Schüler und Lehrer der Technischen Beruflichen Schule 1 (TBS 1) haben jetzt in einem speziellen Workshop rund 30 Sensoren für die Messung von Feinstaubbelastungen zusammengebaut und programmiert. Einen dieser Sensoren montierten die angehenden Informationstechnischen Assistenten dann gleich an der E-Bike-Garage der TBS 1 an der Kreuzung Ostring/Moritz-Fiege-Straße und nahmen ihn in Betrieb.

 

Wollen zuverlässige Daten zur Feinstaubbelastung in Bochum liefern: (v. l.) Can Ipek, Lehrer Reinhard Gummlich, Frederik Schwabe, Lukas Blacha und Niklas Schütrumpf.

 

Der Ostring zählt mit zu den besonders stark befahrenen Straßen in Bochum. Mithilfe der Messvorrichtung wollen die TBS1-Schüler künftig zuverlässige Daten zum Feinstaubaufkommen im Bochumer Innenstadtbereich allerdings nicht einfach nur sammeln, sondern sie auch an einen zentralen Server weiterleiten. Ausgewertet sollen die Daten dann auf einer flächendeckenden Feinstaub-Karte abgerufen werden können.

 

Frederik Schwabe und Lukas Blacha (v. l.) montierten den Feinstaubsensor an der E-Bike-Garage.

 

Initiiert werden die Workshops zum Zusammenbau der Feinstaubsensoren vom Netzwerk für Elektromobilität ruhrmobil-E. Gegen eine Spende können alle Bürgerinnen und Bürger die Sensoren bestellen und - nach ihrem Zusammenbau in den Workshops - auch selbst betreiben. Ruhrmobil-E, zu dessen Mitgliedern auch die TBS 1 mit ihrem Elektromobilitätskonzept gehört, möchte so die öffentliche Diskussion über das Thema Feinstaub mit validen und gleichfalls nachvollziehbaren Informationen unterfüttern und anfassbar machen.