Untersuchung div. wasseranalytischer Parameter an 10 Messstellen beim Harpener Bach/Ölbach in Bochum
  • Krimiprojekt
  • Internationales Bildungsprojekt Sicherheitstechnik

    Details unter Lehrer-Online: www.bosolo.de

 

Facharbeiten

Themenbeispiele von Facharbeiten, die zum Abschluss der Ausbildung geschrieben wurden:

  • Fotometrische Bestimmung von Phenolen im Industrieabwasser
  • Bestimmung von Chrom in Kühlschmierstoffen mittels AAS
  • Bestimmung der BTX-Kohlenwasserstoffe in Luftproben mit Hilfe der Gaschromatografie
  • Messung der Zugfestigkeit von polymeren Werkstoffen
  • Bestimmung von organisch gebundenem Stickstoff nach der Kjeldahlmethode
  • ...

Schülerin Zum dritten Mal macht die TBS1 ein besonderes Angebot für junge Frauen. Bei ausreichender Anzahl von Bewerberinnen werden wir eine IT-Klasse nur mit Frauen einrichten.

Vielleicht hast Du Dich schon mal für den Computer interessiert? Vielleicht wolltest Du schon immer mal wissen, wie ein Computer funktioniert und was man damit alles machen kann? Vielleicht hast Du sogar erste Erfahrungen als Anwenderin gemacht und gemerkt, dass Du noch mehr wissen willst? Dann ist die Ausbildung zur Informationstechnischen Assistentin genau das Richtige für Dich.

Dabei gilt es gleich ein Missverständnis zu beseitigen: Du brauchst kein Computer-Vorwissen, sondern nur viel Interesse. Aus Erfahrung können wir sagen, dass das Vorwissen keinen Einfluss auf den Erfolg der Ausbildung hat. Einzig entscheidend ist Deine Lernbereitschaft während der dreijährigen Ausbildung.

Gerade junge Frauen kommen oft mit wenigen Vorkenntnissen aber viel Neugierde zu uns. Eine Auszubildende, die erfolgreich den Abschluss erreicht hat:

 

Schülerin"Auch ich habe mit wenigen Vorkenntnissen diese Ausbildung vor drei Jahren begonnen. Am Anfang hatte ich ziemlich Angst, dass ich im Vergleich zu den Jungs einen zu großen Wissensrückstand habe. Der gut strukturierte Unterricht und das angenehme Lernklima haben es aber möglich gemacht, dass ich mir alles aneignen konnte, was ich für den Beruf später brauche."
(Ricarda Stickdorn)

 

 

 

Um Dir die Entscheidung für diesen attraktiven Beruf zu erleichtern, werden wir bei ausreichender Anzahl von Bewerberinnen eine Klasse für Frauen einrichten. In dieser Klasse wird natürlich keine andere Ausbildung stattfinden. Aber die Beispiele und die Herangehensweise kann besser auf Eure Interessen abgestimmt werden.

Gerade für Frauen kann der Beruf später interessante Perspektiven eröffnen. In kaum einem anderen Beruf gibt es so viele flexible Arbeitszeit- und Arbeitsplatzmodelle wie in der IT-Branche.

 

Haben wir Dich für dieses Angebot interessieren können? Dann nimm doch Kontakt mit uns auf oder informiere Dich erst mal unverbindlich oder bewirb Dich gleich.

 

