Schülerinnen und Schüler der Bildungsgänge „Chemisch-technische Assistenten“ und „Internationale Förderklassen“ haben jetzt zwei Wochen lang an einem Street Art-Projekt teilgenommen. Die kreative Aktion fand im Rahmen des Projektes „Wegbereiter - Bildungswege für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche bereiten“ statt und wurde durch die gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von Städten und Hochschulen aus dem Ruhrgebiet finanziert. Begleitet wurde das Projekt von den Schulsozialarbeitern der TBS1, Daniel Neuendorf und Ulrike Fronzek-Wohlgemuth, sowie dem Kunstpädagogen Martin Domagala.

 

Präsentierten gelungene Graffiti-Arbeiten: (v. l.) Matar Abdalrahmen, Daniel Neuendorf, Martin Domagala und Veronica Duh.

 

Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler haben in neun Stunden Arbeit Selbstporträts erstellt. An diesen arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen an jeweils drei Nachmittagen. Zum Abschluss des Projektes lud man im Schüleraufenthaltsraum der TBS 1 zu einer Vernissage ein. Neben dem Schulleiter Thomas Glaß, der die Ausstellung eröffnete, waren auch Vertreter des Regionalen Bildungsbüros der Stadt Bochum, des Jugendamtes der Stadt Bochum und der Bildungsinitiative RuhrFutur vor Ort.

Das Erstellen der Bilder erfolgte in drei Schritten. Zunächst wurden die Schüler/-innen fotografiert und das Bild bearbeitet. Anschließend warf man das Foto per Beamer an die Wand. Die Schülerinnen und Schüler fertigten von ihrem Bild zwei Schablonen. Auf die erste Schablone zeichneten sie nur ihre Umrisse, auf die zweite wurden Details wie zum Beispiel Augen oder Zähne gezeichnet. Die beiden Schablonen wurden anschließend mit Hilfe eines Messers ausgeschnitten.

Am zweiten Nachmittag gingen die Nachwuchskünstler nach Beendigung der Schneidearbeiten zur Grundierung über. Eine kurze Trocknungsphase später konnten sie dann bereits ihre erste Schablone auf die Leinwand sprühen. Mit dem abschließenden Sprühen der zweiten Schablone kam das große Staunen. „Bis zum Abnehmen der letzten Schablone konnte ich mir gar nicht so richtig vorstellen, wie das Bild einmal aussehen würde“, sagt Veronica Duh, die sich - wie alle anderen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler - sehr über das gelungene Ergebnis freut.