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2013KMKEin Teil der frisch zertifizierten Schülerinnen und Schüler mit ihren Fachlehrern und dem Schulleiter Herrn Hille.

Noch eine Prüfung ablegen? Noch mehr büffeln?
Was viele Jugendliche an anderen Schulen sofort mit „Nein!" beantworten würden, entschieden Studierende an der Technischen Beruflichen Schule 1 anders. Und das Resultat spricht für sich: In diesem Jahr gelang es erstmalig mehr als vierzig Studierenden aus den Berufsfeldern Metalltechnik, Elektrotechnik, Chemietechnik und Informationstechnik das Fremdsprachenzertifikat der Kultusministerkonferenz (KMK) im Fach Englisch zu erwerben.
Zum Erreichen eines KMK–Zertifikats muss eine zentral gestellte Prüfung bestanden werden, die an zwei aufeinander folgenden Tagen schriftlich und mündlich abgelegt wird. Nach der adäquaten Übersetzung technischer Beschreibungen (Mediation), dem Verständnis und der Erstellung berufsbezogener Texte (Rezeption und Produktion) am ersten steht das professionelle Verhalten in berufstypischen Situationen (Interaktion) am zweiten Prüfungstag im Vordergrund.
Viele Betriebe im In- und Ausland schätzen dieses Zertifikat mittlerweile mehr als eine einfache Schulnote, da es sehr konkrete Aussagen über die fremdsprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Teilnehmer in ihrem jeweiligen Berufsfeld macht. Indem sie sich freiwillig der Prüfung stellen, beweisen die Studierenden ihre Bereitschaft, sich über den Schulunterricht hinaus für Ihr berufliches Fortkommen einzusetzen.
„Wirtschaftsräume lassen sich nicht mehr von Landesgrenzen bestimmen, Europa wächst zusammen und auch international haben Märkte zunehmend Einfluss nicht nur auf unser Privat- sondern auch auf unser Berufsleben. Wer weiß schon heute, wo zukünftig der Arbeitsplatz sein wird? Gute Fremdsprachenkenntnisse steigern die Einstellungschancen und sind ein Stück weit Garant dafür, in der Arbeitswelt von heute auch morgen noch bestehen zu können.", betonte Konstantin Fresen, Fachlehrer und Koordinator der Fremdsprachenzertifizierung.