Arbeitsmarkt
Stellenangebote Arbeitsamt BKZ für CTA, Chemotechniker: 6261; BKZ für Chemielaboranten: 6330
wdr-Jobbörse Möglichkeit auch Stellengesuche aufzugeben
Zeitrobot Angebote i.d. Regel für Akademiker, aber: Firmenanschriften!
Chemikalien, Geräte, ...
Gerätebörse gebrauchte Analysengeräte
Chemikalienlieferanten Wer liefert welche Chemikalien?
Chemikalien (physikalische) Eigenschaften von Chemikalien
Instr. Analytik Firmen (Applikationen), Literatur, ...
Literatur, ...
Unibibliothek Bochum gemeinsamer Entleihkatalog der Unibibliotheken BO, E, W, sowie FH-Bibliothek BO
Spektrum der Wissenschaften Fachzeitschrift
Bild der Wissenschaft Fachzeitschrift
VDI-Nachrichten Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure
ABC-Bücherdienst Buchbestellung im Internet mit tollem Online-Katalog
VCH Verlag für chem. Spezialliteratur
Institutionen
Gesellschaft deutscher Chemiker interessante Links rund um die Chemie, auch Links zu Fachhochschulen und Hochschulen
Verband der Chemischen Industrie Informationen, Links
DIN Deutsches Institut für Normung
ATV Abwassertechnische Vereinigung
Landesumweltamt NRW mit aktuellen Daten u.a. über Luft- und Wasserbelastung
DMT-Fachhochschule Bochum u.a. Studiengang techn. Umweltschutz
Sonstiges
Chemiker-Homepage Chemiker-Homepage von Stephan Knecht
Rolf Claessen's Chemie Index viele chemiebezogene Informationen
Periodensystem ... mit vielen Daten
Umweltinformationen mit umweltbezogenen Fachaufsätzen
Umweltrecht die wichtigsten (aktuellen!!) Rechtsvorschriften



Diese Seite wird noch weiter ausgebaut!  Für Hinweise auf weitere interessante Links ist dankbar: schuetz@tbs1.de

Fächer mit hohem Praxisanteil

3-jähriger Ausbildungsgang CTA
Wochenstunden
Ausbildungsjahr 1 2 3 S
I. Berufsbezogener Lernbereich
Anorganisch-analytische Chemie 7 4 2 13
Organische Chemie/Biochemie 2 5 4 11
Instrumentelle Analytik 2 2 8 12
Chemische Technologie/ Phys. Chemie 3 2 3 8
Stöchiometrie 2 2 0 4
Physikalische Mess- und Prüftechnik 2 5 0 7
Labordatenverarbeitung 2 0 0 2
Biotechnologie 0 0 3 3
Mathematik 2 2 2 6
Wirtschaftslehre 2 2 2 6
Englisch 2 2 2 6
Betriebspraktikum mind. 8 Wochen
Summe WoStd 26 26 26 78
II. Berufsübergreifender Lernbereich
Deutsch/Kommunikation 2 2 2 6
Religionslehre 2 2 2 6
Sport/Gesundheitsförderung 2 2 2 6
Politik/Gesellschaftslehre 2 2 2 6
Summe WoStd 8 8 8 24
III. Differenzierungsbereich
Naturwissenschaftliche Grundlagen 2 0 0 2
Sicherheitstechnik 0 1 0 1
Qualitätsmanagement 0 0 1 1
Summe WoStd 2 1 1 4
Summe WoStd 36 35 35 106

Die Prüfungsfächer werden jeweils von der Bildungsgangkonferenz festgelegt.

Die Fächer des Differenzierungsbereichs stellen ein Angebot dar, aus dem der/die Schüler/-in nach den Möglichkeiten der Schule auswählt.

Die Stundentafel ist beispielhaft. Sie wird im Rahmen der rechtlichen Vorgaben jeweils von der Bildungsgangkonferenz festgelegt.

Ziel der Ausbildung

Vermittlung einer erweiterten allgemeinen und technischen Bildung zur Vorbereitung auf das Studium an einer Fach- oder Gesamthochschule.

 

Gliederung und Organisation der Fachoberschule

An der Technischen Beruflichen Schule 1 - Berufskolleg der Stadt Bochum - mit den Fachrichtungen Elektro- und Metalltechnik sowie Chemietechnik

  • als Vollzeitform (1 Jahr mit ca. 32 Unterrichtsstunden an 5 Tagen/Woche)
  • als Teilzeitform (2 Jahre mit ca. 12 Unterrichtstunden an 3 Abenden/Woche)

 

Aufnahmebedingungen

abgeschlossene Berufsausbildung in einer der genannten Fachrichtungen bzw. bei Teilzeitform mindestens ein beendetes Ausbildungsjahr, Zeugnis der Fachoberschulreife, Bereitschaft und Fähigkeit zur schulischen Mitarbeit

Zusätzliche Informationen zur Mathematik finden Sie hier.

