Drucken
Zugriffe: 911

Fünf angehende Elektroniker/innen für Betriebstechnik erhielten am Ostring jetzt vom Leiter der EU-Geschäftsstelle für Wirtschaft und Berufsbildung der Bezirksregierung Arnsberg, Karsten Mielke, den Europass Mobilität. Das ist ein aussagekräftiges Dokument zum Nachweis von Lernaufenthalten im europäischen Ausland – zum Beispiel von Praktika oder Abschnitten der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

 

 

Dana Dietzinger, Samet Memis, André Berendt, Daniel Kowalczyk und Mohammad Zaeri (im Bild v. l. zusammen mit Lehrerin Heike Riedel und Karsten Mielke) haben an einem intensiven und an Lernerfahrungen reichen Austauschprogramm zwischen der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) und ihrer Partnerschule „Zespól Szkól nr 18 we Wroclawiu“ in Breslau/Polen teilgenommen.

Während ihres zweiwöchigen Besuches in Breslau bearbeiteten sie in der Schule und in deren Partnerbetrieb ZAE gleich mehrere elektrotechnische Projekte, präsentierten die Ergebnisse dann in polnischer, deutscher und englischer Sprache und lernten dabei vieles über die Arbeits- und Berufswelt der polnischen Nachbarn. Der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz hat die Auszubildenden aus Bochum tief beeindruckt. Gefördert wurde der Austausch durch das EU-Programm „Erasmus+“.

Vom Europass Mobilität profitieren alle Beteiligten: Teilnehmende an Lernaufenthalten können ihre erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen nachvollziehbar dokumentieren. Personalverantwortliche in Unternehmen können sich ein genaues Bild von den im Ausland erworbenen Fähigkeiten machen und deren Qualität besser einschätzen. Daher ist ein aussagekräftiger Europass Mobilität auch bei Bewerbungen von großem Vorteil. Im März 2019 steht der Gegenbesuch in Bochum an. Ein großer Teil der Arbeit der polnisch-deutschen Gruppe wird in der Ausbildungswerkstatt der thyssenkrupp Steel Europe AG in Bochum stattfinden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das Wiedersehen und die gemeinsamen Aktivitäten.