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Elf englische Schülerinnen und Schüler in Begleitung zweier ihrer Lehrer aus London waren vom 22. bis zum 25. Februar zu Gast bei der Mittelstufe der Chemisch-technischen Assistenten an der TBS1.

 

 

Der von Frau Müller, Frau Schulte und Frau Rupprath organisierte Austausch ermöglichte den Schülerinnen und Schülern das Anwenden in der Schule erworbener Englischkenntnisse in authentischen Situationen sowohl fachlicher als auch kultureller und privater Natur. So wurde den Gästen neben der gemeinsamen Arbeit in den modern ausgestatteten Laboren der Chemieabteilung ein interessantes Programm geboten, das unter anderem den Besuch des Signal Iduna Parks in Dortmund als auch den des Bochumer Planetariums ermöglichte und den Gästen so einen Einblick in die kulturellen Möglichkeiten des Ruhrgebiets eröffnete.

 

 


Spannend bei internationalen Austauschen sind insbesondere die vielen Gespräche, in denen es um die Frage geht, wie die Besucher die für sie fremde Umgebung wahrnehmen und beurteilen. Vor dem Hintergrund des hektischen und stressigen Treibens, das er aus seiner Heimatstadt London gewöhnt ist, sagte Adriano Fachini, einer der Lehrer der Gastschüler: „Ich habe es genossen, durch Bochums Innenstadt zu laufen, weil es hier so schön ruhig ist.“ Eine Betrachtungsweise, die uns als an Bochum Gewöhnte sonderbar erscheinen mag.


Interessant ist auch, dass Adriano die CTA-Ausbildung und die exzellente Ausstattung der Labore lobte und bedauerte, dass es in Großbritannien keine vergleichbare Fortbildungsmöglichkeit gebe. In Großbritannien gebe es nur das Studium nach dem Abitur, das zur Möglichkeit einer Anstellung im Chemiesektor führe. Die im Rahmen der CTA-Ausbildung erworbenen Fähigkeiten sowohl praktischer als auch theoretischer Natur ermöglichten hingegen bereits nach der Schulausbildung das Ausüben eines Berufs in der Chemie, sorgten aber auch im Falle eines anschließenden Studiums für eine solide Basis an praktischen Erfahrungen.


Am Ende des Austauschs waren alle zufrieden und einig, dass die Zeit zu knapp war. Immer ein gutes Zeichen. Schon bald, am 13. März steht der Gegenbesuch an und die Frage, ob London wohl mit Bochum mithalten kann.