 

Abschluss der Ausbildung

nach regelmäßigem Schulbesuch mit einer Prüfung (schriftlich und mündlich), bei deren Bestehen das Zeugnis der Fachhochschulreife ausgestellt wird, das zum Studium an Fachhochschulen oder entsprechenden Studiengängen der Gesamthochschulen berechtigt.

ab dem Schuljahr 2018/19 Verfahrenstechnologe/technologin Metall

Verfahrensmechaniker/innen bzw. Verfahrenstechnologen/technologinnen arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen selbständig und im Team. Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker dauert 3½ Jahre.

 

Ausbildungsinhalt:

  • Erzeugen von Roheisen und Stahl, Einsetzen von Metallen und Hilfsstoffen
  • Herstellung von Produkten mittels Warm – und Kaltumformung
  • Überwachung der Prozessqualität
  • Installieren und Inbetriebnehmen steuerungstechnischer Systeme
    (Steuern und Regeln von Öfen und Anlagen)

 

Tätigkeitsbereiche:

 

Schwerpunkt Eisen- und Stahlmetallurgie

Verfahrensmechaniker/innen bzw. Verfahrenstechnologen/technologinnen Schwerpunkt Eisen- und Stahlmetallurgie sind aufgrund Ihrer Ausbildung für die Berechnung von „Chargen“ (Beschickung bzw. Ladung) qualifiziert. Sie überwachen und optimieren den Schmelzprozess der Stahlerstellung. Ihre Aufgaben umfassen nachfolgende Prozesse der Reinigung und der Veredelung des Stahls, sie beseitigen Störungen im Prozess und führen Endkontrollen durch.

 

Schwerpunkt Stahlumformung

Verfahrensmechaniker/innen bzw. Verfahrenstechnologen/technologinnen Schwerpunkt Stahlumformung sind aufgrund Ihrer Ausbildung für Umformwerkzeuge verfahrensbezogen einsetzbar. Sie bedienen und steuern Umformanlagen, begleiten Wärmebehandlungsprozesse wie Härten oder Vergüten oder steuern entsprechende Prozesse zur Oberflächenvorbereitung sowie für die nachfolgende Beschichtung. Ihre Aufgaben bestehen auch darin, die geforderten technologischen Eigenschaften der Halbzeuge zu prüfen.

 

Verfahrensmechaniker/innen

Unterrichtsfächer während der 3½jährigen Ausbildungszeit

berufsbezogener
Lernbereich

Wirtschafts- u. Betrieblehre
Fertigungs- und Prüftechnik
Werkstofftechnik
Maschinen- und Anlagentechnik
Maschinen- und Gerätetechnik

Technische Kommunikation

Steuerungs- und Regelungstechnik

berufs-
übergreifender
Bereich

Politik/Gesellschaftslehre
Sport
Religionslehre
Englisch/Deutsch/Kommunikation

Diff.-Bereich

Stützangebote

 

Verfahrenstechnologen/technologinnen

Unterrichtsfächer während der 3½jährigen Ausbildungszeit

berufsbezogener
Lernbereich

Wirtschafts- u. Betriebslehre

Aufbereitung und Bearbeitung von Produkten

Produktfertigung und -anpassung

Überwachung, Steuerung und Instandhaltung

Fremdsprachliche Kommunikation

berufs-
übergreifender
Bereich

Politik/Gesellschaftslehre
Sport /Gesundheitsförderung
Religionslehre
Deutsch/Kommunikation

Diff.-Bereich

Stützangebote

 

 

Feinwerkmechaniker/innen arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen selbständig und im Team. Die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker dauert 3½ Jahre.

 

Ausbildungsinhalt:

 

  • Planen, Koordinieren, Bewerten und Optimieren von Fertigungsabläufen
  • Montage, Inbetriebnahme, Instandhaltung und Übergabe betrieblicher Produktionssystemen
  • Planen, Entwickeln und Optimieren von automatisierten Fertigungs- und Handhabungsprozessen

 

Tätigkeitsbereiche:

 

Schwerpunkt Maschinenbau

Feinwerkmechaniker/innen Schwerpunkt Maschinenbau sind aufgrund ihrer Ausbildung für Tätigkeiten im Bereich der Herstellung und Instandhaltung von Maschinen, Produktionssystemen und Waagen qualifiziert. Sie programmieren und optimieren Programme für numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen und richten die Maschinen, Werkzeuge und Vorrichtungen ein. Ihre Aufgaben können das Herstellen, Umbauen, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Inspizieren und Instandsetzen von Werkzeug- und Sondermaschinen, Holzbearbeitungs- und Verpackungsmaschinen, Mühlen und Hilfseinrichtungen sowie deren Verkettung zu Systemen sein.

 

Schwerpunkt Feinmechanik

Feinwerkmechaniker/ innen Schwerpunkt Feinmechanik sind aufgrund ihrer Ausbildung für das Herstellen und Instandhalten von Baugruppen, Geräten und Systemen qualifiziert. Ihre Aufgaben können das Fertigen, Montieren, Prüfen, Inbetriebnehmen, Warten, Inspizieren und Instandsetzen von Geräten und Systemen oder einzelnen Baugruppen sein, bei denen Mechanik, Pneumatik und Elektrotechnik zum Tragen kommt.

 

    • Unterrichtsfächer während der 3½jährigen Ausbildungszeit
      berufsbezogener
      Lernbereich
      Wirtschafts- u. Betrieblehre
      Fertigungsorganisation
      Systemtechnik
      Prozessautomatisierung
      Fremdsprache
      berufs-
      übergreifender
      Bereich
      Politik/Gesellschaftslehre
      Sport
      Religionslehre
      Deutsch/Kommunikation
      Diff.-Bereich Stützangebote
Zerspanungsmechaniker/innen stellen Bauelemente durch überwiegend spanabhebende Bearbeitungs-
verfahren in Einzel- und Serienfertigung her. Zu ihren Aufgaben gehört das Vorbereiten, Durchführen, Überwachen und Sicherstellen von Fertigungsabläufen sowie die Prüfdatenermittlung und Auswertung im Rahmen von Qualitätssicherungssystemen.

Ausbildungsinhalt:

  • Beurteilung und Analyse von Fertigungsaufträge auf technische Umsetzbarkeit,
  • Planen, Steuern und Kontrollieren von Arbeitsabläufen unter Beachtung terminlicher und kalkulatorischer Vorgaben,
  • Herstellen von Bauelementen nach qualitativen Vorgaben durch maschinelle spanabhebende Fertigungsverfahren und Überwachung des Fertigungsprozesses,
  • Anwenden von Prüf- und Messverfahren, Dokumentation und Bewertung von Arbeitsergebnissen
  • Erstellen, Ändern und Optimieren von Programmen für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme,
  • Überwachen und Prüfen von Sicherheitseinrichtungen, Durchführen von Wartungsarbeiten

Tätigkeitsbereich:

Zerspanungsmechaniker sind aufgrund ihrer Ausbildung für Tätigkeiten im Bereich der spanenden Fertigung an Werkzeugmaschinen qualifiziert. Ihre Aufgaben können das form- und maßgenaue Herstellen von Werkstücken für Maschinen, Geräte und Anlagen durch Dreh-, Fräs- und Bohroperationen an konventionellen oder numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen umfassen. Besondere betriebliche Einsatzgebiete werden erst im dritten Ausbildungsjahr festgelegt.

 

  •  
      Unterrichtsfächer während der 3½jährigen Ausbildungszeit
      berufsbezogener
      Lernbereich
      Wirtschaftsprozesse
      Fertigungsprozesse
      Instandhaltungsprozesse
      Automatisierungsprozesse
      Fremdsprache
      berufs-
      berufsübergreifender
      Bereich
      Politik/Gesellschaftslehre
      Sport
      Religionslehre
      Deutsch/Kommunikation
      Differenzierungs-
      bereich
      Stützangebote